BGR Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

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Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) ist die zentrale geowissenschaftliche Beratungseinrichtung der Bundesregierung und gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Als geowissenschaftliches Kompetenzzentrum berät und informiert sie die Bundesregierung und die deutsche Wirtschaft. Die rohstoffwirtschaftliche und geowissenschaftliche Beratung der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft hilf bei der Sicherung der Energie- und Rohstoffversorgung des Industriestandortes Deutschland sowie der Geosicherheit und dem nachhaltigen Georessourcenmanagement. Sie dient damit der langfristigen Daseinsvorsorge.

Die BGR nimmt als nationaler geologischer Dienst von Deutschland zugleich zahlreiche internationale Aufgaben wahr. Im Inland hat sie überwiegend koordinierende Funktionen und ist Bestandteil der wissenschaftlich-technischen Infrastruktur Deutschlands.

Seit Oktober 2010 berät die BGR mit der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) die deutsche Wirtschaft in Fragen der Verfügbarkeit und nachhaltigen Nutzung von Rohstoffen sowie zu aktuellen Marktentwicklungen.

Im Rahmen der internationalen geowissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit kooperiert die BGR mit Partnern in aller Welt. Sie beteiligt sich im Auftrag der Bundesressorts an der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit und an der europäischen sowie internationalen Kooperation im Geosektor. Die BGR berät das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) in den Themenfeldern Energierohstoffe, mineralische Rohstoffe, Grundwasser, Boden, Nutzung des tieferen Untergrundes und Gefährdungsanalysen. Darüber hinaus unterstützt sie die Europäischen Institutionen bei der Mitgestaltung von EU-Richtlinien und Programmen.

An der BGR werden die Geschäfte der Kommission für Geoinformationswirtschaft geführt und die Aktivitäten koordiniert. Die BGR führt außerdem das IODP-Koordinationsbüro und unterstützt somit den deutschen Beitrag zu diesem internationalen geowissenschaftlichen Gemeinschaftsprojekt zur Erforschung von bislang unzugänglichen Bereichen im Meeresboden.

Die BGR ist fachlicher Ansprechpartner der Bundesregierung für die Überwachung der Einhaltung des Kernwaffenteststoppabkommens (CTBT) und betreibt das nationale CTBT-Datenzentrum über Seismologie, Infraschall, Hydroakustik und Radionuklide. Zur Früherkennung und Gefährdungsabschätzung von weiteren geogenen Naturkatastrophen, wie Vulkanausbrüchen, Hangrutschungen, Tsunamis oder Landabsenkungen, entwickelt die BGR Methoden, die helfen, geologische Schadensrisiken zu reduzieren und damit dem Schutz der menschlichen Lebensgrundlagen dienen. Die BGR beteiligt sich aktiv an der Beratung von Ländern und Regionen im angewandten Naturkatastrophenmanagement.

Die BGR ist am Aufbau von nationalen und internationalen Kartenwerken sowie an Standardisierungen für die Bereitstellung von Geofachdaten beteiligt und schafft damit Voraussetzungen für schnelle, einheitliche und länderübergreifende Abfragemöglichkeiten. Die Geowissenschaftliche Forschung und Entwicklung umfasst eine bedarfsorientierte Zweck- und Vorlaufforschung. Dazu zählen methodische und instrumentelle geowissenschaftliche Entwicklungsarbeiten und deren praxisnahe Umsetzung sowie die Beteiligung an Polarforschungsvorhaben im Rahmen des Antarktisvertrages. Auf dem Gebiet der internationalen Meeresforschung ist die BGR im Vorfeld industrieller Aktivitäten beteiligt.

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