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Das geologische 3D-Modell Halle (Glas-Laser-Gravur)

GEOZENTRUM präsentiert Geologie-Modelle der Superlative, 20.11.2014

Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) präsentiert ab 25. November 2014 im GEOZENTRUM Hannover einige der größten Geologie-Glasmodelle der Welt in 3D. Die Ausstellung „Der gläserne Untergrund – Innovative Visualisierungstechniken in der 3D-Geologie“ hat bereits zwei Mal den Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ gewonnen. Unter Leitung von Geologie-Professor Peter Wycisk haben Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit modernsten Visualisierungstechniken Lasergravur-3D-Modelle entwickelt, die den Untergrund verschiedener Städte und Regionen sichtbar machen.

„Die Ausstellungsstücke basieren auf detaillierten digitalen geologischen Modellen. Mit ihnen verschaffen wir dem Betrachter einen gläsernen Einblick in den normalerweise verborgenen Untergrund“, so Peter Wycisk.

Das größte Modell zeigt den Untergrund der Stadt Staßfurt (Sachsen-Anhalt) mit seinem Salzsattel. Es wurde von Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und von den Wissenschaftlern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg umgesetzt. Weiterhin werden die geologischen Schichten unterhalb von Magdeburg und Halle in 3D visualisiert. Ergänzt wird die Ausstellung durch 3D-Animationen des LBEG.
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Zur Pressemitteilung Deutschlandweit einmalige Ausstellung in Hannovers: GEOZENTRUM präsentiert Geologie-Modelle der Superlative

Neodym-Eisenbarren (Vordergrund) mit Dysprosiumbarren (Hintergrund) für die Fertigung von Neodym-Eisen-Bor-Magneten

Nachfrage nach schweren Seltenen Erden bricht ein, 19.11.2014

„Die Nachfrage nach schweren Seltenen Erden geht deutlich zurück“, so die Kernaussage der 10. Internationalen Seltene Erden Konferenz in der vergangenen Woche in Singapur. Grund: Der Markt für LED’s wächst viel schneller als erwartet. LED’s brauchen pro Lichtstromeinheit Lumen 15- bis 20-mal weniger Seltene Erden (SE) als konventionelle oder auch Energiesparlampen und halten zudem noch viel länger. Haupttreiber einer zuletzt auch für die Zukunft erwarteten hohen Nachfrage nach schweren SE waren Leuchtstoffe auf der Basis von Yttrium, Europium und Terbium.

Diese Ansicht einer hohen Nachfrage nach schweren SE wurde bislang weltweit vertreten. Auf einem Industrieworkshop der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) am 20. Oktober in Berlin hatte jedoch bereits der anerkannte SE-Experte Prof. Dudley Kingsnorth aus Australien auf die sinkende Nachfrage nach schweren SE für Leuchtmittel hingewiesen. Von der US-Energiebehörde wird statt starkem Wachstum jetzt ein Nachfragerückgang für SE in Leuchtstoffen bis 2030 um 65 % angenommen.

Von den bisher stets als kritisch eingestuften, weil industriell besonders wichtigen und bisher nur in China produzierten schweren SE verbleibt somit nur noch Dysprosium. Dysprosium wird für die Herstellung besonders leistungsstarker Neodym-Eisen-Bor-(NdFeB-)Magnete in Hochtemperaturanwendungen benötigt. Beispiele aus dem Bereich „Grüne Technologien“ sind getriebelose, dadurch wartungsärmere Windkraftanlagen oder auch Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Aber auch in vielen anderen Bereichen der deutschen Automobil- und Maschinenbauindustrie sind NdFeB-Magnete mit Dysprosiumzusatz im Einsatz.
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Zur Pressemitteilung LED’s setzen sich durch: Nachfrage nach schweren Seltenen Erden bricht ein

Schon beim Aufbau der Ausstellung herrschte großes Interesse am „Golden Eye“ der BGR

BGR präsentiert sich bei Open-Ship-Event in Wilhelmshaven, 17.11.2014

Das neue Forschungsschiff SONNE ist heute in Wilhelmshaven offiziell an die Wissenschaft übergeben wurden. Beim anschließenden Open-Ship-Event präsentierte sich auch die BGR mit einer Ausstellung an Bord des modernsten deutschen Forschungsschiffes. Zu sehen waren echte Manganknollen, ein „Schwarzer Raucher“ oder eine Eisen-Mangan-Kruste. Noch bis Ende November stellt sich die SONNE mit der BGR-Ausstellung der breiten Öffentlichkeit in Wilhelmshaven (17.11.), Bremen (18./19.11.), Hamburg (20. bis 22.11.), Rostock-Warnemünde (25.11.) und Kiel (27./28.11.) vor.

Die neue SONNE ersetzt das bisherige Forschungsschiff gleichen Namens. Es steht allen meereswissenschaftlichen Disziplinen zur Verfügung und wird vorwiegend im Pazifik und im Indischen Ozean zum Einsatz kommen. Zu den zukünftigen wissenschaftlichen Herausforderungen zählt, neben angewandten Forschungsthemen in Hinblick auf den Klimawandel, den Schutz der Ökosysteme in den Meeren, der Nutzung von Meeresressourcen, auch die Grundlagenforschung.
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Zur Pressemitteilung BGR lädt zu Open-Ship-Days auf der neuen SONNE ein: „Schwarze Raucher“ aus der Tiefsee zum Anfassen

Die Expertengruppe vom Bund/Länder-Ausschuss Bodenforschung (BLA-GEO)

Geologie-Experten beraten über INSPIRE-Standards, 17.11.2014

Zum Abschluss der Arbeiten an den INSPIRE-Datenspezifikationen trifft sich die Expertengruppe vom Bund/Länder-Ausschuss Bodenforschung (BLA-GEO) heute und morgen (17.-18.11. 2014) in der BGR zu einem Workshop. Die Gruppe wurde 2010 gegründet, um den nationalen INSPIRE-Abstimmungsprozess hinsichtlich der Definition der geowissenschaftlich relevanten Datenspezifikationen seitens der BGR und der Staatlichen Geologischen Dienste der Bundesländer fachlich zu begleiten. Dies betrifft die fünf Geologie-relevanten Spezifikationen Geologie, Boden, Gebiete mit naturbedingten Risiken, Mineralische Bodenschätze und Energiequellen. Im Abschlussworkshop stellen die Experten nun die Ergebnisse ihrer Arbeit vor und geben einen Ausblick auf den weiteren INSPIRE-Prozess. Im Rahmen des Prozesses zur Umsetzung der EU-INSPIRE-Richtlinie werden geowissenschaftliche Fachdaten digital erfasst und sollen nach einheitlichen EU-Standards umgesetzt und über Gemeinschaftsportale verfügbar gemacht werden.
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Präsident Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel, Staatssekretär Matthias Machnig, Dr. Peter Buchholz und Dr.Volker Steinbach (v.l.)

Staatssekretär Machnig besuchte DERA, 14.11.2014

Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), besuchte am Donnerstag (13. November 2014) die DERA im BGR-Dienstbereich Berlin. BGR-Präsident Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel begrüßte den Gast. Gemeinsam mit dem zuständigen BGR-Abteilungsleiter Dr. Volker Steinbach und DERA-Leiter Dr. Peter Buchholz informierte er den Staatssekretär über aktuelle Aufgaben der DERA. Im Auftrag der Bundesregierung unterstützt die DERA die deutsche Industrie gezielt bei der Sicherung ihrer Rohstoffversorgung. Grundlage dafür sind eine neutrale Bewertung von Preis- und Lieferrisiken in den Rohstoffmärkten sowie individuelle Recherchen. Hierzu nutzt die DERA die Ergebnisse zahlreicher Rohstoff-Forschungsarbeiten sowie die einzigartige Rohstoffdatenbanken der BGR. Besonders interessiert zeigte sich der Staatssekretär am jüngsten DERA-Projekt. Zurzeit baut die DERA im Auftrag der Bundesregierung ein Rohstoffmonitoring auf. Ziel ist es, der Wirtschaft und der Politik regelmäßig Informationen über Angebots- und Nachfragetrends für primäre mineralische Rohstoffe und Zwischenprodukte der ersten Wertschöpfungsstufen bereitzustellen. Auf diese Weise sollen kritische Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten frühzeitig erkannt werden. Eine Veranstaltung zum DERA-Rohstoffmonitoring findet am 11. Dezember 2014 in Berlin statt.
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BGR-Publikation in der Fachzeitschrift Environmental Science & Technology

BGR-Publikation zu Silbernanopartikeln in Böden, 13.11.2014

Die BGR hat in Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover (LUH) die Mobilität von Silbernanopartikeln in Böden untersucht. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Environmental Science & Technology veröffentlicht. Das Projekt war Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundvorhabens UMSICHT, an dem insgesamt 16 Partner aus Forschung, Industrie und Behörden mitarbeiteten. Ziel war es, grundlegende Informationen zur Mobilität und der Auswirkung von Silbernanopartikeln in Böden zu erfassen.

Nanopartikuläres Silber befindet sich aufgrund seiner antimikrobiellen Wirkung in Hygieneartikeln, Kleidung und medizinischen Produkten. Über den Abwasserpfad wird es größtenteils im Klärschlamm abgeschieden. Hauptaufgabe der BGR im Rahmen des Forschungsvorhabens war die Charakterisierung einer kurz-, mittel- und langfristigen Freisetzung von Silbernanopartikeln aus Böden und Boden-Klärschlamm-Gemischen. Die Ergebnisse des BGR-Teilprojektes zur kurzfristigen Mobilität von Silbernanopartikeln in Böden geben Hinweise darauf, dass das Potenzial zur Mobilität von Silbernanopartikeln in Böden mit niedrigen Tongehalten und leicht sauren pH-Werten am höchsten ist. Die BGR-Publikation ist online abrufbar.
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BGR-Publikation "Retention of Sterically and Electrosterically Stabilized Silver Nanoparticles in Soils"

Tiefseeforschungsschiff (TFS) SONNE auf der Erprobungsfahrt in der Nordsee im Oktober 2014

BGR lädt zu Open-Ship-Days auf der neuen SONNE ein, 13.11.2014

Wer einmal eine echte Manganknolle, einen „Schwarzen Raucher“ oder eine Eisen-Mangan-Kruste aus der Tiefsee berühren möchte, der sollte die Open-Ship-Days vom 17. bis 28. November 2014 nicht verpassen. Während dieses Zeitraums präsentiert sich das neue deutsche Forschungsschiff SONNE der breiten Öffentlichkeit in Wilhelmshaven (17.11.), Bremen (18./19.11.), Hamburg (20.–22.11.), Rostock-Warnemünde (25.11.) und Kiel (27./28.11.).

Mit an Bord der SONNE sind Wissenschaftler der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die Besucher über die Marine Rohstoffforschung informieren. Sie erklären im Rahmen ihrer Ausstellung auf dem Schiff, wie seismische Messsysteme funktionieren, was Massivsulfide sind oder wie Methanhydrate in bis zu 4.000 m Wassertiefe entstehen. Die BGR-Experten zeigen verschiedene Exponate wie das neu entwickelte „Golden Eye“, ein Multifunktionssystem zur Aufspürung von Erzvorkommen im Meer.

Die neue SONNE ersetzt das bisherige Forschungsschiff gleichen Namens. Es steht allen meereswissenschaftlichen Disziplinen zur Verfügung und wird vorwiegend im Pazifik und im Indischen Ozean zum Einsatz kommen. Zu den zukünftigen wissenschaftlichen Herausforderungen zählt, neben angewandten Forschungsthemen in Hinblick auf den Klimawandel, den Schutz der Ökosysteme in den Meeren, der Nutzung von Meeresressourcen, auch die Grundlagenforschung.
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Zur Pressemitteilung BGR lädt zu Open-Ship-Days auf der neuen SONNE ein: „Schwarze Raucher“ aus der Tiefsee zum Anfassen

BGR-Hubschrauber

BGR misst mit Hubschrauber natürliche Radioaktivität an der Erdoberfläche, 06.11.2014

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) führt in der Zeit vom 10. bis 13. November 2014 mit ihrem Hubschrauber „Sikorsky S-76B“ geophysikalische Messflüge in der Uckermark nordwestlich von Prenzlau durch. Dabei wird aus der Luft mit einem Gammastrahlenspektrometer flächig die natürliche Radioaktivität an der Erdoberfläche gemessen (Aeroradiometrie). Es werden die Konzentrationen der natürlichen Radionuklide Kalium, Uran und Thorium im Boden erfasst. Die Ergebnisse werden anschließend mit Daten der Fernerkundung, direkt am Boden ermittelten geophysikalischen Daten sowie Bodenproben abgeglichen und wissenschaftlich eingeordnet.

Das Befliegungsprojekt der BGR wird durch das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. in Müncheberg sowie durch die Universität Bonn unterstützt. Die Wissenschaftler untersuchen im Einzugsgebiet des Quillow, einem Nebenfuss der Ucker, skalenübergreifend Strukturen, Prozesse und Funktionen in Böden. Mit Hilfe der natürlichen Radioaktivität sollen Tongehalt und weitere Bodeneigenschaften in der Jungmoränenlandschaft bestimmt werden.
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Zur Pressemitteilung BGR misst mit Hubschrauber natürliche Radioaktivität an der Erdoberfläche

Bodenschatzkarte

Neuer Newsletter, 03.11.2014

Der aktuelle BGR-Newsletter 05/2014 ist erschienen.

Aufgerichteter Bohrturm auf LKW im Einsatz

BGR-Forschungsbohrung in Frielingen, 30.10.2014

Im Auftrag der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) wird ab 3. November 2014 in Frielingen bei Garbsen (Region Hannover) eine Forschungsbohrung abgeteuft.

Mit der von einem Unternehmen durchgeführten Bohrung verschafft sich die BGR neue Informationen über den Aufbau und die Struktur des Untergrundes im Raum Garbsen. Die Arbeiten sind Teil eines Forschungsprogramms, bei dem die BGR die aus Festgestein aufgebauten Schichten der Kreidezeit erkundet. Es wird untersucht, aus welchem Material diese verschiedenen Schichten bestehen, welches exakte geologische Alter sie haben und wie groß ihre flächenhafte Verbreitung im Untergrund ist. Gesammelt werden geologische Grundlagendaten.
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Zur Pressemitteilung BGR-Forschungsbohrung in Frielingen

BGR-Hubschrauber mit Aeroradar-Messsystem

BGR testet weiterentwickeltes Aeroradar-Messsystem, 30.10.2014

Die BGR testet vom 4. bis 6. November 2014 gemeinsam mit der Firma RST GmbH in der Gemeinde Wedemark zwei Georadar-Messsysteme. Dabei kommt der BGR-Hubschrauber D-HBGR vom Typ Sikorsky S-76B zum Einsatz. Ausgangspunkt ist der Heeresflugplatz Celle. Der Hubschrauber fliegt in einer Höhe von etwa 50 Meter. Unter ihm befindet sich in rund 35 Meter Höhe jeweils ein bis zu 9 x 4 x 1,8 Meter großes Metallgestell, das die Funktion einer Antenne hat.

Die Wissenschaftler haben in den vergangenen Monaten eines der beiden Aeroradar-Systeme technisch weiterentwickelt und wollen nun prüfen, wie sich die Änderungen auf die Datenqualität auswirken und wie gut sich die Geräte bei der Untersuchung von Sand, Kies und Grundwasser bewähren. Die beiden von der BGR eingesetzten Aeroradar-Systeme sind weltweit einmalig.
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Zur Pressemitteilung BGR testet weiterentwickeltes Aeroradar-Messsystem

Der Schutz der Inspektoren bei einer Vor-Ort-Inspektion hat höchste Priorität und wird immer wieder trainiert. Spezielle Kleidung wird zum Schutz vor möglichen Gefahren durch radioaktive Substanzen im Inspektionsgebiet eingesetzt

Übung für den Ernstfall in Jordanien mit BGR-Experten, 29.10.2014

Vom 5. November bis zum 9. Dezember 2014 wird in Jordanien mit einer großen Feldübung (IFE14 – Integrated Field Exercise 2014) der Ernstfall nach einer möglichen Verletzung des Kernwaffenteststoppvertrages (CTBT – Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty) geprobt. An der so genannten Vor-Ort-Inspektion (OSI - On-Site Inspection) mit internationaler Beteiligung nehmen auch zwei Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) teil.

Der Kernwaffenteststoppvertrag sieht die Vor-Ort-Inspektion als letztes Mittel vor, falls ein verdächtiges Ereignis wie ein möglicher heimlicher Atomtest mit Hilfe des Überwachungssystems (IMS – International Monitoring System) nicht eindeutig als eine Vertragsverletzung identifiziert werden kann. In dieser Situation hat ein Team von maximal 40 Wissenschaftlern die Aufgabe, mit Hilfe verschiedener Messungen und Untersuchungen vor Ort Indizien zu sammeln. Die Inspektoren liefern die Grundlage für die Entscheidung, ob tatsächlich eine Vertragsverletzung vorliegt.
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Zur Pressemitteilung Übung für den Ernstfall in Jordanien mit BGR-Experten

Eröffnungsveranstaltung der Jahreskonferenz des CCOP in Kokopo, Papua-Neuguinea (von links): Simon Painap, Franca Schwarz, Byron Chan, Eikichi Tsukuda, Shadrach Himata und Adichat Surinkum

BGR-Fachbereichsleiterin erneut Vorsitzende des CCOP-Beirats, 28.10.2014

Bei der letzten Sitzung der geologischen Dienste von Ost- und Südost-Asien (Coordinating Committee for Geoscience in East and Southeast Asia, CCOP) wurde Franca Schwarz im Vorsitz des Beratergremiums/Kuratoriums (Advisory Group) bestätigt. Das Beratergremium besteht aus 15 kooperierenden Staaten (u. a. Australien, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Kanada und USA), 13 kooperierenden Organisationen (u.a. ESCAP, IUGS, UNEP und Weltbank) sowie einigen Beratern ehrenhalber. Mitglieder von CCOP sind u. a. China, Indonesien, Japan, Philippinen, Süd-Korea und Thailand. Die Mitglieds-Staaten tauschen sich in regelmäßigen Sitzungen über gemeinsame Programme sowie gemeinsame Strategien für die Region aus. Darüber hinaus werden zunehmend gemeinsame Projekte von aktuellem Interesse durchgeführt, was das Zusammenwachsen der Staaten in geologischen Themen verstärkt. Die Jahrestreffen finden abwechselnd in den Mitgliedsstaaten statt, dieses Jahr in Papua-Neuguinea. Die BGR führt in der Region verschiedene Projekte im Rahmen der Technischen Zusammenarbeit durch (z. B. in Indonesien, Laos und Vietnam) und hat ein Memorandum of Understanding mit China und Süd-Korea.
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Pablo Hess (Präsident AHK Chile), Prof. Dr. Reimund Neugebauer (Präsident Fraunhofer Gesellschaft), Michelle Bachelet (Staatspräsidentin der Republik Chile), Dr. Volker Treier (Direktor des DIHK)

Investitionschancen im chilenischen Bergbau, 27.10.2014

Am 27. Oktober fand das dritte Deutsch-Chilenische Forum für Bergbau und Mineralische Rohstoffe im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin statt. Während des Forums stellten Experten wie der Präsident des chilenischen Bergbauverbandes SONAMI, der Vizepräsident der chilenischen Wirtschaftsförderung CORFO und der Vizepräsident des chilenischen Investment Komitees konkrete Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen in Chiles Bergbausektor vor.

Zwischen Deutschland und Chile bestehen seit vielen Jahren exzellente Handelsbeziehungen. Deutsche Unternehmen positionieren sich dabei erfolgreich als „Weltklasse-Zulieferer“ für den chilenischen Bergbau. Dieser ist jedoch nicht nur als Absatzmarkt für Deutschland von Relevanz, sondern zeichnet sich aufgrund seiner Vorkommen auch als zentraler Rohstofflieferant für die deutsche Industrie aus. Im Jahr 2013 wurde deshalb auf höchster Regierungsebene beschlossen, die deutsch-chilenischen Beziehungen im Bereich Bergbau und mineralische Rohstoffe auf eine strategische Ebene zu heben und über kommerzielle Zielsetzungen beider Länder hinaus auch an anderen Themen von beiderseitigem Interesse zu arbeiten. Für den regelmäßigen Austausch hierzu wurde das Deutsch-Chilenische Forum für Bergbau und Rohstoffe als jährlich stattfindende bilaterale Plattform einberufen.

Vorbereitet und organisiert wurde das Forum, an dem hochkarätige Mitglieder der chilenischen Regierung teilnahmen, von der AHK Chile in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Eröffnet wurde das Rohstoffforum von Matthias Machnig, Staatssekretär im BMWi, und der chilenischen Bergbauministerin Aurora Williams.
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Weitere informationen zur Deutsch-Chilenischen Industrie- und Handelskammer

Kupferreiche Metallsulfide im Indik

Forscher erschnüffeln metallische Rohstoffe in der Tiefsee, 20.10.2014

Mit einem eigens entwickelten Sensorschlitten wollen Wissenschaftler der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) im Indischen Ozean metallische Rohstoffe (marine Massivsulfide) am Meeresboden erschnüffeln. Dazu starten die BGR-Experten am 31. Oktober im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) von Mauritius aus zu einer 40-tägigen Schiffsexpedition in das deutsche Lizenzgebiet südlich der Insel Rodriguez.

Bei der Expedition mit dem niederländischen Forschungsschiff PELAGIA konzentrieren sich die Wissenschaftler im 10.000 km2 Quadratkilometer großen Lizenzgebiet auf bisher nicht untersuchte Bereiche des Meeresbodens. „Bei unserer Suche nach marinen metallischen Rohstoffen setzen wir in einer Tiefe von 2.400 bis 3.500 Meter einen etwa 2 Meter langen Schlitten aus Stahlrohr ein, der mit hochempfindlichen chemo-physikalischen Sensoren ausgestattet ist. Diese Detektoren können bereits in der Wassersäule heiße metallreiche Lösungen quasi erschnüffeln“, erklärt BGR-Fahrtleiter Dr. Ulrich Schwarz-Schampera. Die Lösungen treten an so genannten „Schwarzen Rauchern“ aus. Das sind aktive heiße Quellen am Meeresboden, in deren Nähe sich auch inaktive Sulfidvorkommen befinden.
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Zur Pressemitteilung Forscher erschnüffeln metallische Rohstoffe in der Tiefsee

Die Wiener Diplomaten informierten sich auf dem Sulzberg ausführlich über die BGR-Anlage

Wiener Diplomaten informieren sich über Atomtest-Überwachung, 17.10.2014

Botschafter und Repräsentanten von Ständigen Vertretungen der Staaten in Wien informierten sich am 15. Oktober 2014 über die von der BGR im Bayerischen Wald betriebenen Stationen zur Überwachung des internationalen Kernwaffenteststoppabkommens (CTBT). Im Mittelpunkt standen dabei die seismische Station PS19 und die Infraschallstation IS26. Die beiden Messstationen auf dem Sulzberg sind Teil des Netzwerks aus 321 Messstationen (IMS), mit dem die internationale Kernwaffenteststopp-Behörde (CTBTO) die Einhaltung des Kernwaffenteststopps überwacht. PS19 ist die empfindlichste seismische Messstation des IMS in Europa. Sie registrierte u. a. den im Februar 2013 von Nordkorea durchgeführten Atomtest. Die IS26 hingegen war die erste Infraschallstation des IMS, mit der unhörbare Schallwellen im extremen Niederfrequenzbereich in der Atmosphäre aufgezeichnet werden konnten. Sie registrierte im Februar 2013 die Explosion des Meteoriten über der russischen Stadt Tscheljabinsk. Der Besuch der Messeinrichtungen wurde gemeinsam von der CTBTO, der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland beim Büro der Vereinten Nationen und bei anderen internationalen Organisationen in Wien und der BGR organisiert. An der Veranstaltung nahmen u.a. der deutsche und der nigerianische Botschafter sowie die Botschafterinnen Großbritanniens und Österreichs teil. Der deutsche Botschafter Scharinger dankte der BGR für die sehr interessante und informative Veranstaltung und hob die Professionalität hervor, mit der die Stationen betrieben werden.
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Film über die Stationen

LIAG-Direktor Prof. Dr. Ugur Yaramanci im Gespräch mit Tagungsteilnehmern

7. Norddeutsche Geothermietagung eröffnet, 15.10.2014

Das GEOZENTRUM Hannover ist für zwei Tage Mittelpunkt der norddeutschen Geothermie-Branche. Prof. Dr. Ugur Yaramanci, Direktor des Leibniz Instituts für Angewandte Geophysik (LIAG), eröffnete heute die 7. Norddeutsche Geothermietagung „Hotspot Hannover: Geothermie – durch Innovation zur Wirtschaftlichkeit“. 150 Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung diskutieren auf der Tagung aktuelle Entwicklungen in den Bereichen der oberflächennahen und tiefen Geothermie.

Im Mittelpunkt stehen aktuelle Projektpläne, Betriebserfahrungen aus bestehenden Anlagen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung, politische und rechtliche Rahmenbedingungen sowie innovative Anwendungsmöglichkeiten und Technologien. Die Veranstaltung wird von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), dem Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) sowie hannoverimpuls und Enerchange organisiert.
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Allgemeine Informationen zur 7. Norddeutschen Geothermietagung
Zur Pressemitteilung Geothermie-Branche stellt aktuelle Entwicklungen vor
Zum Video 7. Norddeutsche Geothermietagung im GeoChannel

Delegation aus dem Außenministerium der DR Kongo zu Gast bei der BGR

BGR empfängt Delegation aus der Demokratischen Republik Kongo, 13.10.2014

Im Rahmen einer Studienreise informierte sich jetzt eine Delegation aus dem Außenministerium der DR Kongo über das Leistungsspektrum der BGR und die laufenden Kooperationsprojekte in Afrika. Im Zentrum standen dabei die aktuellen TZ-Vorhaben der BGR in der DR Kongo und in der Region der Großen Seen. Nach einer Diskussion der entwicklungspolitischen und technischen Ansätze zur Zertifizierung sogenannter „Konfliktrohstoffe“ wie Coltan, Kassiterit, Wolframit und Gold informierten sich die Delegationsteilnehmer in den Laboren der BGR detailliert über die Grundlagen und die Umsetzung des analytischen Herkunftsnachweises für mineralische Rohstoffe.

Die Delegation unter Leitung des Generalsekretärs für Internationale Zusammenarbeit der DR Kongo nutzte den Besuch auch, um sich über die Expertise der BGR in weiteren, für die Technische Zusammenarbeit relevanten Themenfeldern wie etwa Geothermie, Georisiken und Grundwasserschutz zu informieren.
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Weitere Informationen über das aktuelle BGR-Vorhaben in der DR Kongo
Weitere Informationen über das aktuelle BGR-Vorhaben in der Region der Großen Seen

BGR-Hubschrauber

BGR kartiert Süß-und Salzwasserverteilung aus der Luft, 13.10.2014

Die BGR führt vom 13. bis 24. Oktober 2014 in der Provinz Zeeland, im südwestlichen Bereich der Niederlande, aerogeophysikalische Messflüge durch. Dabei wird eine 10 Meter lange Elektromagnetik-Sonde eingesetzt, die vom BGR-Hubschrauber „Sikorsky S-76B“ an einem Kabel in 40 Meter Höhe über den Boden geschleppt wird. Mit der Flugsonde kartieren die Geowissenschaftler den Untergrund – insbesondere die Süß- und Salzwasservorkommen – bis in eine Tiefe von etwa 80 Metern.

Der BGR-Hubschrauber und die Elektromagnetik-Sonde sind dafür mit speziellen Sende- und Empfangssystemen ausgestattet. Die elektromagnetischen Messdaten geben Aufschluss über die Leitfähigkeitsstruktur im Untergrund. So können z. B. Trink-, Brack- und Salzwasser aufgrund der verschiedenen Leitfähigkeiten unterschieden werden. Insgesamt dienen die erfassten Daten der Erkundung des Bodens, der Grundwasserleiter und der natürlichen Versalzungsstrukturen.
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Zur Pressemitteilung BGR kartiert Süß-/Salzwasserverteilung aus der Luft

Teilnehmer der Veranstaltung über Trinkwasserschutz in Jordanien

BGR informiert mit jordanischem Wasserministerium über Trinkwasserschutz, 09.10.2014

Die BGR und das jordanische Wasserministerium haben jetzt gemeinsam Entscheidungsträger des Gouvernorat Ajloun (Jordanien) über Maßnahmen zum Trinkwasserschutz in der Region informiert. Mitarbeiter aller Stadtverwaltungen, Imame, Polizeidienststellenleiter und interessierte Bürger nahmen an der Veranstaltung teil. Sie wurde vom Leiter des BGR-Projektes „Wasseraspekte in der Landnutzungsplanung“, dem Staatssekretär des Wasserministeriums und dem Leiter des lokalen Wasserversorgers durchgeführt. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft des jordanischen Ministers für Wasser und Bewässerung und des Gouverneurs von Ajloun.
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Weitere Informationen zur Internationalen Zusammenarbeit mit Jordanien

Zentralstation der GERES-Messanlage auf dem Sulzberg

Wiener Diplomaten besichtigen Messstationen im Bayerischen Wald, 08.10.2014

Rund vierzig Botschafter und Repräsentanten von Ständigen Vertretungen der Staaten bei internationalen Organisationen in Wien sowie der internationalen Kernwaffenteststopp-Behörde (CTBTO) in Wien besichtigen am 15. Oktober 2014 die von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) im Bayerischen Wald betriebenen Stationen zur Überwachung des internationalen Kernwaffenteststoppabkommens (CTBT).

Die in der Gemeinde Haidmühle (Landkreis Freyung-Grafenau, Regierungsbezirk Niederbayern) gelegene BGR-Anlage GERES umfasst die seismische Station PS19 und die Infraschallstation IS26. Die beiden Messstationen im Bayerischen Wald sind Teil des Netzwerks aus 321 Messstationen (IMS), mit dem die CTBTO die Einhaltung des Kernwaffenteststopps überwacht. PS19 ist die empfindlichste seismische Messstation des IMS in Europa. Sie registrierte u. a. den im Februar 2013 von Nordkorea durchgeführten Atomtest. Die IS26 hingegen war die erste Infraschallstation des IMS, mit der unhörbare Schallwellen im extremen Niederfrequenzbereich in der Atmosphäre aufgezeichnet werden können. So registrierte sie im Februar 2013 die Explosion des Meteoriten über der russischen Stadt Tscheljabinsk. Die dadurch hervorgerufenen Schallwellen umrundeten die gesamte Erde und konnten daher auch von der Infraschallstation IS27 nachgewiesen werden. Diese Station wird von der BGR in der Antarktis betrieben. Der BGR wurde nach Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zum Kernwaffenteststoppabkommen im Jahre 1996 die Funktion des nationalen Datenzentrums (NDC) innerhalb des internationalen Verifikationssystems übertragen.
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Zur Pressemitteilung Wiener Diplomaten besichtigen Messstationen im Bayerischen Wald

Videos zu den Stationen:
http://www.ctbto.org/videos#play/B7TxFKyW35M
http://www.ctbto.org/verification-regime/featured-stations/types/infrasound/is26-freyung-germany/

7. Norddeutsche Geothermietagung 15.-16. Oktober 2014

Geothermie-Branche stellt aktuelle Entwicklungen vor, 07.10.2014

Das GEOZENTRUM Hannover ist am 15. und 16. Oktober 2014 Mittelpunkt der norddeutschen Geothermie-Branche. An diesen beiden Tagen treffen sich ca. 150 Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung, um sich auf der 7. Norddeutschen Geothermietagung „Hotspot Hannover: Geothermie – durch Innovation zur Wirtschaftlichkeit“ über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen der oberflächennahen und tiefen Geothermie auszutauschen. Dazu zählen aktuelle Projektpläne, Betriebserfahrungen aus bestehenden Anlagen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung, politische und rechtliche Rahmenbedingungen sowie innovative Anwendungsmöglichkeiten und Technologien.

Die Veranstaltung wird von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), dem Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG), hannoverimpuls und Enerchange organisiert.
Allgemeine Informationen zur 7. Norddeutschen Geothermietagung
Zur Pressemitteilung Geothermie-Branche stellt aktuelle Entwicklungen vor

Die BGR hat das

BGR setzt erstmals “Golden Eye” ein, 02.10.2014

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat jetzt auf der Probefahrt des neuen Forschungsschiffes SONNE in der Nordsee erstmals das „Golden Eye“ erfolgreich getestet. Bei dem „Golden Eye“ handelt es sich um ein neues und weltweit einmaliges Multifunktionsmesssystem, dass die BGR in Zukunft zur Aufsuchung mariner Massivsulfid-Lagerstätten im deutschen Lizenzgebiet im Indischen Ozean einsetzen wird.

Namensgeber des „Golden Eye“ ist der leuchtend-gelbe aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigte Geräteträger. Er beherbergt das elektromagnetische Spulensystem, mit dem die Erzvorkommen aufgrund ihrer hohen elektrischen Leitfähigkeit aufgespürt werden können. Die Riesenspule hat einen Durchmesser von 3,5 Metern und ist mit Licht, Kameras und weiterer Sensorik ausgestattet, um den Meeresboden abzusuchen und die Leitfähigkeit der oberen Gesteinsschichten zu messen. Mit dieser Kombination verschiedener Messsysteme können unter dem Meeresboden verborgene Rohstoffvorkommen mit einer hohen Präzision untersucht werden.
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Zur Pressemitteilung BGR setzt erstmals “Golden Eye” ein

Aerogeophysik-Messgebiete der BGR an der Nordsee

Hubschrauber-Messkampagne an der Nordsee, 30.09.2014

Die BGR führt morgen (01. Oktober 2014) an der Nordseeküste über den Ostfriesischen Inseln Baltrum und Langeoog sowie südlich vom Jadebusen aerogeophysikalische Messflüge durch. Dabei wird eine 10 Meter lange Elektromagnetik-Sonde eingesetzt, die vom BGR-Hubschrauber „Sikorsky S-76B“ an einem Kabel in 40 Meter Höhe über den Boden geschleppt wird. Mit der Flugsonde kartieren die Geowissenschaftler den Untergrund – insbesondere die Süß- und Salzwasservorkommen – bis in eine Tiefe von 100 Metern und messen das Geomagnetfeld sowie die Oberflächenstrahlung der Erde.

Der BGR-Hubschrauber und die Elektromagnetik-Sonde sind dafür mit speziellen Sende- und Empfangssystemen ausgestattet. Ein Magnetometer in der Sonde nimmt Daten auf, die Aufschluss über die geologische Struktur des Geländes geben, ein Gammastrahlenspek­trometer erfasst die Deckschichtbeschaffenheit und ein Laser-Höhenmesser bestimmt die Topographie unter der Flugstrecke. Zudem geben die elektromagnetischen Messdaten Aufschluss über die Leitfähigkeitsstruktur im Untergrund. So können z.B. Trink-, Brack- und Salzwasser aufgrund der verschiedenen Leitfähigkeiten unterschieden werden. Insgesamt dienen die erfassten Daten der Erkundung des Bodens, der Grundwasserleiter und der natürlichen Versalzungsstrukturen.

Die Befliegung über den Ostfriesischen Inseln und südlich vom Jadebusen ist Teil des D-AERO-Projektes der BGR, das vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und dem Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) im GEOZENTRUM Hannover begleitet wird. Es fanden bereits zwischen 1985 und 2010 sowie im Mai 2014 Messflüge an der Nordsee statt (Karte).
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Weitere Informationen

Mitarbeiter der DERA mit der dänischen Delegation in Berlin

Hochrangige dänische Delegation zu Gast bei der DERA, 30.09.2014

Für die Zukunftssicherung der Industriestandorte Deutschland und Dänemark, insbesondere beim Ausbau der erneuerbaren Energien und der Weiterentwicklung von Schlüsseltechnologien, ist die sichere und nachhaltige Versorgung mit mineralischen Rohstoffen eine unabdingbare Voraussetzung. Vor diesem Hintergrund ist eine präzise Analyse der globalen Rohstoffmärkte und der Rohstoffpotenziale eine entscheidende Voraussetzung für die Beratung der Wirtschaft.

Dies war Anlass des Besuches der dänischen Delegation des Ministeriums für Klima, Energie und Bau (Ministry of Climate, Energy and Buildings) unter Leitung von Staatssekretär T. Egebo und des Präsidenten des Dänischen Geologischen Dienstes (The Geological Survey of Denmark and Greenland-GEUS) J. Fredericia an der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Berlin am 29. September 2014.

Die Delegation informierte sich intensiv über das Leistungsspektrum der DERA, insbesondere bei der Rohstoffrisikobewertung und der praktischen Beratung für Wirtschaft und Politik.

Im Gegenzug informierte der geologische Dienst Dänemarks (GEUS), der auch für Grönland verantwortlich ist, über seine Beratungsleistungen sowie über die Untersuchungen und Bewertungen der Rohstoffpotenziale Grönlands. Grönland ist besonders reich an Gold, Platin, Palladium, Seltenen Erden, Strontium und Uran. Weitere Informationen zum Rohstoffpotenzial Grönlands finden Sie bei der BGR in den „Commodity Top News Nr. 41 – Das mineralische Rohstoffpotenzial der Arktis“ und den „DERA Rohstoffinformationen Nr. 1 – Das mineralische Rohstoffpotenzial Grönlands“ sowie auf den Internetseiten der GEUS.
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Commodity Top News Nr. 41 (2014): Das mineralische Rohstoffpotenzial der Arktis
DERA Rohstoffinformationen Nr. 1 – Das mineralische Rohstoffpotenzial Grönlands
Geological Survey of Denmark and Greenland - GEUS

Staatssekretär Silberhorn (Foto Mitte) informierte sich im Labor über die Methode des chemisch-mineralogischen Fingerprints.

Staatssekretär Silberhorn besuchte BGR, 30.09.2014

Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, informierte sich heute (30.09.2014) bei einem Besuch im GEOZENTRUM Hannover über Aufgaben und Arbeit der BGR. Nach der Begrüßung durch den Vertreter des Präsidenten, Dr. Michael Kosinowski, gab die zuständige Fachbereichsleiterin, Franca Schwarz, dem Staatssekretär einen Überblick über zentrale BGR-Projekte in der Internationalen Zusammenarbeit. Bei einem Rundgang durch das Haus ließ sich der Staatssekretär im Labor den chemisch-mineralogischen "Fingerprint“ erklären, den die BGR als Herkunftsnachweis für mineralische Rohstoffe entwickelt hat. Er dient als Kontrollinstrument, um in Zentral- und Ostafrika ein Zertifizierungssystem für legal abgebaute und gehandelte Rohstoffe wie Kassiterit, Coltan, Wolframit und Gold einzuführen. Zum Abschluss seines Besuchs besichtigte der Staatssekretär das Seismologische Zentralobservatorium. Von dort aus überwacht die BGR für die Bundesrepublik Deutschland die Einhaltung des Internationalen Kernwaffenteststoppabkommens.
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7. Norddeutsche Geothermietagung 15.-16. Oktober 2014

Geothermietagung – Anmeldung noch möglich, 24.09.2014

Vom 15. bis 16. Oktober 2014 findet im GEOZENTRUM Hannover die 7. Norddeutsche Geothermietagung statt. Das Thema der Veranstaltung lautet „Hotspot Hannover: Geothermie – durch Innovation zur Wirtschaftlichkeit“. Interessierte können sich noch bis 05. Oktober 2014 unter folgendem Link direkt anmelden: http://www.norddeutsche-geothermietagung.de/tagung-2014-anmeldung.

Die Norddeutsche Geothermietagung bietet ein breites Spektrum an Themen rund um die oberflächennahe und tiefe Erdwärme-Nutzung in Norddeutschland. Auch in diesem Jahr erwartet die Teilnehmer wieder ein vielfältiges Tagungsprogramm, das an zwei Tagen von den aktuellen politischen Rahmenbedingungen über praxisrelevante Forschungsergebnisse und Innovationen bis hin zu Betriebserfahrungen reicht. Veranstalter sind die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG), hannoverimpuls und Enerchange.
Allgemeine Informationen zur 7. Norddeutschen Geothermietagung
Zum Veranstaltungsprogramm

Wasserholen in Burundi

Grundwasserschutz in Burundi, 15.09.2014

Der Präsident der Republik Burundi, Pierre Nkurunziza, unterzeichnete kürzlich ein Dekret zur Einrichtung von Schutzzonen für öffentliche Trinkwasserentnahmestellen. Mit Inkrafttreten des Dekrets besteht für die burundischen Wasserversorger nun die gesetzliche Pflicht, ihre Trinkwasserentnahmestellen innerhalb der nächsten fünf Jahre durch die Einrichtung von Schutzzonen vor Verunreinigungen zu schützen. Das BGR-Vorhaben „Management und Schutz von Grundwasserressourcen in Burundi“ war im Rahmen der Deutschen Entwicklungszusammenarbeit maßgeblich an der Formulierung des Dekrets beteiligt. Ein innerhalb dieses Projektes erstellter technischer Leitfaden zur Einrichtung von Trinkwasserschutzzonen wurde in den Gesetzestext integriert.

In einigen Gebieten Burundis sind bis zu 50% der öffentlichen Trinkwasserentnahmestellen bakteriell belastet. Die Schutzzonen werden zu einer wesentlichen und dauerhaften Verbesserung der Trinkwasserqualität führen. Die BGR unterstützt zusammen mit anderen Partnern innerhalb der Deutschen Kooperation die Wasserversorger bei der Einrichtung der Schutzzonen. Die Verbesserung des Wasserressourcenschutzes ist eines der Ziele der seit 2011 laufenden Technischen Zusammenarbeit der BGR im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Weitere Schwerpunkte sind die Nutzbarmachung der Grundwasserressourcen und die Aus- und Fortbildung von Partnerfachkräften.
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Zum BGR-Projekt

Der BGR-Hubschrauber im Einsatz

BGR misst natürliche Radioaktivität über Ackerflächen, 15.09.2014

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) führt am 16. und 17. September 2014 mit ihrem Hubschrauber „Sikorsky S-76B“ geophysikalische Messflüge bei Münster, Bonn (Nordrhein-Westfalen) und Speyer (Rheinland-Pfalz) durch. Dabei wird aus der Luft mit einem Gammastrahlenspektrometer flächig die natürliche Radioaktivität an der Erdoberfläche gemessen (Aeroradiometrie). Es werden die Konzentrationen der natürlichen Radionuklide Kalium, Uran und Thorium in den Gesteinen im Boden erfasst. Die Ergebnisse werden anschließend mit direkt am Boden ermittelten Daten der Universität Bonn verglichen und in Form von Karten dargestellt.
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Zum BGR-Projekt

Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel (re.) begrüßt den mongolischen Botschafter

Mongolischer Botschafter besucht BGR, 15.09.2014

Am 15.09.2014 besuchte der Botschafter der Mongolei, Tsolmon Bolor, die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover. Er würdigte im Gespräch mit BGR-Präsident Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel die über 50-jährige Zusammenarbeit mit der Mongolei im Geo-Sektor. Derzeit berät die BGR die Behörden für Bergaufsicht und Mineralische Rohstoffe sowie das geologische Zentrallabor der Mongolei. In den deutsch-mongolischen Beziehungen ist die 2011 geschlossene Rohstoffpartnerschaft und das vor kurzem in Ulan Bator eröffnete deutsch-mongolische Institut für Rohstoffe und Technologie von besonderer Bedeutung.
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Weitere Informationen

Dr. Rolf Muff und Dombon Uriintuya nach der Unterzeichnung des Durchführungsvertrages

Vertrag für BGR-Projekt in der Mongolei unterzeichnet, 10.09.2014

Der BGR-Projektleiter Dr. Rolf Muff und die vorübergehende Leiterin der mongolischen Behörde für mineralische Rohstoffe (MRAM), Dombon Uriintuya, haben jetzt den Durchführungsvertrag für das gemeinsame Projekt „Rohstoffwirtschaftliche Kapazitätenförderung der Mineral Resources Authority of Mongolia“ unterzeichnet. Im Rahmen des Projektes werden rohstoffwirtschaftliche Studien ausgewählter mineralischer Rohstoffe mit den Schwerpunkten Exploration, Abbau, Absatzmärkte und Weiterverarbeitung erstellt. Die Studien sowie weitere aufbereitete Fachinformationen werden dann dem privaten und staatlichen mineralischen Rohstoffsektor der Mongolei zur Verfügung gestellt. Sie sollen so zu einer Erhöhung der Investitionen im Bergbau beitragen. Das Projekt wird im Rahmen der Technischen Zusammenarbeit vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit 1,6 Millionen Euro unterstützt.
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Zusammenarbeit mit der Mongolei

Das Foschungsschiff SONNE wird getauft

BGR führt erste Tests mit der neuen SONNE durch, 09.09.2014

Das neue Forschungsschiff (FS) SONNE hat am 07. September den Hafen von Emden verlassen, um in der Britischen Nordsee erstmals seine technisch-wissenschaftlichen Einrichtungen zu testen. Mit an Bord sind 19 Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Sie werden die hochmoderne BGR-Technik an die Vorrichtungen an Bord anpassen, damit künftige BGR-Einsätze mit dem neuen Forschungsschiff – wie im Baukonzept geplant – reibungslos ablaufen können.

An der zweiwöchigen Fahrt nehmen auch sechs Wissenschaftler vom Heimatinstitut des neuen FS SONNE, dem Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg, teil. Die BGR und ICBM-Wissenschaftler testen u. a. die Loteinrichtungen und Strömungsmesser sowie Verfahren zur hochauflösenden räumlichen Abbildung der geologischen Strukturen des marinen Untergrundes. In einem zweiten Fahrtabschnitt von FS SONNE Ende September erprobt die BGR neu entwickelte elektromagnetische Verfahren zur Rohstofferkundung.
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Zur Förderung von Kohle werden große Wassermengen benötigt

Energie für Wasser und Wasser für Energie, 05.09.2014

Grundwasser und Energie stehen bei der Nutzung durch den Menschen in einem engen Zusammenhang. Diesen engen Zusammenhang verdeutlichte die BGR in zwei Seminaren auf der Weltwasserwoche vom 31.08. bis zum 05.09.2014 in Stockholm. So sind Energiesubventionen in vielen Ländern für die Übernutzung des Grundwassers verantwortlich, da ein hoher Energiebedarf und damit verbundene Kosten für die Förderung des Grundwassers notwendig sind. Aber auch die Förderung und die Energieerzeugung aus Kohle benötigen große Wassermengen, die in trockenen Gebieten häufig über Grundwasservorkommen abgedeckt werden. Zusammen mit Energie- und Wasserexperten aus China, Südafrika, Indien und den USA sowie von internationalen Institutionen diskutierten die BGR-Experten in Stockholm jetzt über zukünftige Herausforderungen und Lösungsansätze zum Umgang mit Energie und Wasser.
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Zum BGR-Seminar "Water Linkages to Coal Fired Energy Production: Shaping the Water and Energy Future"

BGR-Lehrvideo zum Projekt FLIN jetzt auf dem GeoChannel

Lehrvideo zum Schutz von Süßwasserlinsen auf Meeresinseln, 05.09.2014

Im BGR Projekt FLIN (Freshwater Lens INvestigations) wird die Dynamik von Süßwasserlinsen auf Inseln im Meer untersucht. Die Nordseeinsel Langeoog dient dabei als ideales Naturlabor. Um den tieferen Untergrund der Insel und die Bewegung des darin gespeicherten Grundwassers zu untersuchen, wurden mehrere Beprobungskampagnen mit zahlreichen geophysikalische Messungen durchgeführt. Die Ergebnisse tragen allgemein zu einem besseren Verständnis über die Dynamik und das Alter von Süßwasserlinsen bei. Weiterhin unterstützen sie bei einer nachhaltigeren Bewirtschaftung dieser Ressource, u.a. unter Berücksichtigung des Klimawandels. Die ablaufenden Fließprozesse innerhalb der Süßwasserlinsen haben die Wissenschaftler mit physikalischen Sandtank-Experimenten visualisiert und mittels mathematischer Modelle nachgerechnet. Aus den Zeitrafferaufnahmen zur Visualisierung von Fließpfaden und der Altersschichtung sind interessante, kurze Videos in deutscher und englischer Sprache entstanden. Sie stehen auf dem YouTube „Geo-Channel BGR LBEG“ zur Verfügung und können zu Lehr- und Anschauungszwecken verwendet werden. Die BGR und das LBEG präsentieren im GeoChannel Videoclips über ihre neuesten Forschungsergebnisse und berichten von Expeditionen, Fachtagungen sowie Veranstaltungen.
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Zur Projektseite
Zum Video FLIN - Freshwater Lens INvestigations (deutsch)
Zum GeoChannel

Wasser Tschad

Neuer Newsletter, 01.09.2014

Der aktuelle BGR-Newsletter 04/2014 ist erschienen.

Gut besucht: Der BGR-Stand im BMWi

BGR informiert beim „Tag der offenen Tür der Bundesregierung“, 01.09.2014

Die BGR hat vom 30. bis 31. August 2014 am 16. „Tag der offenen Tür der Bundesregierung“ teilgenommen. Sie war jeweils mit einem Stand beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) vertreten. Schwerpunktthemen des BGR-Standes im BMWi waren Rohstoffe für die Energiewende, Erneuerbare Energie aus dem Untergrund, Speicherraum für die Energiewende in Salzkavernen sowie in Festgesteinen. Außerdem führte die BGR mehrere 3D-Präsentationen über den Untergrund vor und stellte zahlreiche Exponate aus.

Im BMZ informierten Mitarbeiter des Fachbereichs Internationale Zusammenarbeit über verschiedene BGR-Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit.
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Fotovergrößerung Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Rohstoffeffizienzpreis 2014 - Bewerbungsschluss

Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis: Bewerbungsschluss 23. September 2014!, 01.09.2014

Unternehmen und Forschungseinrichtungen können sich noch bis zum 23. September 2014 bei der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der BGR um den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2014 bewerben. Mit diesem Preis zeichnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), unter fachlicher Begleitung der DERA, Unternehmen und Forschungseinrichtungen für die Entwicklung und die Umsetzung von rohstoff- und materialeffizienten Produkten, Prozessen und Dienstleistungen aus.

Der Deutsche Rohstoffeffizienz-Preis wird am 4. Dezember 2014 im Rahmen der Fachkonferenz „Rohstoffe effizient nutzen – erfolgreich am Markt“ im BMWi an vier mittelständische Unternehmen und eine Forschungseinrichtung übergeben. Er ist jeweils mit 10.000 Euro Preisgeld dotiert. Besonders innovative Lösungen im Produktionsverfahren, im Produktdesign und bei Dienstleistungen sowie neue anwendungsorientierte Forschungsergebnisse haben in diesem Wettbewerb ausgezeichnete Chancen.
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Zur Pressemitteilung Rohstoffeffizienzpreis 2014
Weitere Informationen zum Rohstoffeffizienzpreis 2014

Poster-Ausschnitt

Die Bodenkunde der BGR im Zeichen der Wiedervereinigung, 01.09.2014

Die Erinnerung an "25 Jahre Freiheit und Einheit" war ein zentrales Thema beim 16. Tag der offenen Tür der Bundesregierung am 30. und 31. August in Berlin. Die Wiedervereinigung hat auch die Entwicklung des Themenfeldes Boden nachhaltig geprägt. Vor 25 Jahren haben mutige Menschen in der DDR die SED-Diktatur überwunden und die Öffnung der Mauer erzwungen. Sie haben damit die Voraussetzung dafür geschaffen, dass Deutschland seine Einheit in Frieden und Freiheit wiedererlangen konnte.

Das brachte auch weitreichende Folgen für die sich seit der Teilung Deutschlands getrennt weiterentwickelte Bodenkunde mit sich. Als Folge der Wiedervereinigung mussten alle im damaligen Forschungszentrum für Bodenfruchtbarkeit Müncheberg, Bereich Bodenkunde, Fernerkundung Eberswalde zentral vorgehaltenen Bodendaten der ehemaligen DDR mit denen der Geologischen Dienste der alten Bundesländer zu einer einheitlichen Datenbasis zusammengeführt werden.
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Zur Pressemitteilung 25 Jahre gesamtdeutsche Bodenkunde

Die drei Teilnehmer der BGR (v.l.): Dr. Kristian Ufer, Dr. Stephan Kaufhold und Dr. Reiner Dohrmann

BGR belegt 3. Platz bei „Tonmineralogie-WM“, 29.08.2014

Das Mineralogie-Labor der BGR und des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) sicherte sich beim internationalen Mineralogielabor-Wettbewerb „Reynolds Cup“ den dritten Platz. Diese inoffizielle „Tonmineralogie-Weltmeisterschaft“ rief das Unternehmen Chevron Texaco erstmals im Jahr 2000 ins Leben, um eine objektive Einschätzung der generell erreichbaren Genauigkeit von mineralogischen Analysen von Tonen zu erhalten.

Alle zwei Jahre geht es mittlerweile darum, drei vom Ausrichter aus Reinphasen gemischte Proben zu analysieren und deren quantitative Mineralzusammensetzung anzugeben. In diesem Jahr entsprachen die Proben industriell aktiviertem Bentonit, einem Kaolinrohstoff und Gipskeuper und wurden von Dr. Michael Plötze von der ETH Zürich bewertet. An dem Wettbewerb nahmen 81 Labore aus 21 Ländern teil. Den ersten Platz sicherten sich Dr. Reinhard Kleeberg und Dr. Ulf Kempe von der TU Bergakademie Freiberg sowie Dr. Robert Möckel vom Helmholtz Institut Freiberg. Für die BGR nahmen Dr. Kristian Ufer, Dr. Stephan Kaufhold und Dr. Reiner Dohrmann teil. Die Ergebnisse wurden am 20. Mai 2014 auf der Jahrestagung der amerikanischen Clay Minerals Society in College Station, Texas, USA vorgestellt.
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BGR-Internetseite zum Reynolds Cup

Weltwasserwoche 2014

BGR beteiligt sich an der Stockholmer Weltwasserwoche, 28.08.2014

Vom 31. August bis zum 5. September 2014 findet die diesjährige Weltwasserwoche statt. Das Thema der diesjährigen Weltwasserwoche ist „Energie und Wasser“. Im Rahmen des BGR-Sektorvorhabens „Politikberatung Grundwasser“ werden zwei Seminare veranstaltet zu den Themen: “Irrigation Subsidies: How to turn from the Overuse of Water and Energy to Sustainability?“ und "Water Linkages to Coal Fired Energy Production: Shaping the Water and Energy Future".

BGR participates at the Stockholm World Water Week

This year’s World Water Week will take place from 31st August to 5th September 2014. The theme of this year is “Energy and Water”. Within the scope of the BGR-sector project “Policy Advice Groundwater” two seminars to the following topics will be carried out: “Irrigation Subsidies: How to turn from the Overuse of Water and Energy to Sustainability?“ and "Water Linkages to Coal Fired Energy Production: Shaping the Water and Energy Future".
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BGR-Mitarbeiter informierten im vergangenen Jahr beim BMZ über Projekte der Internationalen Zusammenarbeit

BGR beim „Tag der offenen Tür“ der Bundesregierung, 21.08.2014

Am 31. August findet der „Tag der offenen Tür der Bundesregierung“ statt. Die BGR wird jeweils mit einem Stand beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin vertreten sein.

Schwerpunkt des BGR-Standes im BMWi ist das Thema Energiewende. Im BMZ wird der Fachbereich Internationale Zusammenarbeit über verschiedene BGR-Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit informieren.
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Weitere Informationen zum Tag der offenen Tür

Staatssekretär Uwe Beckmeyer (rechts) und Dr. Volker Steinbach

Staatssekretär Beckmeyer besuchte BGR, 14.08.2014

Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, informierte sich bei einem 2-stündigen Besuch über Aufgaben und Arbeit der BGR im Bereich der Meeresforschung. Besonders interessiert zeigte sich Beckmeyer an aktuellen BGR-Projekten im Bereich der marinen Rohstoffe.

So erkunden die BGR-Wissenschaftler eine Vielzahl möglicher Rohstoffquellen für die Zukunft – etwa in den arktischen Meeren. Dort untersuchen die BGR-Experten zurzeit die Potenziale von Energierohstoffen sowie Umweltauswirkungen einer möglichen Nutzung. Im Pazifik erkunden sie Vorkommen von Manganknollen mit so wichtigen mineralischen Rohstoffen wie Kupfer, Nickel und Kobalt. Erst jüngst bewilligte die Internationale Meeresbodenbehörde den BGR-Lizenzantrag im Indischen Ozean zur Exploration polymetallischer Sulfide, die u. a. das begehrte High-Tech-Metall Indium enthalten. Zum Abschluss seines Besuchs erhielt der Parlamentarische Staatssekretär als kleine Erinnerung eine Manganknolle, die BGR-Forscher auf einer ihrer vielen Schiffsexpeditionen aus 4.200 Meter Meerestiefe an Bord geholt hatten.
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7. Norddeutsche Geothermietagung

7. Norddeutsche Geothermietagung im Oktober: Anmeldung jetzt möglich, 05.08.2014

Vom 15. bis 16. Oktober 2014 findet im GEOZENTRUM Hannover die 7. Norddeutsche Geothermietagung statt. Das Thema der Veranstaltung lautet „Hotspot Hannover: Geothermie – durch Innovation zur Wirtschaftlichkeit“. Interessierte können sich seit 1. August 2014 unter folgendem Link Anmeldung 7. Norddeutsche Geothermietagung direkt anmelden.

Die Norddeutsche Geothermietagung bietet ein breites Spektrum an Themen rund um die oberflächennahe und tiefe Erdwärme-Nutzung in Norddeutschland. Auch in diesem Jahr erwartet die Teilnehmer wieder ein vielfältiges Tagungsprogramm, das an zwei Tagen von den aktuellen politischen Rahmenbedingungen über praxisrelevante Forschungsergebnisse und Innovationen bis hin zu Betriebserfahrungen reicht. Veranstalter sind die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG), hannoverimpuls und Enerchange.
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Weitere Informationen zur 7. Norddeutschen Geothermietagung
Zum Veranstaltungsprogramm

Explorationsförderprogramm der Bundesregierung

Förderprogramm zur Versorgung mit kritischen Rohstoffen, 05.08.2014

Für das Explorationsförderprogramm der Bundesregierung zur Verbesserung der Versorgung der Bundesrepublik Deutschland mit kritischen Rohstoffen startet die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) eine neue Ausschreibungsrunde. Vor dem Hintergrund der Aktualisierung der Liste kritischer Rohstoffe durch die Europäische Kommission hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Richtlinien des Programms angepasst. Es sieht jetzt eine Förderung von Projekten bei insgesamt 24 Rohstoffen bzw. Rohstoffgruppen vor. Anträge nimmt die DERA vom 5. August bis 30. September 2014 entgegen. Das Explorationsförderprogramm berücksichtigt zum einen die 20 kritischen Rohstoffe der EU-Liste.

Das Programm sieht eine Förderung von Projekten zur Exploration, Gewinnung, Aufbereitung und Verarbeitung sowohl im In- als auch im Ausland vor. Antragsberechtigt sind rechtlich selbstständige Unternehmen, die zur Durchführung des Vorhabens technisch und wirtschaftlich in der Lage sind, ihren Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland haben und hier die Voraussetzungen für eigene rohstoffwirtschaftliche Tätigkeiten bieten. Die Anträge werden von der DERA fachlich geprüft und bewertet. Abschließend entscheidet das Bundeswirtschaftsmininisterium als Zuwendungsgeber über eine Förderung.
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Grünes Licht für Erkundung von marinen Rohstoffen, 04.08.2014

Wichtiger Meilenstein für die weitere Erkundung von metallischen Rohstoffen in der Tiefsee: Der Lizenzantrag der Bundesrepublik Deutschland zur Exploration polymetallischer Sulfide am Meeresboden des Indischen Ozeans ist von der Internationalen Meeresbodenbehörde im Jamaika bewilligt worden. Jetzt kann die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie die Explorationslizenz beantragt hat, das Lizenzgebiet südöstlich von Madagaskar gezielt erkunden. Dazu gehören neben der konkreten Abschätzung des wirtschaftlichen Potenzials auch umfangreiche Untersuchungen zum Schutz und Erhalt der marinen Umwelt. Die nächste Schiffsexpedition hierzu findet im Herbst dieses Jahres statt. Die Lizenz hat eine Laufzeit von 15 Jahren und kann anschließend in eine Abbaulizenz münden.

Zur Vorbereitung des Lizenzantrages fanden seit 2011 bereits drei meeresgeowissenschaftliche Expeditionen der BGR in das Zielgebiet an der „Rodriguez Triple Junction“ im Indischen Ozean statt. Die Wissenschaftler entdeckten dabei vielversprechende Vorkommen von metallreichen Ablagerungen entlang der ozeanischen Spreizungszone. Ziel der Erkundung ist es, mit Hilfe moderner rohstoffgeologischer Explorationstechniken Metallsulfidvorkommen zu identifizieren, die an den Austrittsstellen ehemals aktiver heißer Quellen am Meeresboden („schwarze Raucher“) entstanden sind.
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Erdbeben im Vogtland/Nordwest-Böhmen mit dem Epizentrum bei Novy Kostel

BGR registriert Erdbeben der Magnitude 3,8 im Vogtland, 04.08.2014

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat heute Nacht (04.08.2014) um 01:58 Uhr MESZ (Mitteleuropäische Sommerzeit) in der Region Vogtland/Nordwest-Böhmen ein Erdbeben der Magnitude 3,8 registriert. Das Epizentrum befindet sich auf tschechischem Gebiet bei der Ortschaft Novy Kostel nahe Cheb. Das Erdbeben wurde auch in Sachsen und Bayern verspürt.

Bereits vor acht Wochen (31.05.2014) ereignete sich im selben Epizentralgebiet bei Novy Kostel das stärkste Erdbeben der vergangenen 30 Jahre in dieser Region. In den darauffolgenden fünf Tagen registrierte die BGR dort insgesamt 45 Nachbeben mit einer Magnitude größer 2. Bis Ende Juli war es seismisch ruhig, es traten keine weiteren Beben dieser Stärke auf.

Die jüngste Aktivität startete am 27.07.2014 mit einem Ereignis der Stärke 2. Nach dem Ereignis in der vergangenen Nacht konnte die BGR zahlreiche Nachbeben registrieren. Die beobachteten Ereignisse deuten darauf hin, dass in der Region eine erneute Erdbebentätigkeit begonnen hat. Die Gebiete um Novy Kostel sowie auf deutscher Seite um Klingenthal in Sachsen zählen zu den klassischen Schwarmbebenregionen. Die letzten Erdbebenschwärme mit vergleichbarer Magnitude ereigneten sich in den Jahren 2008 (bis Magnitude 4,1) und 2011 (bis Magnitude 4,0) ebenfalls bei Novy Kostel.
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BGR-Bodenexperte Dr. Rainer Baritz auf der 2. Generalversammlung der Global Soil Partnership (GSP)

BGR-Experten an internationalen Aktionsplänen zum Bodenschutz beteiligt, 01.08.2014

Auf der 2. Generalversammlung der Global Soil Partnership (GSP) bei der FAO in Rom (Food and Agriculture Organization of the United Nations) wurden von den FAO-Mitgliedsländern jetzt dringende Maßnahmen angemahnt, um den Zustand von Agrarflächen zu verbessern. Angesichts einer steigenden Weltbevölkerung werden bis 2050 voraussichtlich 60 % mehr Nahrungs- und Futtermittel benötigt, während derzeit ein Drittel aller nutzbaren Böden degradiert sind.

An dem Treffen nahmen auch Vertreter der BGR teil. Es wurden Aktionspläne zu den Themen Bodenbewirtschaftung, Öffentlichkeitsarbeit, Weltbodeninformationssystem und Harmonisierung von Daten zum Bodenzustand beschlossen. Kern dieser Aktionspläne sind Empfehlungen, für deren Umsetzung die Weltstaatengemeinde, Industrie und Landnutzer aufgerufen sind zusammenzuarbeiten.

BGR-Experte Dr. Rainer Baritz war an der Vorbereitung von zwei Aktionsplänen maßgeblich beteiligt – als Mitglied der Arbeitsgruppe zum Thema Weltbodeninformationssystem „Enhance the quantity and quality of soil data and information“ und als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Harmonisierung „Support harmonization of methods, measurements and indicators for sustainable soil management“.

Anlässlich des diesjährigen Weltbodentags im Dezember soll der erste Statusbericht zum Zustand der weltweiten Bodenressourcen durch die FAO/GSP veröffentlicht werden. Um die gefährdete und weltweit begrenzte Ressource Boden stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken, haben die Vereinten Nationen das kommende Jahr 2015 zum Internationalen Jahr des Bodens ausgerufen.
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BGR- und CIGEM-Experten begutachten die Hangsituation auf einem landwirtschaftlich genutzten Lössplateau westlich von Lanzhou

Grundsteinlegung für Projekt in China, 29.07.2014

Der Fachbereich „Gefährdungsanalysen und Fernerkundung“ der BGR legte jetzt mit dem „Chinese Geological Survey/China Institut of Geo-Environment Monitoring“ (CGS/CIGEM) den Grundstein für das gemeinsame Projekt „Landslide Hazard and Risk Assessment for Lanzhou, Gansu Province, China“ (LHARA). Experten beider Institutionen trafen sich dafür am Gelben Fluss in Lanzhou (China).

Im Rahmen der fachlichen Diskussionen und Feldbesichtigungen wurden die potenziellen Arbeitsgebiete und Themenfelder eingegrenzt und die künftigen Projektaktivitäten identifizert. Lanzhou ist eine rasant wachsende Millionenmetropole in einer Lösslandschaft, die durch historische Erdbebenaktivitäten und menschliche Eingriffe geprägt ist. In den kommenden drei Jahren wird daher eine Gefährdungsabschätzung für Massenbewegungen im Maßstab 1:50.000 für den Großraum Lanzhou, sowie eine quantitative Risikoanalyse im Maßstab von 1:10.000 für ein Gebiet im Südosten von Lanzhou-City erarbeitet. Die BGR und ihr chinesischer Partner haben vor, im Rahmen des Projektes neue methodische Ansätze zu entwickeln, die später landesweit eingesetzt werden können.

Die zweite Gesprächsrunde findet im September 2014 in Hannover statt, dann soll die Projektskizze zu einem detaillierten Projektplan ausgebaut werden. Anfang 2015 soll das Projekt starten.
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Zur BGR-Internetseite „Ingenieurgeologische Gefährdungsanalysen“

Wechselwirkungen (Hetero- und Homoaggregation) von Silbernanopartikeln mit Ferryhydrit

BGR-Wissenschaftler untersuchten die Mobilität von Silbernanopartikeln in Böden, 22.07.2014

Um Auswirkungen der Silbernanopartikel auf die Umwelt zu untersuchen, wurde das Forschungsvorhaben UMSICHT (Abschätzung der Umweltgefährdung durch Silber-Nanomaterialien: vom Chemischen Partikel bis zum Technischen Produkt) durchgeführt. Im Rahmen dieses Verbundvorhabens untersuchte die BGR von 2010 bis 2014 in enger Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover (LUH) die Mobilität und die kolloidale Stabilität von Silbernanopartikeln (Ag ENP) in Böden.

In den Batchtests mit Proben von ackerbaulich genutzten Böden blieben die Ag ENP größtenteils kolloidal stabil, was ein Potenzial zur Mobilität in Böden anzeigt. Hingegen zeigten Säulenversuche ein geringes Potenzial zur Remobilisierung von in Böden eingebrachten Ag ENP. Die ausführlichen Ergebnisse können im Projekt-Endbericht nachgelesen werden.
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Weitere Informationen zu Silbenanopartikeln in Böden

Das Foschungsschiff SONNE wird getauft

Neues Forschungsschiff SONNE von Bundeskanzlerin getauft, 14.07.2014

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am vergangenen Freitag (11. Juli 2014) das neue Forschungsschiff SONNE getauft. Es löst die alte SONNE ab und wird in Zukunft auch der BGR als Forschungsplattform dienen. Die neue SONNE wird ab Anfang 2015 im Indischen und Pazifischen Ozean eingesetzt und soll zur Beantwortung wissenschaftlich und gesellschaftlich besonders relevanter Fragen wie dem Klimawandel, der Versorgung mit marinen Rohstoffen und der Folgenabschätzung von Eingriffen in marine Ökosysteme beitragen.

Mit 116 Meter Länge und 21 Meter Breite übertrifft das neue Forschungsschiff die Dimensionen seiner Vorgängerin deutlich. Der zusätzliche Platz an Deck und in den Labors geht auf die Anforderungen zurück, die unter Beteiligung der BGR in der Planungsphase festgelegt wurden. Sie tragen dem stetig steigenden Einsatz von aufwändiger Technik wie z. B. der 3D-Reflexionsseismik in der Meeresforschung Rechnung. Erste Testfahrten mit BGR-Beteiligung sind im Herbst 2014 geplant. Die neue SONNE wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) auf der Meyer-Werft in Papenburg (Niedersachsen) gebaut.
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Bildergalerie
Zum Film Taufe Forschungsschiff SONNE auf YouTube

Heliumballon wird zum Start vorbereitet

Erkundung von Grundwasser per Heliumballon, 14.07.2014

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) erprobt in dieser Woche auf dem Bundeswehr-Truppenübungsplatz „Döberitzer Heide“ in Brandenburg ein mobiles System für eine künftig effizientere Durchführung geophysikalischer Messungen. Kernelement bei dieser neuen – auf der Transienten-Elektromagnetik (TEM) basierenden – Methode ist ein Heliumballon. Der mit Sende- und Empfangsspulen ausgestattete Ballon ermöglicht Untersuchungen des geologischen Untergrundes aus der Luft bis in Tiefen von mehreren hundert Metern und soll nach erfolgreicher Erprobung insbesondere die Grundwassererkundung in Entwicklungsländern erleichtern.
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Zur Pressemitteilung
Zum Film Torus-TEM Heliumballon auf YouTube

GEMAS-Atlas

GEMAS-Atlas: Geochemisches „Nord-Süd-Gefälle“ nachgewiesen, 10.07.2014

Mit der „Geochemical Mapping of Agriculturar and Grazing Land Soil“ (GEMAS) liegt jetzt erstmals ein Atlas vor, in dem die Elementgehalte aller Landwirtschaftsböden in Europa dargestellt werden. An dieser neuen Veröffentlichung waren die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die Expertengruppe „Geochemie“ der europäischen geologischen Dienste (EuroGeoSurveys) und der Verband der europäischen Metallindustrie (Eurometaux) beteiligt.

Für die Erstellung des GEMAS-Atlas haben Wissenschaftler in 33 europäischen Ländern 2.108 Ackerproben und 2.023 Grünlandproben genommen und die Gehalte von mehr als 50 Elementen analysiert.

Die Wissenschaftler haben mit ihren Ergebnissen einen scharfen Bruch in den gemessenen Elementgehalten entlang der südlichen Grenze der letzten Vereisung nachgewiesen. Dies ist vor allem auf die durch die Eiszeit hervorgerufenen geologischen Unterschiede zurückzuführen. So haben die Wissenschaftler in den landwirtschaftlich genutzten Böden Südeuropas zwei- bis dreimal höhere Spurenelementgehalte (z. B. Arsen, Cobalt, Gold, Kupfer, Lithium, Mangan, Nickel) festgestellt als in den jungen Böden Nordeuropas. Die südeuropäischen Böden sind in der Regel älter und intensiver verwittert.
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20th World Congress of Soil Science.

20th World Congress of Soil Science, 07.07.2014

Unter dem Motto „Soils Embrace Life and Universe“ trafen sich kürzlich Bodenkundlerinnen und Bodenkundler der ganzen Welt beim zwanzigsten Weltkongress der Bodenwissenschaften auf der Insel Jeju-do (Südkorea). Veranstalter war die Koreanische Gesellschaft für Bodenforschung und Düngung.

Die Bodenkunde der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) war mit sieben eigenen Beiträgen auf diesem internationalen Kongress gut sichtbar vertreten. Über 2.000 Tagungsteilnehmer informierten sich u. a. bei der BGR über Themen wie Wirkungen von Schadstoffen im Pflanzenbau, Bodengenese und Bodeninformation.

Der World Congress of Soil Science (WCSS) ist eine Konferenz, die alle vier Jahre stattfindet und von der International Union of Soil Sciences (IUSS) ausgerichtet wird. Das Ziel der Kongresse, die in der Regel von vielen hundert Mitgliedern der nationalen bodenkundlichen Gesellschaften besucht werden, ist der Austausch der neuesten Erkenntnisse in den Bodenwissenschaften
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BGR-Bodenkunde
World Congress of Soil Science (WCSS)
International Union of Soil Sciences (IUSS)

Deutschlands Botschafter Werner Wnendt (vierter von rechts) mit dem Expeditionsteam.

Deutscher Botschafter besucht Geologen in der Arktis, 07.07.2014

Besuch vom deutschen Botschafter in Kanada, Werner Wnendt, erhielten jetzt die Wissenschaftler der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) bei ihrer Expedition CASE 16 (Circum-Arctic Structural Events) auf der Ellesmere-Insel in der kanadischen Arktis. Der Botschafter wurde in Begleitung mit weiteren Expeditionsteilnehmern mit einer 2-motorigen „Twin Otter“ aus Resolute Bay in das Basislager der BGR-Geologen in der Flagler Bay an der Ostküste der Insel eingeflogen. Vier Tage wird Wnendt die Expeditionsteilnehmer der BGR und ihre Kollegen aus Kanada, Südafrika, den USA und Deutschland begleiten, um sich über die internationale Zusammenarbeit der Geologen im Gelände zu informieren.

Botschafter Wnendt zeigte sich nach seiner Ankunft vom BGR-Projekt sehr beeindruckt: „Die wissenschaftliche Zusammenarbeit ist einer der wichtigsten Bereiche in den deutsch-kanadischen Beziehungen und das Projekt der BGR im hohen Norden Kanadas ist ein besonders gelungenes Beispiel für diese erfolgreiche Kooperation.“

Seit Mitte Juni betreibt das 15-köpfige Expeditionsteam  in der kanadischen Arktis geologische Feldforschungen. Noch bis zum 21. Juli 2014 wollen die Wissenschaftler die geologischen Verhältnisse auf der Ellesmere-Insel in einem Umkreis von 150 Kilometern um das Basislager (79°15‘ nördlicher Breite) erforschen.
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Der BGR-Stand beim BDI-Rohstoffkongress.

BGR-Stand auf BDI-Rohstoffkongress, 04.07.2014

BGR-Präsident Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel hat gestern (3. Juli) an der Panel-Diskussion „Perspektiven des zukünftigen Rohstoffabbaus in Deutschland“ beim Rohstoffkongress des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) teilgenommen. Die BGR war auch mit einem eigenen Stand bei der Veranstaltung in Berlin vertreten und präsentierte dort die jüngsten Studien der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der BGR zu verschiedenen Rohstoffthemen.
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Der Leiter des geologischen Dienstes von Japan, Dr. Eikichi Tsukuda (vierter von links), besucht mit seiner Delegation die BGR.

Geologischer Dienst von Japan besucht BGR, 03.07.2014

Das GEOZENTRUM Hannover bekam am 1. Juli 2014 Besuch vom Leiter des geologischen Dienstes von Japan, Dr. Eikichi Tsukuda. Er informierte sich mit seiner Delegation über die Struktur der BGR und tauschte sich mit verschiedenen BGR-Experten über die Themen Internationale Zusammenarbeit, Marine Rohstofferkundung, Grundwassermanagement und Gefährdungsanalysen aus. Einen Schwerpunkt des Besuchs bildeten u. a. die gemeinsamen Aktivitäten in Ost- und Südost-Asien im Rahmen des CCOP (Coordinating Committee for Geoscience Programmes in East and Southeast Asia).
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Expedition kanadische Arktis

Neuer Newsletter, 01.07.2014

Der aktuelle BGR-Newsletter 03/2014 ist erschienen.

Eröffnung des Trainingskurses am 17.06.2014 in Managua/Nicaragua (vordere Reihe von links): Dr. Wilfried Strauch (Berater INETER), Dr. Dirk Kuhn (BGR), Angelica Munoz (INETER), Praxy Pineda (SINAPRED/INETER), Dr. Dirk Balzer (BGR).

BGR-Experten führen Fortbildung in Nicaragua durch, 30.06.2014

Experten der BGR haben vom 17.06. bis 27.06.2014 in Managua (Nicaragua) 15 Teilnehmer aus unterschiedlichen Institutionen Nicaraguas sowie aus den Ländern Guatemala, Costa Rica und der Dominikanischen Republik in der Durchführung von Risiko-Expositionsanalysen geschult. Die Fortbildung ist Teil einer entwicklungspolitischen Maßnahme, die die BGR im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) umsetzt. Ein erster Trainingskurs fand bereits im August 2013 in San Salvador (El Salvador) statt.

Die raum- und risikobezogenen Analysen der Exposition von „Elements at risk“ (z.B. Bevölkerung, kritische Infrastrukturen) gegenüber den natürlichen Bedrohungen Erdbeben, Vulkanausbrüche, Massenbewegungen und Überschwemmungen ermöglichen die Ableitung notwendiger Informationen für eine nachhaltige Raum- und Entwicklungsplanung im Hinblick auf eine Verminderung des Katastrophenrisikos sowie für ein verbessertes Katastrophen-Management.

Die Trainingsmaßnahme verbindet multidisziplinäre Fachleute verschiedener Institutionen der Raumplanung bzw. der Katastrophenprävention und fördert somit auch eine aktive Kommunikation und Vernetzung der relevanten Behörden im zentralamerikanischen und karibischen Raum. Die Eröffnung des Trainingskurses fand im Beisein von Repräsentanten der nationalen Katastrophenschutzbehörde (SINAPRED) und des geowissenschaftlichen Instituts (INETER) von Nicaragua statt.
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Weitere Informationen zur Internationalen Zusammenarbeit der BGR

Auszug aus der Bodenübersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1:200.000 (BÜK200).

Neue Bodenkarten der BGR als Atom-Feeds verfügbar, 30.06.2014

Weitere Bodenkarten der BGR sind jetzt als INSPIRE (Infrastructure for Spatial Information in the European Community)-konforme Downloaddienste (Atom-Feeds) verfügbar. Nach der „Bodenübersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1 : 1 000 000“ (BÜK 1000 DE) sowie der Karte „Gehalte an organischer Substanz in Oberböden Deutschlands 1 : 1 000 000“ (HUMUS 1000 OB) stellt die BGR jetzt auch die folgenden Bodenkarten als INSPIRE Download Service (predefined ATOM) bereit.

- Bodenübersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1 : 200 000 (BÜK 200)
- Bodenübersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1 : 3 000 000 (BÜK 3000)
- Gruppen der Bodenausgangsgesteine in Deutschland 1 : 5 000 000 (BAG 5000)
- Bodenübersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1 : 2 000 000 (BÜK 2000)
- Bodenübersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1 : 5 000 000 (BÜK 5000)
- Bodengroßlandschaften der Bundesrepublik Deutschland 1 : 5 000 000 (BGL 5000)
- Bodenarten der Oberböden Deutschlands 1 : 1 000 000 (BOART 1000OB)

Mit der INSPIRE-Richtlinie wird das Ziel verfolgt, eine gemeinsame europäische Geodateninfrastruktur aufzubauen. Diese europäische Richtlinie verpflichtet die geologischen Dienste der EU-Mitgliedsstaaten, raumbezogene Daten zur Verfügung zu stellen. Der Feed kann abonniert werden.
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Produkte im Fachinformationssystem Bodenkunder der BGR (FISBo BGR)

Vorbereitung des Video- und Fotoschlittens zur Bildkartierung des Meeresbodens in 4–5 km Wassertiefe

ganknollen-Expedition: Eine Million Tonnen Wertmetalle im Pazifik entdeckt, 26.06.2014

Wissenschaftler der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) haben kürzlich im deutschen Manganknollen-Lizenzgebiet im Zentralpazifik ein Vorkommen von rund 30 Millionen Tonnen Manganknollen entdeckt und untersucht. Die Förderung der darin enthaltenen Wertmetalle Nickel, Kupfer und Kobalt, deren Menge insgesamt rund 1 Million Tonnen umfasst, würde etwa 15 Jahre Tiefseebergbau ermöglichen, so ein Ergebnis der siebenwöchigen Forschungsfahrt mit dem US-amerikanischen Forschungsschiff „KILO MOANA“.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die meeresgeologische Arbeitsgruppe der BGR ein vergleichbares Vorkommen rund 30 Kilometer weiter nördlich entdeckt. „Unsere Ergebnisse zeigen erneut, dass Manganknollen eine vielversprechende Rohstoffquelle der Zukunft sind", erklärt BGR-Expeditionsleiter Dr. Carsten Rühlemann.
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Karte der intrinsischen Vulnerabilitätsbewertung des TrÜbPl OL

20 Jahre Umweltberatung der Bundeswehr durch die BGR, 25.06.2014

Seit 20 Jahren berät die BGR die Bundeswehr im Boden- und Gewässerschutz auf Truppenübungsplätzen (TrÜbPl). Begonnen hat die Erfolgsgeschichte 1992 mit den hydrogeologischen Untersuchungen auf dem TrÜbPl Altmark in der Colbitz-Letzlinger Heide. Das damalige Ziel war die Entwicklung eines militärischen Nutzungskonzeptes, das dem Schutzbedürfnis des Grundwassers und dem erkannten Gefährdungspotential angepasst ist.

Um räumliche und zeitliche Veränderungen der Grundwasserbeschaffenheit sowie der Strömungsverhältnisse zeitnah zu erfassen, wurde der Truppenübungsplatz ab 2001 durch ein stetig angepasstes nutzungsbegleitendes Grundwassermonitoring überwacht. Dadurch konnten bei Bedarf erforderliche Maßnahmen jederzeit eingeleitet werden.

Die Beratungsarbeit der BGR orientierte sich stets an aktuellen Entwicklungen. So wurde mit der Umstrukturierung der Bundeswehr die Anzahl der Übungsanlagen zwar verringert, die Intensität auf den verbleibenden Anlagen ist mitunter gestiegen. Aus diesem Grund bewertete die BGR in einem Pilotprojekt die Umweltauswirkungen durch Übungsaktivitäten auf Sprengplätzen. Die wesentlichen Ergebnisse dieser Arbeit werden in der aktuellen Festschrift „25 Jahre Kontaminationsbearbeitung in der Bundeswehr“ dargestellt.

Die Arbeiten der BGR im vor- und nachsorgenden Boden- und Gewässerschutz erfolgten durchgehend im Sinne des 1992 formulierten Ziels eines umweltgerechten, militärischen Nutzungskonzepts. Mit dem aktuellen Projekt zur Vulnerabilitätskartierung militärischer Übungsanlagen der Bundeswehr wird in diesem Sinne ein zukunftsorientiertes Werkzeug entwickelt, das die Bewertung einer übungsbedingten Boden- und Gewässergefährdung auf TrÜbPl erlaubt und zur Optimierung des Übungsbetriebs beiträgt. Die aktuellen Projektergebnisse wurden auf dem Symposium „Daueraufgabe Altlasten – 25 Jahre Kontaminationsbearbeitung in der Bundeswehr“ präsentiert.
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Hydrogeologische Begutachtung der Colbitz-Letzlinger Heide – Kontrollmonitoring auf dem Truppenübungsplatz
Vulnerabilitätskartierungen militärischer Übungsanlagen der Bundeswehr

DERA - Deutsche Rohstoffagentur

Internationale Rohstoffpotenziale im Fokus von Industrie und Wissenschaft, 23.06.2014

Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat am 17. und 18. Juni 2014 gemeinsam mit der Fachvereinigung Auslandsbergbau und internationale Rohstoffaktivitäten (FAB), dem Forschungs- und Lehrbergwerk der TU Bergakademie Freiberg und der BEAK Consultants GmbH Freiberg ein gemeinsames Rohstoffgespräch veranstaltet.

Auf der Veranstaltung im sächsischen Freiberg erörterten mehr als 60 Teilnehmer aus Unternehmen, wissenschaftlichen Instituten sowie Bundes- und Landesministerien gemeinsam aktuelle Themen der internationalen Rohstoffwirtschaft. Im Fokus standen dabei vor allem die Gewinnung, die Verarbeitung und der Handel mit mineralischen Rohstoffen sowie die derzeitigen Marktentwicklungen.
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BGR-Studie: Ländervergleich mineralische Rohstoffe

China dominiert weltweite Rohstoffproduktion, 19.06.2014

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat jetzt eine neue Studie zu den Vorkommen und der Produktion mineralischer Rohstoffe in 180 Staaten veröffentlicht. Dieser Ländervergleich gibt einen Überblick über die Reserven (technisch und wirtschaftlich gewinnbare Rohstoffe), Ressourcen sowie Bergwerks- und Raffinadeproduktion der verschiedenen Staaten nach Wert der Rohstoffe.

Demnach dominiert China den internationalen Vergleich. Das asiatische Land hat im Jahr 2010 Rohstoffe im Gesamtwert von etwa 118 Milliarden US-Dollar produziert (Rang 1). Der Wert der Raffinadeproduktion betrug sogar circa 625 Milliarden US-Dollar (Rang 1). Es folgt auf Rang 2 Brasilien vor Australien (Rang 3), der Russischen Föderation (Rang 4) und Chile (Rang 5).
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MdB Claudia Roth und MONUSCO-Chef Martin Kobler bei einem Interview vor der Pilotmine Kalimbi bei Nyabibwe (DR Kongo)

MdB Claudia Roth und MONUSCO-Chef Martin Kobler besuchen Pilotmine, 19.06.2014

Bundestagsabgeordnete Claudia Roth und Martin Kobler, Leiter der UN-Friedensmission (MONUSCO) in der Demokratischen Republik (DR) Kongo sowie Vertreter der Deutschen Botschaft Kinshasa haben sich vor Ort über das BGR-Projekt zur Einführung und Umsetzung eines Zertifizierungssystems für mineralische Rohstoffe in der DR Kongo informiert und die Pilotmine Kalimbi bei Nyabibwe besucht.

In den Ostprovinzen der DR Kongo erfolgt die Rohstoffproduktion überwiegend durch unregulierten und informellen Kleinbergbau. Um langfristig sicher zu stellen, dass die Rohstoffe legal abgebaut und unter Leistung der vorgesehenen Steuern und Abgaben gehandelt werden, unterstützt das BGR-Projekt das kongolesische Bergbauministerium und seine nachgeordneten Abteilungen bei der Entwicklung und Umsetzung eines Zertifizierungssystems für mineralische Rohstoffe (Kassiterit, Coltan, Wolframit und Gold).

Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur stärkeren Kontrolle des Rohstoffsektors in den Ostprovinzen der DR Kongo (Süd- und Nord-Kivu, Maniema, Orientale und Katanga) und baut auf den Erfolgen des vorherigen Vorhabens auf. Zielgruppe des Projekts ist die Bevölkerung der DR Kongo (vor allem in den Bergbaugebieten), die von erhöhten Staatseinnahmen und einer Entschärfung der Gewaltspirale profitiert. Eine Regularisierung des Rohstoffabbaus schafft Vorteile durch erhöhte physische und soziale Sicherheit sowie steigende wirtschaftliche Unabhängigkeit.
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Weitere Informationen zur technischen Zusammenarbeit mit der DR Kongo

DERA Studie: Rohstoffsektor in Peru

Bergbausektor weiterhin von großer wirtschaftlicher Bedeutung für Peru, 18.06.2014

Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat gemeinsam mit der Germany Trade and Invest (GTAI) sowie der Deutsch-Peruanischen Industrie- und Handelskammer (AHK Peru) eine Studie über die Bedeutung und die Herausforderungen des peruanischen Rohstoffsektors veröffentlicht.

Im Rahmen des gemeinsamen Rohstoffdialogs der Fachvereinigung Auslandsbergbau und internationale Rohstoffaktivitäten (FAB), der DERA, der TU Bergakademie Freiberg und Beak Consultants wird die Studie heute Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft präsentiert.

Peru ist eines der rohstoffreichsten Länder Südamerikas und gehört bei metallischen Rohstoffen wie Silber und Kupfer zu den führenden Produzenten der Welt.
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Kleinbergbau in der Demokratischen Republik Kongo

BGR beim „Afrika-Kreis“, 12.06.2014

Bei einer durch den Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft organisierten Veranstaltung in Schrobenhausen (Bayern) hoben BGR-Experten die Bedeutung afrikanischer Rohstoffe für die deutsche Wirtschaft hervor. Nach einem Vortrag zum Thema „Afrikas Bergbau – Bedeutung, Chancen und Herausforderungen“ beteiligte sich die BGR auch an der anschließenden Podiumsdiskussion. Dabei betonte die Leiterin des zuständigen BGR-Fachbereichs „Internationale Zusammenarbeit“, Franca Schwarz, wie wichtig ein nachhaltiger Abbau und Handel von Rohstoffen auch für die wirtschaftliche Entwicklung der afrikanischen Länder selbst sei.

Die BGR engagiert sich bereits seit vielen Jahrzehnten in zahlreichen Projekten im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit auf dem afrikanischen Kontinent. An der Veranstaltung, die der „Afrika-Kreis Bayern“ ausgerichtet hatte, nahmen rund 50 Vertreter aus Wirtschaft und Behörden, darunter auch hochrangige Vertreter des bayerischen Wirtschaftsministeriums, teil.
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Studie

Weltbodenklassifikation neu erschienen, 11.06.2014

Zum 20. Weltkongress der Bodenkunde in Jeju/Korea ist die überarbeitete "World Reference Base for Soil Resources" erschienen. Überarbeitet wurden viele Definitionen und diagnostische Kriterien. Unter anderem sind die Änderungsvorschläge, die sich aus den Arbeiten der BGR am Ableitungsschlüssel KA5/WRB 2007 ergeben haben, vollständig eingeflossen.

Die neue Ausgabe kann bei der Welternährungsorganisation (FAO) in englischer Sprache heruntergeladen werden.
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Weitere Informationen im Internetangebot der BGR

DERA Commodity Top News: Brasilien – Ein Rohstoff-Champion

Neuer BGR-Kurzbericht: WM-Gastgeber Weltmeister bei Niob, 10.06.2014

Brasilien zählt nicht nur im Fußball zur Weltspitze, sondern auch bei der Produktion von Rohstoffen. So ist das bevölkerungsreichste Land Lateinamerikas einer der größten Eisenerzproduzenten der Welt und mit 92,5 % der globalen Produktion die Nummer Eins bei der Förderung von Niob – einem Metallrohstoff, der vor allem als Legierungszusatz für Stahl und Superlegierungen verwendet wird.

Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in ihrer aktuellen Ausgabe der „Commodity Top News“: „Brasilien – Ein Rohstoff-Champion“, die in Zusammenarbeit mit der Germany Trade and Invest (GTAI) entstanden ist.
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Neue BGR-Karte der potentiellen Erosionsgefährdung der Ackerböden durch Wasser in Deutschland (Ausschnitt)

Neue BGR-Karte zur Erosionsgefährdung von Ackerböden, 05.06.2014

Bodenerosion ist eine schleichende Gefahr für die Bodenfruchtbarkeit. Neben Bodenmaterial gehen auch Humus und Nährstoffe verloren. Eine neue Karte der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) gibt einen Überblick über die potentielle Erosionsgefährdung von Ackerböden durch Wasser, wie z.B. Starkregen und Oberflächenabfluss. Insgesamt werden auf ackerbaulich intensiv genutzten Flächen in Deutschland bis zu 20 Tonnen Boden pro Hektar im Jahr abgetragen. Das bedeutet, dass ca. 2 mm Boden jährlich verloren gehen. Die Bodenneubildung beträgt aber nur etwa 0,1 mm Boden pro Jahr und kann den Verlust durch Erosion bei weitem nicht kompensieren.

Die neue BGR-Karte zeigt, dass etwa ein Drittel der Ackerfläche von Deutschland eine mittlere bis sehr hohe Erosionsgefährdung aufweist. Dabei gibt es vier regionale Schwerpunkte: Die ackerbaulich genutzten Flächen im niedersächsischen Berg- und Hügelland, das sächsische Hügelland mit dem Erzgebirgsvorland, die Neckar- und Tauber-Gäuplatten und das Unterbayerische Hügelland.
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Die Teilnehmer des Copernicus-Workshops im GEOZENTRUM Hannover

Copernicus-Workshop in der BGR, 02.06.2014

„Detektion und Monitoring von Geogefahren – Oberflächen- und Massenbewegungen” hieß das Thema eines Workshops zur Satelliten gestützten Fernerkundung im Rahmen des Copernicus-Programms, zu dem die BGR in das GEOZENTRUM Hannover eingeladen hatte. Vertreter der Staatlichen Geologischen Dienste (SGD) der Bundesländer, des Länderausschusses Bergbau (LAB), des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), weiterer Forschungseinrichtungen und verschiedener Dienstleister diskutierten bei der Veranstaltung u.a. über Nutzeranforderungen für die Entwicklung eines Copernicus-Dienstekonzeptes für den Bereich Bodenbewegungen. Copernicus ist das europäische Programm zur Förderung der Satelliten gestützten Fernerkundung.
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Weitere Informationen zum Projekt

Teilnehmer der hydrogeologischen Feldexkursion vor einer Karsthöhle im Wadi Orjan

Deutsche Botschaft und jordanische Studenten besuchen BGR-Projekt, 02.06.2014

25 Studenten der Wasserwirtschaft und Geologie von jordanischen Universitäten sowie Vertreter der Deutschen Botschaft in Amman haben jetzt im Rahmen der „Deutschen Wochen 2014“ die Tanoor Quelle im Arbeitsgebiet der BGR in Jordanien besucht. BGR- Projektleiter Dr. Mathias Toll informierte die Besucher vor Ort über Aufgaben und aktuelle Arbeiten der BGR in ihrem Grundwasserprojekt in Jordanien. Besonders interessierten sich die Studenten und die Botschaftsvertreter für die hydrogeologischen Besonderheiten bei der Festlegung von Grundwasserschutzzonen in Karstgebieten. Im Anschluss an den Projektbesuch fand eine Wanderung durch eine benachbarte Karstlandschaft statt.
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Weitere Informationen zur technischen Zusammenarbeit mit Jordanien

Vertreter der BGR und ihrer Partnerbehörden stellten auf einem Workshop in Hanoi die Ergebnisse des Grundwasserprojekts vor.

Vietnam-Projekt erfolgreich abgeschlossen, 27.05.2014

Für das BGR-Grundwasserprojekt „Improvement of Groundwater Protection“ in Vietnam fand jetzt der Abschluss-Workshop statt. In Hanoi stellten Experten der BGR und der vietnamesischen Partnerbehörden im Beisein des vietnamesischen Umweltministers, Vertretern der Deutschen Botschaft und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) die Ergebnisse vor. Für fünf Provinzen Vietnams lieferte das Projekt wichtige Grundlagen zur Verbesserung des Grundwasserschutzes. Dazu gehörten ein Grundwassermonitoring, Ausbildungsmaßnahmen in den Partnerbehörden sowie Informationen für die Bevölkerung.
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Weitere Informationen im Internetangebot der BGR

Bodenübersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1 : 1 000 000 (BÜK 1000 DE)

BGR stellt neue Downloaddienste zu Bodenkarten bereit, 21.05.2014

Für die „Bodenübersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1 : 1 000 000“ (BÜK 1000 DE) sowie die Karte „Gehalte an organischer Substanz in Oberböden Deutschlands 1 : 1 000 000“ (HUMUS 1000 OB) stellt die BGR jetzt auch INSPIRE (Infrastructure for Spatial Information in the European Community)-konforme Downloaddienste als Atom-Feeds bereit. Es werden in Zukunft weitere Bodenkarten folgen. Der Feed kann abonniert werden.

Mit der INSPIRE-Richtlinie wird das Ziel verfolgt, eine gemeinsame europäische Geodateninfrastruktur aufzubauen. Diese europäische Richtlinie verpflichtet die geologischen Dienste der verschiedenen Länder, raumbezogene Daten zur Verfügung zu stellen.
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Der BGR-Stand im Fokus des Medieninteresses

Die BGR beim Europäischen Tag der Meere 2014, 20.05.2014

Mit einem Stand über marine Rohstoffforschung ist die BGR auf dem 7. "Europäischen Tag der Meere" (European Maritime Day) in Bremen vertreten. Die BGR informiert dabei u. a. über das beantragte deutsche Lizenzgebiete zur Erkundung polymetallischer Sulfide im Indischen Ozean sowie das bereits bestehende deutsche Lizenzgebiet zur Untersuchung von Manganknollenvorkommen im Pazifischen Ozean. Manganknollen und marine Sulfide aus einer Wassertiefe von bis zu 5 000 m können als Ausstellungsstücke vor Ort bestaunt werden.

Im Rahmen des Workshops „Nachhaltiger Abbau mariner Rohstoffe aus der Tiefsee“ referiert BGR-Experte Dr. Christian Reichert über Vorteile und Risiken im Tiefseebergbau.

Zum "Europäischen Tag der Meere" lädt jedes Jahr eine andere europäische Küstenstadt ein. In Bremen steht eine Konferenz im Congress Centrum mit zahlreichen Workshops zu aktuellen maritimen Themen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Ausstellung bietet 41 europäischen Institutionen aus Industrie und Forschung die Möglichkeit, ein breites Spektrum der marinen Forschung zu präsentieren.
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Weitere Informationen zum Europäischen Tag der Meere

Die Studenten mit BGR-Experten vorm Haupteingang des Geozentrums in Hannover.

Deutsch-arabischer Masterstudiengang zu Gast in der BGR, 16.05.2014

15 Studenten des deutsch-arabischen Masterstudiengangs „Integriertes Wasserressourcen-Management“ (IWRM) des Institutes für Technologie- und Ressourcenmanagement in den Tropen und Subtropen (Fachhochschule Köln) waren am 16. Mai zu Gast in der BGR. Das Programm der Fachhochschule Köln sowie der University of Jordan (Amman) dient der gemeinsamen Qualifizierung deutscher und arabischer Fachkräfte in Jordanien und Deutschland.
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Weitere Informationen zur technischen Zusammenarbeit mit Jordanien

BGR-Projektleiter Dr. Mathias Toll hat Prinzessin Sumaya bint el Hassan eine Ausgabe der Publikation „Inventory of Shared Water Resources“ übergeben

Jordanische Prinzessin besucht BGR-Stand, 14.05.2014

Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Sumaya bint el Hassan von Jordanien und der deutsche Botschafter Ralph Tarraf besuchten am 11. Mai den BGR-Stand während der „Deutschen Wochen 2014“ in Amman (Jordanien). An dem Stand informierte sie der BGR-Projektleiter Dr. Mathias Toll über die langjährige Kooperation der BGR mit dem Haschemitischen Königreich Jordanien und über die von der BGR und der UN-Organisation ESCWA (Economic and Social Commission for Western Asia) herausgegebene Publikation „Iventory of Shared Water Resources“. Prinzessin Sumaya und der deutsche Botschafter waren besonders an dem aktuellen Projekt „Wasseraspekte in der Landnutzungsplanung“, das von der BGR im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt wird, interessiert.

Während der „Deutschen Wochen“ vom 11. bis 23. Mai 2014 laden zahlreiche deutsche Institutionen in Jordanien zu unterschiedlichen Veranstaltungen ein.
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Weitere Informationen zur technischen Zusammenarbeit mit Jordanien

Besucher betrachten die Karte „Bodengüte der Ackerstandorte in Deutschland“

Faszination Boden – BGR auf der „klügsten Nacht des Jahres“, 13.05.2014

„Schau rein, schlau raus“ – unter diesem Motto hat die BGR auf der diesjährigen „Langen Nacht der Wissenschaften“ in Berlin am 10. Mai 2014 in Zusammenarbeit mit dem Geographischen Institut der Humboldt Universität zu Berlin (HU) „Die besten Böden Deutschlands“ als gemeinsame Aktion zum Bodenbewusstsein präsentiert. Vor dem Institut für Geographie der HU im Technologiepark Adlershof lag die 5 x 3 m große Bodenkarte zu dem Projekt aus. An zentraler Stelle war die begehbare Karte zur Bodengüte der Ackerstandorte in Deutschland platziert. Sie war „Blickpunkt“ und „Standpunkt“ für Diskussionen über die Bedeutung des Bodens als Lebensgrundlage für den Menschen.

Die gemeinsame Aktion von HU und BGR sollte mit einem Blick von oben auf ganz Deutschland das Wissen über Böden, ihre Eigenschaften und ihre Gefährdungen auf besondere Weise vermitteln und Anreize geben, sich stärker mit dem Boden zu beschäftigen. Sie diente u. a. dazu, Kinder und Erwachsene stärker für den Schutz der Böden zu sensibilisieren.

So sind fruchtbare Böden eine essentielle Grundlage für die Nahrungsmittelversorgung und verstärkt auch für den Anbau von „Energiepflanzen“. Böden bilden die Grundlage für über 90 % der weltweit produzierten Nahrung. Die Fruchtbarkeit des Bodens ist für die Landwirtschaft ein entscheidender Faktor und eine, in menschlichen Zeiträumen, nur bedingt erneuerbare Ressource. Leistungsfähige Böden haben auch eine besondere Bedeutung für den Schutz von Wasser, Klima und Biodiversität. Ein besonderes Problem in Deutschland ist der stetige Flächenverbrauch durch Urbanisierung und Infrastruktur. Hierfür werden insbesondere landwirtschaftlich genutzte Flächen, oft auch mit einem hohen Ertragspotenzial, in Anspruch genommen. In Deutschland werden bezogen, auf den Vierjahreszeitraum 2009–2012, immer noch täglich 74 ha Boden pro Tag in Siedlungs- und Verkehrsfläche umgewandelt.
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Weitere Informationen

Golden Eye

Neuer Newsletter, 30.04.2014

Der aktuelle BGR-Newsletter 02/2014 ist erschienen.

DERA Rohstoffinformationen 19: Rohstoffrisikobewertung – Wolfram

Handelshemmnisse beschränken sichere Versorgung mit Wolfram, 28.04.2014

Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) kommt in einer neuen Studie zu dem Ergebnis, dass auch mittelfristig mit einem weltweiten Angebotsdefizit bei Wolfram zu rechnen ist. Der Metallrohstoff gehört zu den von der EU als potenziell „kritisch“ eingestuften mineralischen Rohstoffen. Wichtige Anwendungsbereiche von Wolfram sind Hartmetallwerkzeuge, Stahl- und Superlegierungen, Halbzeug (z. B. Glühdrähte, Elektrodenmaterial) und Chemikalien.

Trotz vermehrtem Recycling sowie dem Bau neuer Bergwerke und zusätzlicher Aufbereitungskapazitäten u. a. in Vietnam, Australien, Großbritannien und Spanien bleibt weiterhin eine hohe Angebotskonzentration auf China bestehen, lautet das Fazit der DERA-Studie „Rohstoffrisikobewertung – Wolfram“. Mit über 80 % der globalen Bergwerksförderung ist China der weltweit wichtigste Wolframproduzent. Neben der Erhebung von Exportzöllen hält China weiterhin an Exportquoten auf Wolframzwischenprodukte fest. Der Export von Wolframerz und -konzentrat ist gänzlich verboten. Begründet werden die Exportbeschränkungen mit dem Schutz von Ressourcen und Umwelt. Das führt dazu, dass eine sichere Versorgung mit Wolfram auch in naher Zukunft nicht gewährleistet ist.
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Die Messgebiete der Küstenregion.

Hubschrauber-Messkampagne an der Nordsee, 23.04.2014

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) führt vom 28. April bis zum 28. Mai 2014 an der Nordseeküste westlich und südlich vom Jadebusen aerogeophysikalische Messflüge durch. Dabei wird eine 10 Meter lange Elektromagnetik-Sonde eingesetzt, die vom BGR-Hubschrauber „Sikorsky S-76B“ an einem Kabel in 40 Meter Höhe über den Boden geschleppt wird.

Mit der Flugsonde kartieren die Geowissenschaftler den Untergrund – insbesondere die Süß- und Salzwasservorkommen – bis in eine Tiefe von 100 Metern und messen das Geomagnetfeld sowie die Oberflächenstrahlung der Erde. Der BGR-Hubschrauber und die Elektromagnetik-Sonde sind dafür mit speziellen Sende- und Empfangssystemen ausgestattet.
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Eintrag in das Gästebuch: Bundesminister Sigmar Gabriel mit BGR-Präsident Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel

Bundesminister Gabriel besuchte die BGR, 17.04.2014

Der Minister informierte sich bei seinem 90-minütigen Besuch über Aufgaben und Arbeit der BGR. Als technisch-wissenschaftliche Oberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) berät die BGR die Bundesregierung und die deutsche Wirtschaft in allen geowissenschaftlichen und rohstoffwirtschaftlichen Fragen. Als nationaler geologischer Dienst von Deutschland und als Partner in der internationalen technischen Zusammenarbeit engagiert sich die BGR für eine nachhaltige Nutzung und Sicherung natürlicher Rohstoffe.

In seiner Ansprache an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hob der Minister die wachsende Bedeutung der BGR bei der Sicherung der Rohstoff- und Energieversorgung Deutschlands hervor.
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Zur Pressemitteilung Bundesminister Gabriel besuchte die BGR vom 17.04.2014

Manganknolle

BGR setzt Untersuchung der Manganknollen-Gebiete fort, 14.04.2014

Eine Gruppe von neun Wissenschaftlern der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) bricht morgen (15. April 2014) von Honolulu (Hawaii) zu einer 42-tägigen Expedition mit dem amerikanischen Forschungsschiff "KILO MOANA" auf. Ihr Ziel ist der Manganknollengürtel im Zentralpazifik zwischen Hawaii und Mexiko. Die Meeresforscher aus Hannover werden dort im Auftrag der Bundesregierung das deutsche Lizenzgebiet zur Exploration von Manganknollen erkunden.

Für die BGR-Wissenschaftler ist es bereits die sechste Fahrt in das Lizenzgebiet. Grundlage dafür ist ein im Jahr 2006 zwischen der Internationalen Meeresbodenbehörde und der BGR geschlossener Vertrag, der Deutschland das exklusive Recht gibt, auf einem Meeresareal von 75 000 km2 Größe in rund 5 000 m Tiefe 15 Jahre lang den Bestand der metallreichen Manganknollen zu erfassen. Auf dieser Forschungskampagne werden drei wirtschaftlich interessante Teilgebiete von jeweils rund 1 500 km2 detailliert untersucht.
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Dr. Ulrich Schwarz-Schampera (l.) erläutert dem EU-Abgeordneten Reinhard Bütikofer den aktuellen Sachstand im Antragsverfahren für ein Lizenzgebiet der Bundesrepublik Deutschland im Indischen Ozean.

Europaabgeordneter Bütikofer besucht Messe-Stand der BGR, 11.04.2014

Der Europaabgeordnete Reinhard Bütikofer, Ko-Vorsitzender der Europäischen Grünen Partei und Sprecher der Europagruppe Grüne im Europäischen Parlament, hat im Rahmen seines Messerundgangs am 10. April den Stand der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) auf der HANNOVER MESSE besucht. Auf dem Gemeinschaftsstand „InwaterSolutions“ (Halle 6) präsentiert die BGR gemeinsam mit 20 weiteren Ausstellern ihre Arbeiten zur marinen Rohstoffforschung. Ausgestellt sind Exponate aus den Explorationsbereichen zu Manganknollen und marinen polymetallischen Sulfiden, die aus einer Wassertiefe von bis zu 5 000 m stammen.  

Bütikofer informierte sich beim zuständigen BGR-Projektleiter „Marine polymetallische Sulfide“, Dr. Ulrich Schwarz- Schampera, u. a. über den aktuellen Stand im Antragsverfahren für ein Lizenzgebiet zur Erkundung polymetallischer Sulfide im Indischen Ozean, das von der BGR im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) bei der Internationalen Meeresbodenbehörde (IMB) eingeleitet wurde.
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EU-Kommissar Günther Oettinger und BGR-Fachbereichsleiter Dr. Christian Reichert

EU-Kommissar Oettinger auf BGR-Stand, 09.04.2014

EU-Kommissar Günther Oettinger gehörte zu den ersten Gästen auf dem Stand der BGR auf der HANNOVER MESSE 2014. Dort präsentiert sich die BGR mit ihren Arbeiten zur marinen Rohstoffforschung. Gemeinsam mit 20 weiteren Ausstellern aus Wissenschaft und Wirtschaft zeigt die BGR auf dem Gemeinschaftsstand „InwaterSolutions“ in Halle 6 (Stand K 18) Exponate aus den Explorationsbereichen zu Manganknollen und marinen polymetallischen Sulfiden.

Die BGR-Experten stellen dazu Proben aus bis zu 5 000 m Wassertiefe vor und demonstrieren am Computer die gebirgsähnlichen Strukturen des Meeresbodens. Energie-Kommissar Oettinger zeigte sich sehr interessiert an der Arbeit der BGR auf diesem Gebiet und informierte sich beim zuständigen BGR-Fachbereichsleiter Dr. Christian Reichert auch über den aktuellen Stand im Antragsverfahren für ein Lizenzgebiet zur Erkundung polymetallischer Sulfide im Indischen Ozean, das von der BGR im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) bei der Internationalen Meeresbodenbehörde (IMB) eingeleitet wurde.
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Niedersächsischer Gemeinschaftsstand „Energie und Mobilität aus Niedersachsen“ : Besucher informieren sich über Geothermie-Lösungen

GEOZENTRUM stellt aktuelle Geothermie-Lösungen vor, 09.04.2014

Auf dem Niedersächsischen Gemeinschaftsstand „Energie und Mobilität aus Niedersachsen“ (Halle 27, Stand E50) präsentieren die Erdwärme-Experten aus dem GEOZENTRUM Hannover gemeinsam die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse der oberflächennahen und der tiefen Geothermie in Niedersachsen.

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) sowie das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) stellen aktuelle Projekte vor und zeigen anhand von zwei Exponaten die Nutzungsmöglichkeiten der tiefen und oberflächennahen Geothermie auf. Darüber hinaus können sich interessierte Besucher zu den Informationsangeboten des GEOZENTRUMs im Internet beraten lassen, beispielsweise zum Geothermischen Informationssystem GeotIS oder zum Auskunftssystem zur Erdwärmenutzung „Geothermie – geht das bei mir?“
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Stefan Kapferer (Mitte), Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit Lars Baumgürtel (links), Geschäftsführer Voigt & Schweitzer aus Gelsenkirchen und  Preisträger des Rohstoffeffizienzpreises 2013 sowie Moderator Volker Groß

Rohstoffeffizienzpreis 2014 – jetzt bewerben!, 08.04.2014

Start für den Wettbewerb „Deutscher Rohstoffeffizienzpreis 2014“. Stefan Kapferer, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), hat heute im Rahmen der HANNOVER MESSE 2014 die Bewerbungsphase eröffnet.

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Öffentlichkeit für einen noch effizienteren Umgang mit Rohstoffen und Material zu sensibilisieren. Gesucht werden innovative Ansätze für besonders ressourcenschonende Produkte, Prozesse, Dienstleistungen sowie neue anwendungsorientierte Forschungsergebnisse. Zur Bewerbung aufgefordert sind wissenschaftliche Institute und vor allem Unternehmen mit bis zu 1 000 Beschäftigten.

Vier Unternehmen sowie eine Forschungseinrichtung werden für innovative Lösungen zur Steigerung der Rohstoff- und Materialeffizienz mit jeweils 10 000 Euro prämiert.

Bewerbungsschluss ist der 23. September 2014. Die Preisvergabe findet am 4. Dezember 2014 im BMWi in Berlin statt.
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MWI-Minister Dr. Hazim El-Naser und Dr. Mathias Toll, BGR-Projektleiter des TZ-Projektes bei der Übergabe der Auszeichnungsurkunde (von links)

BGR erhält Auszeichnung im Wassersektor in Jordanien, 04.04.2014

Im Rahmen des "Arab Water Day" hat die BGR eine Auszeichnung für besondere Verdienste im Wassersektor erhalten. Der jordanische Minister für Wasser und Bewässerung Dr. Hazim El-Naser (Ministry of Water and Irrigation – MWI) würdigte auch die sehr gute Zusammenarbeit mit der BGR.

Jordanien ist eines der wasserärmsten Länder der Erde und hat, vor allem auf Grund des starken Flüchtlingszustroms aus Syrien, eine der weltweit höchsten Bevölkerungswachstumsraten. Angesichts der Wasserkrise kommt dem Schutz der vorhandenen Wasserressourcen vor Verschmutzung und Übernutzung eine hohe Bedeutung zu. Die verantwortlichen Institutionen des jordanischen Wassersektors verfügen jedoch in diesem Bereich noch nicht über ausreichende Fachkompetenz sowie Erfahrungs- und Prozesswissen. Die BGR ist bereits seit Ende der 50er Jahre im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Jordanien tätig. Mit bisher 16 Vorhaben (Projekten) zählt Jordanien zu den bedeutendsten Kooperationsländern der BGR.

Das aktuelle Projekt „Jordanien – Wasseraspekte in der Landnutzungsplanung“ hatte zunächst (in Phase I) eine Laufzeit von fünf Jahren (2009–2014) und wurde nun bis Ende 2015 verlängert. Projektziel ist es, den Schutz der jordanischen Wasserressourcen durch die Ausarbeitung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen zu verbessern. Von zentraler Bedeutung sind dabei die Einrichtung von Grundwasserschutzgebieten und die Verankerung von Schutzaspekten in der Regionalplanung sowie in Standortgenehmigungsverfahren.
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Gruppenfoto der Konferenzteilnehmer

BGR unterstützt Pakistan beim Thema Georisiken, 04.04.2014

Im Rahmen der Technischen Zusammenarbeit mit Pakistan veranstalteten der Geologische Dienst von Pakistan (GSP) und die BGR am 2. April 2014 in Islamabad ein Nationales Forum zum Thema „Geosciences and Disaster Risk Reduction“. Ziel der Veranstaltung war ein Austausch über Beiträge und Mandate fachlich-technischer Behörden und Institutionen zum Katastrophenmanagement in Pakistan. Zur Eröffnung der Konferenz sprach Jam Kamal Khan, Staatsminister für Erdöl und Natürliche Ressourcen der Islamischen Republik Pakistan.

In einem hochrangig besetzten Panel diskutierten unter anderen der Generaldirektor des GSP (Dr. Imran Khan), der Direktor für Disaster-Risk Reduction der Nationalen Katastrophenschutzbehörde Pakistans (Idrees Mahsud), der Kommunalbeauftragte des Distrikts Mansehra als Vertreter einer von wiederkehrenden Naturkatastrophen betroffenen Region (Zulfiqar Shah) sowie der Präsident der BGR (Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel) über die Notwendigkeit eines systematischen Datenaustausches über Gefährdungen durch Erdbeben, Überflutungen und Massenbewegungen. Dabei wurden die Erfahrungen der BGR/GSP-Projektarbeit zur Bewertung von Geogefahren in Nord-Pakistan eingebunden.
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Manganknolle Pazifik

BGR präsentiert Rohstoffe aus der Tiefsee, 03.04.2014

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) präsentiert sich während der HANNOVER MESSE 2014 mit ihren Arbeiten zur marinen Rohstoffforschung. Gemeinsam mit 20 weiteren Ausstellern und Partnern zeigt die BGR auf dem Gemeinschaftsstand „InwaterSolutions“ in Halle 6 (Stand K 18) Exponate aus den Explorationsbereichen zu Manganknollen und marinen polymetallischen Sulfiden. Die BGR-Experten stellen dazu Proben aus bis zu 5000 m Wassertiefe vor und demonstrieren am Computer die gebirgsähnlichen Strukturen des Meeresbodens.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hatte die BGR Ende 2013 beauftragt, bei der Internationalen Meeresbodenbehörde (IMB) eine Lizenz zur Erforschung von polymetallischen Sulfiden im Indischen Ozean zu beantragen. Im Rahmen der Vorbereitung dieser Lizenz ist die Erfassung von umfangreichem Datenmaterial erforderlich. Dazu hat die BGR bereits drei Expeditionen südöstlich von Madagaskar durchgeführt. Die vierte Ausfahrt ist für Ende 2014 geplant.

Das beantragte Lizenzgebiet hat eine Größe von 10 000 km2 mit einer Wassertiefe von mehr als 3 000 m. Dort befinden sich Sulfidvererzungen (Massivsulfide), die an sogenannte Hydrothermalfelder geknüpft sind. Diese Massivsulfide enthalten neben hohen Anteilen an Buntmetallen (Blei, Kupfer, Zink) auch Edelmetalle (Gold, Silber) sowie verschiedene Spurenelemente (unter anderem Antimon, Wismut, Germanium, Indium, Kobalt, Nickel, Selen, Tellur). Ein Großteil dieser Elemente wird für die Herstellung von Hochtechnologieprodukten wie Computern, Handys, Fernsehgeräten oder Windkraftanlagen benötigt. Die polymetallischen Sulfide könnten daher künftig einen wichtigen Beitrag zur Rohstoffversorgung Deutschlands leisten.
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Bohrmeißel kurz vor einer Geothermiebohrung

GEOZENTRUM stellt aktuelle Geothermie-Lösungen vor, 03.04.2014

Die Erdwärme-Experten der BGR, des LBEG sowie des LIAG aus dem GEOZENTRUM Hannover präsentieren gemeinsam die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse der oberflächennahen und der tiefen Geothermie in Niedersachsen. Auf dem Gemeinschaftsstand „Energie und Mobilität aus Niedersachsen“ (Halle 27, Stand E50) werden aktuelle Projekte vorgestellt und anhand von zwei Exponaten die Nutzungsmöglichkeiten der tiefen und oberflächennahen Geothermie aufgezeigt. Darüber hinaus können sich interessierte Besucher zu den Informationsangeboten des Geozentrums im Internet beraten lassen, beispielsweise zum Geothermischen Informationssystem GeotIS oder zum Auskunftssystem zur Erdwärmenutzung „Geothermie – geht das bei mir?“

Die HANNOVER MESSE 2014 hat mit den Themen Energy, lndustrialGreenTec und Research & Technology (u. a.) auch einen Schwerpunkt im Bereich der erneuerbaren Energien gebildet. Mit Blick auf die Energiewende und eine klimafreundliche und
nachhaltige Gestaltung zukünftiger Mobilität haben die Niedersächsischen Ministerien für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie Wissenschaft und Kultur den Gemeinschafts-stand „Energie und Mobilität aus Niedersachsen“ initiiert. 26 Unternehmen und Institutionen aus den Bereichen (Elektro-)Mobilität, Windkraft, Solarenergie, Bioenergie, Geothermie, Energiemanagement sowie Energiespeicher/-systeme nutzen die Gelegenheit, ihr Wissen und ihre Kompetenz in den jeweiligen Themen zu präsentieren – so auch die drei Einrichtungen des Geozentrums BGR, LBEG und LIAG.
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Topographische Erdbeben-Weltkarte

BGR-Stationen registrieren Starkbeben der Magnitude 8.1, 02.04.2014

Am 1. April 2014 ereignete sich um 20:46 chilenischer Zeit (2. April, 01:46 Mitteleuropäische Sommerzeit) vor der Küste Nordchiles (Region Tarapaca) ein Erdbeben der Stärke 8.1. Das Ereignis wurde von den Messstationen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) aufgezeichnet. Das Erdbeben fand in einer Tiefe von etwa 20 km statt. Erdbeben dieser Größenordnung weisen eine Bruchlänge von weit mehr als 100 km auf. Nach ersten Medienberichten sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Die chilenische Notfallbehörde ordnete die Evakuierung der Städte Iquique und Arica an. Im Gebiet um Iquique wurde ein lokal begrenzter Tsunami von etwa 2 m Höhe beobachtet.

Die Westküste Südamerikas ist häufiger von sehr starken Erdbeben betroffen. Hier verschiebt sich die sogenannte Nazca-Kontinentalplatte gegen die südamerikanische Platte mit einer mittleren Bewegungsrate von etwa 6 bis 8 cm pro Jahr. Sie taucht dadurch unter ihr ab (Subduktion). Durch die dabei auftretenden Spannungen werden Erdbeben erzeugt.

So ereignete sich 2010 in der Region Maule (Zentralchile) ein Erdbeben mit der Magnitude 8.8. Das bisher weltweit größte instrumentell registrierte Erdbeben wurde 1960 ebenfalls in Chile (vor Valdivia) mit der Stärke 9.5 registriert.
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Bohrung am Standort Klein-Altendorf

Zwölf Meter tief in die eiszeitlichen Lockersedimente, 01.04.2014

In der vergangenen Woche haben Experten der BGR in enger Zusammenarbeit mit einem Bohrteam des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) die erste Bohrung zur Vorstudie „Benchmark Profiles“ niedergebracht. Die Wissenschaftler sind am Standort Klein-Altendorf (Nordrhein-Westfalen) in eiszeitliche Lockersedimente in 12 m Tiefe vorgedrungen. Dabei haben sie verschiedene geologische Bohrverfahren getestet, um die geeignetste Technik zur Probengewinnung im Rahmen der Studie „Benchmark Profiles“ herauszufinden.

Ziel der Studie ist es, die gesamte ungesättigte Bodenzone – von der Bodenoberfläche bis zum Grundwasser – chemisch und physikalisch einheitlich zu charakterisieren, um z. B. bessere Prognosen über die Menge und Qualität der Grundwasserneubildung machen zu können. Bis zum Sommer stehen noch weitere Bohrungen an.
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Teilnehmer an der Wirtschaftskonferenz in Dschibuti

BGR auf Wirtschaftskonferenz in Dschibuti, 31.03.2014

Zur Verbesserung der Beziehungen zwischen Dschibuti und Deutschland fand jetzt in Dschibuti eine branchenübergreifende Wirtschaftskonferenz statt, an der auch die BGR als Teil einer großen deutschen Delegation teilnahm. Auf der Tagesordnung der Konferenz standen u. a. die Themen Energie und Infrastruktur.

Dschibuti erwirtschaftet nahezu drei Viertel seines Bruttoinlandsprodukts im Dienstleistungssektor und möchte seine Rolle als Handelszentrum zwischen seinen ostafrikanischen Nachbarn und den Weltmärkten stärken. Dazu könnte u. a. die Nutzung des beachtlichen geothermischen Potenzials in der Region beitragen, das bisher allerdings so gut wie nicht genutzt wird. Entlang des ostafrikanischen Grabenbruchs wird das Potenzial auf insgesamt rund 15 000 MW geschätzt.

Die BGR unterstützt bereits seit einigen Jahren Partnerländer in Ostafrika bei der Gewinnung staatlicher und privater Investoren zur Erschließung ihrer Erdwärmeressourcen. Darüber hinaus berät die BGR auch die regionale Geothermie-Einheit der Afrikanischen Union bei der Erstellung und Harmonisierung von geothermischen Regelwerken sowie bei der Betreuung der Geothermie-Faszilität. Bei der Wirtschaftskonferenz in Dschibuti stellte die zuständige BGR-Fachbereichsleiterin Franca Schwarz im Rahmen der „Session Energy & Water“ die BGR-Maßnahmen in Ostafrika vor und wies auf das Kooperationspotential mit Dschibuti hin.
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Während des Zukunftstag wurde auch das Fotostudio im GEOZENTRUM besucht

Zukunftstag im GEOZENTRUM Hannover, 27.03.2014

Welche Methoden der Standorterkundung gibt es für die Endlagerung radioaktiver Abfälle? Wie sieht die Rohstoffsituation in Afrika aus und wie wird die Geologie Niedersachsens in Karten umgesetzt? Antworten auf diese und viele andere spannende Fragen haben Experten am 27. März 2014 beim Zukunftstag im GEOZENTRUM Hannover gegeben.

In zahlreichen Workshops informierten sich 55 Schülerinnen und Schüler über die Aufgaben und Arbeitsbereiche des GEOZENTRUMs Hannover. Den Schülerinnen und Schülern wurde verdeutlicht, wie wichtig die Geowissenschaften für unser tägliches Leben sind.
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Investor‘s and Procurement Guide South Africa

Neue Rohstoffpotenziale in Südafrika, 26.03.2014

Experten der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) haben jetzt gemeinsam mit dem Council for Geoscience (Geologischer Dienst Südafrika) ein Handbuch über Rohstoffe in Südafrika veröffentlicht. Die neue Studie über Rohstoffvorkommen und Liefermöglichkeiten zeigt trotz der aktuellen Spannungen im Land das hohe Potenzial Südafrikas für deutsche Investoren, Consultants und Einkäufer auf.

In zwei Geländekampagnen haben Experten beider Länder neue Potenziale an Seltenen Erden, Antimon und Zirkon in verschiedenen Abbauregionen Südafrikas untersucht, analysiert und bewertet. Die Ergebnisse und Daten zur Verfügbarkeit dieser versorgungskritischen Rohstoffe für die deutsche Wirtschaft wurden nun im ersten Teil des „Investor’s and Procurement Guide South Africa“ zusammengetragen und auf der Internetseite der DERA veröffentlicht.
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Messhubschrauber und Flugsonde der BGR

Hubschrauber-Erkundung im Erzgebirge geht weiter, 25.03.2014

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und die Technische Universität Bergakademie Freiberg (TU BAF) sowie weitere Partner setzen ihre Suche nach Industrierohstoffen unter dem Geyerschen Wald im sächsischen Erzgebirge fort. Vom 31. März bis 11. April 2014 findet erneut eine Befliegung mit dem BGR-Hubschrauber (Kennung: D-HBGR) und der Flugsonde statt. Erlaubt die Wetterlage in diesem Zeitraum keine Erkundung, sind alternativ Aufsuchungen vom 28. April bis 9. Mai 2014 vorgesehen.

Das Projekt wird begleitet durch das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Die Aufsuchungsgenehmigung hat das Sächsische Oberbergamt erteilt. Wichtigstes Ziel des gemeinsamen Forschungsprojektes ist es, moderne Methoden zur Erkundung von Rohstoffen zu testen, zu bewerten und weiterzuentwickeln. Dabei handelt es sich um geophysikalische Verfahren, die aus der Luft oder am Boden eingesetzt werden, um bis in eine Tiefe von 500 m Erzkörper zu erkunden. Die eingesetzten Methoden vermeiden tiefe Eingriffe in den Untergrund.
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Antimon-Metallbarren

Neue Studie zur Rohstoffbewertung, 21.03.2014

Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) stellt in der neuen Ausgabe der Commodity Top News „Frühwarnindikatoren und Rohstoffrisikobewertung – Methodischer Überblick am Beispiel Antimon“ eine erweiterte Methodik zur Bewertung von Rohstoffversorgungsrisiken vor. Die dort vorgestellten Frühwarnindikatoren sind ein wesentlicher Bestandteil der Rohstoffrisikoberichte der DERA. Durch die Berücksichtigung neuer Indikatoren ist die Rohstoffrisikoanalyse nun noch aussagekräftiger: Neben der Recyclingrate und den deutschen Importen werden vor allem auch die globalen Exporte in die Analysen einbezogen.

In den regelmäßig erscheinenden Rohstoffrisikobewertungen werden auch Szenarien für die zukünftige Marktsituation mit einem Ausblick auf die Situation der kommenden fünf Jahre dargestellt. Weiterhin werden mögliche Herausforderungen in der Beschaffung der Rohstoffe  und alternative Bezugsquellen für kritische Märkte aufgezeigt.
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Internationaler Workshop von Polarforschern im GEOZENTRUM Hannover

Internationales Treffen von Arktis-Forschern in der BGR, 20.03.2014

Die BGR ist vom 19. bis 21. März 2014 Treffpunkt für 70 Arktis-Forscher aus zehn Ländern. Sie diskutieren über den aktuellen Stand der Arktis-Forschung.

Auch die BGR hat im Rahmen des Projekts CASE (Circum-Arctic Structural Events) seit 1992 bereits 15 große geologische Landexpeditionen nach Spitzbergen, Nordgrönland, Sibirien und in die kanadische Arktis organisiert und durchgeführt. Die Arktis gehört zu den bisher noch wenig erforschten großen Naturräumen dieser Erde.
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CASE-15-Expedition 2013: Der Porcupine River (Kanada)

Internationaler Arktis-Workshop im GEOZENTRUM, 17.03.2014

Die Arktis gehört zu den bisher noch wenig erforschten großen Naturräumen dieser Erde. Seit 1992 erkundet die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Zusammenarbeit mit internationalen wissenschaftlichen Institutionen aktiv die Arktis. Im Rahmen des Projekts CASE (Circum-Arctic Structural Events) hat die BGR inzwischen 15 große geologische Landexpeditionen nach Spitzbergen, Nordgrönland, Sibirien und in die kanadische Arktis organisiert und durchgeführt. Insgesamt 70 Geowissenschaftler aus Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Norwegen, Polen, Russland, Schweden, den USA und Deutschland treffen sich ab Mittwoch (19. März 2014) zu einem dreitägigen Workshop im GEOZENTRUM Hannover, um über den bisherigen Forschungsstand zu diskutieren.

„Noch immer gibt es viele offene Fragen. So wissen wir immer noch nicht genau, wie der arktische Ozean entstanden ist“, erklärt BGR-Polarforscher Dr. Karsten Piepjohn, der als CASE-Projektleiter den Workshop organisiert hat. Zur Klärung der Forschungslücken sind weitere Expeditionen erforderlich. Ein wesentliches Ziel der Veranstaltung in Hannover ist daher die Planung, Koordinierung und Finanzierung künftiger Forschungsreisen. „Wir hoffen, in den nächsten Jahren zwei große Expeditionen an den Nordrand Nordamerikas und Grönlands durchführen zu können mit dem Ziel, die geologische Entwicklung des Polarmeeres zu erforschen und zu klären, ob mögliche Rohstoffpotenziale vorhanden sind“, so Piepjohn.
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Zhonghuacerite-(Ce)

BGR-Recherche zu Seltene Erden-Produktion, 12.03.2014

Die BGR hat aktuelle Zahlen zum Weltmarkt der Seltenen Erden ausgewertet. Danach sinkt Chinas Anteil an der globalen Produktion dieser Hightech-Rohstoffe nur langsam. Wurden 2010 noch besorgniserregende 97,6 % der weltweit produzierten Seltenen Erdoxide (SEO) in China produziert, ist dieser Anteil entgegen den Erwartungen seitdem nur langsam gesunken. 2011 war der Wert auf 95,1 % gefallen. 2013 lag er bei 92,1 %. Die USA hatten letztes Jahr einen Anteil von 4,3 %, Russland von 2,3 % und Malaysia von 1,3 %. Auch die Weltproduktion ist zurückgegangen. Im Rekordjahr 2009 wurden weltweit knapp 133 500 t SEO produziert. 2013 waren es nur noch 90 500 t – ein Rückgang von 32 %.

Ende 2010 war in Kalifornien nach achtjährigem Stopp die Bergwerksförderung im Mountain Pass Bergwerk der US-amerikanischen Molycorp Inc. wieder aufgenommen worden. Anfang 2013 konnte dann auch die australische Lynas Corp. nach jahrelangen und aufwändigen Genehmigungsverfahren in Malaysia mit der Aufbereitung von Erz aus ihrem westaustralischem Mt. Weld Bergwerk beginnen. Beide Betreiber kommen jedoch nur langsam in Produktion. Die Anfahrung der beiden komplexen Aufbereitungsanlagen dauert länger als erwartet und die geplante Jahresproduktionen (19 050 t SEO in Mountain Pass bzw. 11 000 t SEO in Malaysia) sind noch lange nicht erreicht. Hinzu kommt seit Herbst 2011 ein unerwarteter und drastischer Preisverfall für Seltene Erden, der den Betreibern große finanzielle Schwierigkeiten bereitet. Von den einst euphorisch angedachten Kapazitätserweiterungen spricht heute in Kalifornien und Malaysia keiner mehr.
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Neues Bauland wird in Dhaka bevorzugt mit Hilfe von Sandverfüllungen von Feuchtgebieten gewonnen. Schwimmende Pumpen befördern Sand über „Pipelines“ dorthin

BGR startet neues Projekt in Bangladesch, 11.03.2014

Für das neue Vorhaben „Geoinformationen für die Stadtentwicklung, Bangladesch“ hat die BGR jetzt den ersten Projektplanungs-Workshop in Dhaka (Bangladesch) durchgeführt. Dabei wurde das Projekt im Detail durchgeplant und eine konkrete Steuerungsmatrix für die Projektleitung erarbeitet. An der Veranstaltung beteiligten sich neben mehreren Experten der BGR sowie des Geologischen Dienstes von Bangladesch auch Teilnehmer der betroffenen Zielgruppen wie z. B. Stadtplaner und Architekten.

Langfristiges Ziel des vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierten Vorhabens ist eine grundsätzliche Berücksichtigung geowissenschaftlicher Daten bei der Städteplanung in Bangladesch. Dabei soll der Geologische Dienst von Bangladesch bei der Schaffung von Grundlagendaten gestärkt werden. Gleichzeitig sollen die Verwaltungsstrukturen verbessert werden, um Geoinformationen bedarfsgerecht in stadtplanerische Entscheidungen einbeziehen zu können.

Das BGR-Vorhaben ist auf eine Gesamtlaufzeit von drei Jahren angelegt. Es ist Bestandteil des neuen Schwerpunktes des BMZ „Anpassung an den Klimawandel in Städten“.
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BGR-SFR-Antenne neben Hubschrauber

BGR testet weiterentwickeltes Radar-Messsystem, 10.03.2014

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) testet vom 12. bis 14. März 2014 gemeinsam mit der Firma RST GmbH in der Umgebung des Flugplatzes Hildesheim sowie in der Umgebung von Giften zwei Georadar-Messsysteme (GPR = ground penetrating radar). Dabei kommt der BGR-Hubschrauber Sikorsky S-76B zum Einsatz. Der Hubschrauber fliegt in einer Höhe von etwa 50 m. Unter ihm befindet sich in rund 35 m Höhe jeweils ein bis zu 9 x 4 x 1,8 m großes Metallgestell, das die Funktion einer Antenne hat.

Die Wissenschaftler haben in den vergangenen Monaten eines der beiden Aeroradar-Systeme technisch weiterentwickelt und wollen nun prüfen, wie sich die Änderungen auf die Datenqualität auswirken.

Die beiden von der BGR eingesetzten Aeroradar-Systeme sind weltweit einmalig. Sie werden dazu genutzt, Grundwasserhorizonte zu erfassen, Sedimente zu untersuchen, Eisdicken von Gletschern zu bestimmen oder Rohstoffvorkommen zu erkunden, wie z. B. Salz in der Atacama-Wüste in Chile.
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In der Waschpfanne wird Zinnstein aufkonzentriert

Erstes Exportzertifikat für Zinn aus der DR Kongo, 05.03.2014

Die EU-Kommission hat heute (05.03.2014) einen Verordnungsentwurf zu Einfuhren von Rohstoffen aus Konfliktgebieten vorgelegt. Er orientiert sich in wesentlichen Punkten an einer Richtlinie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), an deren Entwicklung u. a. die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) beteiligt war. Dieser Vorschlag der EU sieht eine freiwillige Selbstzertifizierung der Importeure von Zinn, Tantal, Wolfram, deren Erze und Konzentrate sowie Gold vor.

Nach der Verordnung können sich Rohstoffimporteure als „verantwortungsvoll“ zertifizieren, wenn sie Maßnahmen zur Sorgfaltspflicht in ihrer Lieferkette entsprechend der OECD-Richtlinien eingeführt haben und dies von einem unabhängigen Auditor geprüft wurde. Eine nationale Stelle in den jeweiligen Mitgliedsländern soll dies kontrollieren.

Ausgelöst wurde diese Entwicklung aufgrund der anhaltenden Finanzierung bewaffneter Rebellengruppen im Ostkongo durch den illegalen Abbau von Zinn, Tantal, Wolfram und Gold. Die BGR unterstützt seit 2009 den Aufbau von zertifizierten Handelsketten für mineralische Rohstoffe in zentral- und ostafrikanischen Ländern.
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Meteoriteneinschlag

Neuer Newsletter, 03.03.2014

Der aktuelle BGR-Newsletter 01/2014 ist erschienen.

Geländefahrt und erstes Arbeitsgespräch

Wissenschaftler starten nationales Copernicus-Projekt, 03.03.2014

Bodenbewegungen, Hanginstabilitäten und Einsturzgefahren sind die Themen des jetzt von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und dem Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz (LGB) gestarteten Projektes „Copernicus-Dienst zur Unterstützung von Gefährdungsanalysen und Regionalplanung im Rhein-Mosel-Gebiet“.

Die beteiligten Wissenschaftler führen während des Projektes erstmals satellitengestützte Messungen zu den Geländebewegungen im Rhein-Mosel-Gebiet durch. Die Ergebnisse werden kartiert und in Bewegungszonen eingeteilt, um in Zukunft mögliche Geogefahren besser abschätzen zu können. Das Projekt steht im Kontext des EU-Programms „Copernicus“. Im Rahmen dieses Programms entwickelt die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ein satellitengestütztes Erdbeobachtungsdienstkonzept. Es soll die Nutzung von Erdbeobachtungsdaten durch Satelliten verbessern.
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PDAC

DERA an weltweit führender Messe für Bergbauprojekte beteiligt, 28.02.2014

Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) organisiert am 4. März 2014 gemeinsam mit dem Helmholtz-Institut für Ressourcentechnologie Freiberg (HIF) und dem Kompetenzzentrum Bergbau & Rohstoffe der AHK Kanada eine Vortragsveranstaltung auf der weltweit führenden Messe für Bergbauprojekte, der PDAC (Prospectors & Developers Association of Canada) in Toronto/Kanada.

Die Vortragsveranstaltung ist eine Plattform deutscher und kanadischer Akteure, die  entlang der gesamten Rohstoffwertschöpfungskette – von der Exploration über den Bergbau und den Bergbaumaschinenbau bis zum Recycling und der Bergbausanierung – tätig sind. Neben zahlreichen Unternehmenspräsentationen zu modernsten und hocheffizienten Bergbau- und Aufbereitungstechnologien werden von Experten der BGR/DERA, des HIF, weiterer deutscher Forschungseinrichtungen und der AHK Kanada neue Konzepte zur Rohstoffsicherung sowie innovative Forschungsprojekte vorgestellt.

Die Messe der Prospectors & Developers Association of Canada (PDAC) gilt als weltweit führende Fachmesse der Bergbau- und Explorationsbranche. Die Veranstaltung findet vom 2. bis 5. März 2014 statt und wird von mehr als 30 000 Teilnehmern aus 126 Ländern besucht.
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GeoChannel von BGR und LBEG geht online

GeoChannel von BGR und LBEG geht online, 26.02.2014

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) erweitern ihr Informationsangebot!

Im neuen Internet-Videokanal „GeoChannel Bgr Lbeg“ auf YouTube (www.youtube.com/GeoChannelBgrLbeg) können Sie sich jetzt spannende Berichte, Dokumentationen und Interviews ansehen und herunterladen. Die BGR und das LBEG präsentieren in den Videoclips ihre neuesten Forschungsergebnisse und berichten von Expeditionen, Fachtagungen sowie Veranstaltungen.

Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise! Kommen Sie an Bord des Forschungsschiffes SONNE und begleiten Sie die Geowissenschaftler bei der Suche nach Rohstoffen auf dem Meeresgrund. Seien Sie unser Gast auf der Norddeutschen Geothermie-Tagung oder erfahren Sie mehr über 3D-Seismik in der Deutschen Nordsee.
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Mikrozonierungs-Karte von Mataram (Ausschnitt)

Mikrozonierungs-Karte in Indonesien vorgestellt, 25.02.2014

Der Geologische Dienst Indonesiens präsentierte jetzt der Lokalregierung der Provinz Nusa Tenggara Barat während eines Workshops eine Karte zur seismischen Gefährdung der Stadt Mataram. Die sogenannte Mikrozonierungs-Karte wurde mit Unterstützung von BGR-Experten im Rahmen des Projekts „Verminderung von Georisiken in Indonesien“ erstellt. Sie zeigt das Potenzial der seismischen Gefährdung auf kommunaler Ebene und hilft Planern das Thema Georisiko bei der Stadtentwicklung besser zu berücksichtigen.

Weite Teile Indonesien unterliegen einer sehr hohen seismischen Gefährdung. Im kleinräumigen Maßstab können aber während eines Erdbebens, in Abhängigkeit vom lokalen geologischen Untergrund, unterschiedlich starke Erschütterungen auftreten. Die Mikrozonierungs-Karte basiert auf engmaschigen seismischen Messungen im Stadtgebiet, mit denen Sedimentmächtigkeiten und andere Untergrund-Parameter bestimmt werden können. Aus diesen Messungen lassen sich dann Unterschiede in den zu erwartenden Erschütterungen ableiten, so dass eine Zonierung des Stadtgebietes möglich wird.

Der Workshop in Indonesien wurde von zahlreichen Vertretern der lokalen Behörden für Geologie, Raumplanung, Hochbauten und Katastrophenschutz besucht. Er diente damit auch als Forum zum Austausch über die Berücksichtigung von Georisiko-Daten in stadtplanerischen Entscheidungsprozessen. Das BGR-Projekt in Indonesien hat zum Ziel, die Kompetenz des Geologischen Dienstes Indonesiens als Berater lokaler Behörden im Georisiko-Sektor zu stärken. Es wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert.
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Votalitätsmonitor

DERA veröffentlicht ab sofort Volatilitätsmonitor, 20.02.2014

Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) veröffentlicht ab sofort auf ihrer Internetseite monatlich einen Volatilitätsmonitor für rund 80 Rohstoffpreise. Die erste Ausgabe zeigt, dass parallel zu den Preisen bei nahezu allen mineralischen Rohstoffen die Schwankungsbreiten in den letzten zwölf Monaten (Februar 2013 bis Januar 2014) rückläufig waren. Lediglich bei Seltenen Erden, Tantal, Wolframkonzentrat, Kobalt, Selen, Silber und Rhodium sowie bei den Industriemineralen Baryt und Kalisalz gab es größere Preisschwankungen mit Volatilitäten von über 20 %.

In den letzten fünf Jahren war die Preisvolatilität für Seltene Erden einzigartig hoch. Der beachtlich gestiegene Einsatz in Hightech-Geräten und Zukunftstechnologien hat zusammen mit den Exportbeschränkungen Chinas zu einer regelrechten Panikreaktion an den Märkten geführt. Zwischen 2009 und 2011 sind die Preise für einzelne Seltene Erden wie Neodym und Dysprosium um das Zwanzig- bis Dreißigfache, bei Samarium sogar um das Vierzigfache gestiegen. Seit 2012 sind die Preise zwar wieder deutlich gesunken, aber auch im Jahr 2013 war die Gesamtentwicklung bei den Seltenen Erden sehr turbulent.
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Offshore-Lizenzblöcke im Indischen Ozean vor Mosambik und Tansania

Studie zu neuen Erdgasvorkommen in Mosambik/Tansania, 19.02.2014

Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) starten am 20. Februar 2014 mit dem Forschungsschiff SONNE zu einer sechswöchigen Expedition vor der Küste von Mosambik im Indischen Ozean. Dort untersuchen die Wissenschaftler mit geophysikalischen Methoden das Auseinanderbrechen des ehemaligen Großkontinents Gondwana vor ca. 165 Mio Jahren (Erdzeitalter Jura) sowie die mögliche Fortsetzung des ostafrikanischen Grabensystems bis hinein in den Indischen Ozean.

Mit den Untersuchungen trägt die BGR weiterhin zu einer genaueren Einschätzung der Erdgasvorkommen vor der Küste Ostafrikas bei. So sind die größeren Erdgasressourcen in dieser Region zeitlich gemeinsam mit dem Auseinanderbrechen Gondwanas entstanden. Sie befinden sich im Rovuma-Becken vor Mosambik und Tansania in einer Tiefe von 500 bis 1 500 m unter dem Meeresgrund. In den letzten drei Jahren entdeckten verschiedene Erdgasunternehmen dort gleich mehrere Vorkommen. Ihr Potenzial wird auf rund vier Billionen m3 geschätzt – das entspricht etwa der doppelten Menge der norwegischen Erdgasressourcen. Zu diesen bedeutenden Erdgasfunden hat die BGR jetzt eine Kurzstudie veröffentlicht, die Informationen über diese Ressourcen und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Möglichkeiten sowie Herausforderungen für Ostafrika enthält.
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Antimon-Metallbarren

Neue Studie zu kritischen Rohstoffen, 14.02.2014

In einer neuen Studie, die vom British Geological Survey (BGS) heute herausgegeben wird, hat die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) die Verfügbarkeit von Germanium, Antimon und Indium eingehend betrachtet.

Es zeigt sich, dass der zukünftige Bedarf an Germanium im Wesentlichen durch Entwicklungen im Bereich der Glasfaserkabel und der Infrarottechnologie gesteuert wird. Insbesondere neue Entwicklungen, beispielsweise im Bereich hochentwickelter Nachtsichtsysteme sowie der Fahrzeugsicherheits- und Brandschutztechniken, werden voraussichtlich die Nachfrage deutlich steigen lassen. Weitere Wachstumsmärkte für Germanium sind neuartige TV-Bildschirme und germaniumbasierte Galliumarsenid-Solarzellen. Die Akzeptanz und Verbreitung weiterer technologischer Neuerungen, die sich derzeit noch in unterschiedlichen Forschungs- und Entwicklungsstadien befinden, können jedoch nicht vorausgesagt werden. Aufgrund der sich daraus ergebenden Unsicherheit der Nachfrage könnte der Bedarf bis 2030 stärker steigen als bisher angenommen.
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Kick-off Workshop zum Maghreb-Grundwasservorhaben in Tunis

BGR startet Grundwasser-Vorhaben im Maghreb, 13.02.2014

Die BGR hat jetzt zusammen mit dem Observatoire du Sahara et du Sahel (OSS) in Tunis ihr neues Regionalvorhaben in Nordafrika begonnen. Das Projekt der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist Teil eines Programms, das von der BGR und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in den drei Maghrebstaaten Tunesien, Algerien und Marokko durchgeführt wird. Es soll den Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen den Partnerländern im Maghreb im Hinblick auf nachhaltige Wasserbewirtschaftung fördern und unterstützen.

Die BGR engagiert sich insbesondere in den Bereichen Grundwasserüberwachung und -management sowie in der Fernerkundung. Insgesamt waren 20 Teilnehmer und Experten verschiedener Behörden und Institutionen der drei Maghrebländer auf der Veranstaltung vertreten. Die BGR ist damit wieder mit einem eigenständigen TZ-Vorhaben in Nordafrika aktiv.
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Botschafter Josef Beck sowie die beiden BGR-Wissenschaftler Dr. Ulrich Schwarz-Schampera und Dr. Michael Wiedicke-Hombach stellen vor der Rechts- und Fachkommission der Meeresbodenbehörde den deutschen Lizenzantrag vor

Sulfid-Lizenzantrag vorgestellt, 11.02.2014

Eine deutsche Delegation mit dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Jamaika, Josef Beck, und zwei BGR-Wissenschaftlern hat jetzt vor der Rechts- und Fachkommission der Internationalen Meeresbodenbehörde in Kingston (Jamaika) den Antrag Deutschlands auf eine Explorationslizenz für marine polymetallische Sulfiderze im Indischen Ozean vorgestellt. Die Kommission will im Juli eine Empfehlung an das Council mit den Vertretern der 166 Unterzeichnerstaaten des Internationalen Seerechtsübereinkommens aussprechen.

Die BGR führt seit 2010 vorbereitende Arbeiten für eine Lizenzbeantragung auf Massivsulfide im Indischen Ozean durch. Ziel der Arbeiten ist es, mit Hilfe moderner rohstoffgeologischer Explorationstechniken Metallsulfidvorkommen zu identifizieren, die in der Vergangenheit an den Austrittsstellen aktiver heißer Quellen am Meeresboden entstanden sind. Diese heißen Quellen, die ebenso als spektakuläre „schwarze Raucher“ bekannt sind, gibt es auch heute noch am zentralindischen Rücken.

Für eine zukünftige Abbaulizenz sind jedoch nur bereits erloschene Felder interessant, bei denen die Bildung der Massivsulfide aus den Ablagerungen der heißen Quellen abgeschlossen ist und aus deren Umfeld Lebensformen, die sonst an den aktiven heißen Quellen angetroffen werden, längst verschwunden sind.
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Auch spannende Laborversuche gehören zum Praktikumsprogramm

Schülerpraktikanten in der BGR, 11.02.2014

Welche Aufgaben hat die BGR als Nationaler Geologischer Dienst von Deutschland? Wie sieht die Arbeit der Geo-Experten aus? Welche Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten gibt es? Fragen, mit denen sich in der BGR in diesen Tagen wieder eine Vielzahl von Schülerinnen und Schüler in Rahmen von mehrwöchigen Praktika beschäftigen.

Geduldig geben die Geowissenschaftler, Ingenieure, Techniker, IT-Spezialisten und Verwaltungsfachleute Antworten auf diese und andere Fragen – und vielleicht entdeckt der eine oder andere Schüler hier seinen späteren Beruf oder künftigen Ausbildungsplatz. Mit 30 Ausbildungsplätzen in den verschiedenen Berufen bietet die BGR mit ihren rund 800 Beschäftigten interessante Perspektiven.
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PEBS-Kongress im GEOZENTRUM Hannover

Fachtagung zur Endlagerung radioaktiver Abfälle, 06.02.2014

Neue Forschungsergebnisse zur Endlagerung radioaktiver Abfälle in Ton, Salz und Granit werden am 6. und 7. Februar 2014 im GEOZENTRUM Hannover vorgestellt. Die Fachtagung „International Conference on the Performance of Engineered Barriers” wird von der BGR organisiert und bildet zugleich die Abschlussveranstaltung des EU-Projektes PEBS (Long-term Performance of Engineered Barrier Systems).

Mehr als 180 Experten aus 17 Ländern nehmen an dem Kongress teil. Auf einer Podiumsdiskussion diskutieren Experten aus Deutschland, Schweden, Finnland, Belgien und Rumänien über zukünftige Endlager-Projekte der Europäischen Union (EU). 
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Neue Ausschreibungsrunde für Explorationsförderprogramm

Förderprogramm zur Versorgung mit Rohstoffen, 31.01.2014

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat im Rahmen der Rohstoffstrategie der Bundesregierung mit Wirkung vom 1. Januar 2013 das Explorationsförderprogramm neu aufgelegt. Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) nimmt vom 1. Februar bis  31. Mai  2014 Förderanträge zur Prüfung und Bewertung entgegen.

Ziel ist es, die Versorgung der Bundesrepublik Deutschland mit den kritischen Rohstoffen Antimon, Beryllium, Kobalt, Fluorit, Gallium, Germanium, Graphit, Indium, Magnesium, Niobium, Platinmetalle, Seltene Erden, Tantal und Wolfram zu verbessern.

Antragsberechtigt sind rechtlich selbstständige Unternehmen, die zur Durchführung des Vorhabens technisch und wirtschaftlich in der Lage sind, ihren Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland haben und hier die Voraussetzungen für eigene rohstoffwirtschaftliche Tätigkeiten bieten.

Nach der Prüfung durch die DERA entscheidet das BMWi als Zuwendungsgeber über die Anträge. Die Förderung sieht bedingt rückzahlbare Darlehen für die Exploration sowie Gewinnung, Aufbereitung und Verarbeitung von kritischen Rohstoffen im In- und Ausland vor. Für 2014 hat die Bundesregierung insgesamt 7,5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.

Die Bewilligung von Anträgen steht vor Inkrafttreten des Haushaltsgesetzes 2014 unter dem Vorbehalt der vorläufigen Haushalts- und Wirtschaftsführung gemäß Artikel 111 Grundgesetz.  Die Bewilligung ist nach Inkrafttreten des Haushaltsgesetzes 2014 mit Projektbeginn ab 1. August 2014 vorgesehen.
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Zinnbarren im Lager des staatlichen Zinnunternehmens PT Timah

Zinnmarkt mittelfristig unter Druck, 28.01.2014

Bei der Verfügbarkeit von Zinn drohen mittelfristig Probleme. Nach Berechnungen der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), ergibt sich ab 2018 ein zunehmendes Defizit auf dem Weltzinnmarkt.
Die Ursache liegt in der voraussichtlich deutlich zurückgehenden Zinnproduktion in Indonesien aufgrund immer geringerer Vorräte.

Die zu erwartende jährliche Versorgungslücke von möglicherweise 40 000 t Zinn ist erheblich und kann wahrscheinlich nicht durch einen Verkauf von Zinn aus Lagerbeständen oder Recycling abgewendet werden. Stattdessen müsste es einen Ausgleich durch Substitution in den relevanten Branchen, vor allem der Elektronik- und Verpackungsindustrie, geben. Neue Zinnbergwerke, die den Produktionsrückgang auffangen könnten, sind bis 2020 nicht in Sicht. Handelsrestriktionen in Indonesien führen aktuell zu weiteren Unsicherheiten auf dem Zinnmarkt. Damit sind Preis- und Lieferprobleme vorprogrammiert. „Der Zinnmarkt wird sich gravierend ändern, nur den genauen Zeitpunkt können wir noch nicht konkret definieren“, so Dr. Harald Elsner von der BGR.
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Seltene Erden für die Glasherstellung

Neue BGR-Studie zum Rohstoffpotenzial in der Arktis:
Weltgrößtes gesichertes Seltene Erden-Vorkommen liegt in Sibirien, 16.01.2014

Eine jetzt veröffentlichte Kurzstudie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) gibt einen Überblick über die rohstoffwirtschaftliche Bedeutung der Arktis. In ihrer Reihe „Commodity Top News“ informieren die BGR-Experten über mineralische Rohstoffvorkommen in Nordskandinavien, Grönland, der russischen und der nordamerikanischen Arktis.

„Die Arktis ist reich an Bodenschätzen und verfügt auch im Weltmaßstab über bedeutende Rohstoffvorkommen“, so der BGR-Wirtschaftsgeologe und Mitautor der Studie, Dr. Harald Elsner. Die arktischen Anteile der traditionellen Bergbauländer Norwegen und Schweden tragen bereits seit Jahrzehnten zur Rohstoffversorgung Europas bei. Auch in der nordamerikanischen und vor allem in der russischen Arktis stehen bedeutende Rohstoffvorkommen im Abbau, z. B. Nickel oder Platingruppenmetalle in der westsibirischen Region Norilsk und auf der russischen Kola-Halbinsel, die heute rund 17 % bzw. 25 % der Weltproduktion dieser Metalle ausmachen.
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Forschungsschiff Maria S. MERIAN

BGR-Expedition im Schwarzen Meer:
Gashydratsuche mit dem Forschungsschiff Maria S. MERIAN, 14.01.2014

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) startet am 20. Januar 2014 mit dem Forschungsschiff Maria S. MERIAN von Varna (Bulgarien) aus ins Schwarze Meer. Die Wissenschaftler suchen im Donaudelta vor der Küste Rumäniens nach submarinen Gashydraten.

Gashydrate zählen zu den unkonventionellen Energierohstoffen. Es sind eisähnliche feste Substanzen, die sich unter hohem Druck und niedrigen Temperaturen aus Wasser und Methangas bilden. Gashydrat-Vorkommen finden sich überwiegend im Meeressediment entlang von Kontinenträndern, aber auch im kontinentalen Permafrost und in tiefen Seen. In der näheren Zukunft könnten sie einen nicht unwesentlichen Beitrag zur globalen Energieversorgung leisten.

An Bord des Forschungsschiffes sind 14 Wissenschaftler und Techniker der BGR, vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, dem Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg sowie der Universität Barcelona. Auf der 17-tägigen Reise kommen z. T. neu entwickelte, elektromagnetische Messsysteme zum Einsatz, mit denen sich Gashydrate im Meeressediment abbilden lassen.
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Umweltminister Nazem El-Khoury, Dr. Armin Margane und Renata Raad

Libanesischer Umweltminister informiert sich bei BGR-Experten, 08.01.2014

Der libanesische Umweltminister Nazem El-Khoury und die zuständige Sachbearbeiterin Zeina Yaacoub haben kürzlich die BGR-Experten Dr. Armin Margane und Renata Raad empfangen, um sich über die Fortschritte des Projektes „Schutz der Jeita-Quelle“ zu informieren. Im Großraum Beirut hängen ca. 1,9 Mio Einwohner von der Trinkwasserversorgung aus der etwa 13 km entfernten Jeita-Quelle ab.

Das Karst-Grundwasser der Jeita-Quelle und damit die Trinkwasserversorgung Beiruts sind von zahlreichen Verschmutzungsquellen wie z. B. Abwasser, Tankstellen und Kleinindustrie bedroht. Die BGR berät die libanesische Regierung und entwickelt im Rahmen des Projektes, gemeinsam mit mehreren Partnern, gezielte Maßnahmen, um den Schadstoffeintrag in das Oberflächen- und Grundwasser zu verringern. So werden Aspekte des Wasserressourcenschutzes in die Planung von Projekten zur Abwasserreinigung, wie auch in andere Bereiche der Landnutzungsplanung integriert. Dazu zählt unter anderem die Ausweisung von Grundwasserschutzgebieten.

Auf Basis der durch das Projekt erstellten Grundwasserschutzgebietsabgrenzung bereiten die BGR-Experten derzeit zusammen mit dem libanesischen Umweltministerium einen entsprechenden Gesetzentwurf vor. 
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Seeanemonen im Edmond-Feld in 3300 m Wassertiefe

Exploration metallischer Rohstoffe: Forschungsarbeiten in über 3000 Meter Wassertiefe, 27.12.2013

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) mit Hauptsitz in Hannover damit beauftragt, bei der Internationalen Meeresbodenbehörde (IMB) eine Lizenz zur Erforschung von polymetallischen Sulfiden im Indischen Ozean zu beantragen. Im Rahmen der Vorbereitung dieser Lizenz ist die Erfassung von umfangreichem Datenmaterial erforderlich. Dafür führte die BGR jetzt zum insgesamt dritten Mal eine Expedition südöstlich von Madagaskar durch.

Die BGR-Wissenschaftler erkundeten im Indischen Ozean mit dem Forschungsschiff SONNE ein 10.000 km2 großes Gebiet bis in eine Wassertiefe von mehr als 3.000 Meter auf polymetallische Sulfide  (Massivsulfide), die an sogenannte Hydrothermalfelder geknüpft sind. Diese Massivsulfide enthalten neben hohen Anteilen an Buntmetallen (Blei, Kupfer, Zink) auch Edelmetalle (Gold, Silber) sowie verschiedene Spurenelemente (unter anderem Antimon, Wismut, Germanium, Indium, Kobalt, Nickel, Selen, Tellur). Ein Großteil dieser Elemente wird für die Herstellung von Hochtechnologieprodukten wie Computern, Handys, Fernsehgeräten oder Windkraftanlagen benötigt. Die polymetallischen Sulfide könnten daher künftig einen wichtigen Beitrag zur Rohstoffversorgung Deutschlands leisten.
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INDEX

Neuer Newsletter, 19.12.2013

Der aktuelle BGR-Newsletter 06/2013 ist erschienen.

Workshop Botschaft Kanada

Rohstoffdialog von AHK Kanada, DERA, FAB und Botschaft von Kanada:
Deutsch-Kanadische Zusammenarbeit im Bergbaubereich gestärkt, 12.12.2013

Am 11. und 12. Dezember 2013 haben das Kompetenzzentrum Bergbau & Rohstoffe der AHK Kanada, die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die Fachvereinigung Auslandsbergbau (FAB) und die Botschaft von Kanada eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Titel „Opportunities in Canada´s Resource Sector and Different Financing Instruments for Mining Projects – Focus on Toronto Stock Exchange“ durchgeführt.

Zahlreiche Unternehmen aus Deutschland und Kanada haben teilgenommen, um sich gegenseitig über Möglichkeiten der Finanzierung von Rohstoffprojekten zu informieren und auszutauschen. Der Fokus der Veranstaltung lag dabei auf dem kanadischen Rohstoffsektor und dessen Börsen (Toronto Stock Exchange TSX; Toronto Stock Exchange Venture TSXV) als den weltweit bedeutendsten Handelsplatz für Projekte der Rohstoffwirtschaft. Insgesamt sind an diesen beiden Börsen über 1 600 Bergbauunternehmen gelistet. Im Jahr 2012 wurden insgesamt rund 6,5 Mio. t mineralische und Energie-Rohstoffe im Wert von mehr als 1,5 Mrd. € von Kanada nach Deutschland importiert.
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Plenum auf der Festveranstaltung der FAO

BGR-Experten auf FAO-Veranstaltung, 11.12.2013

Mehrere Experten der BGR haben kürzlich an einer Festveranstaltung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) anlässlich des Weltbodentags in Rom teilgenommen. Während der Veranstaltung wurde der BGR-Wissenschaftler Dr. Manfred Birke für seine Aktivitäten im Bereich Analytik und Qualitätssicherung im Rahmen des GEMAS-Projektes (Geochemische Kartierung von Acker- und Weidelandböden in Europa) gewürdigt. Mit dem GEMAS-Projekt führten die europäischen geologischen Dienste eine Erfassung von Spurenelementen in landwirtschaftlichen Böden durch.

In einem anschließenden Workshop referierte der BGR-Experte Dr. Rainer Baritz noch über die Bedeutung der GEMAS-Ergebnisse und die Bodenkunde im Allgemeinen. 
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Forschungsschiff SONNE

+418 °C in 3 300 Meter Wassertiefe ermittelt:
BGR misst Temperaturrekord im Indischen Ozean, 10.12.2013

Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) haben jetzt einen Temperaturrekord für den Indischen Ozean gemessen. Die Geowissenschaftler ermittelten an einem „Schwarzen Raucher“ in rund 3 300 Meter Wassertiefe eine Temperatur von +418 °C. Der näher untersuchte Heißwasserschlot aus massivem Kupfererz gehört zum mittelozeanischen Rücken des Indischen Ozeans.

Bereits im Sommer dieses Jahres hatten BGR-Wissenschaftler einen Temperaturrekord für den Pazifischen Ozean gemessen. Sie ermittelten in metallreichen Fluiden eines „Schwarzen Raucher“ bei Vanuatu in 1 850 Meter Wassertiefe eine Temperatur von +378 °C.

Im Indischen Ozean befinden sich die BGR-Wissenschaftler derzeit auf einer Expedition mit dem Forschungsschiff SONNE. Südöstlich von Madagaskar erkunden sie ein Untersuchungsgebiet auf polymetallische Sulfide. Ein erster Tauchgang mit dem Unterwasserroboter ROV Kiel 6000 des GEOMAR hat an den „Schwarzen Rauchern“ Temperaturen um 400 °C ermittelt. Die Wissenschaftler bewerten das Untersuchungsgebiet im Hinblick auf eine mögliche Exploration polymetallischer Sulfide. Sie führen begleitend eine Bestandsaufnahme der Tierwelt im Untersuchungsgebiet durch und dokumentieren die Umweltbedingungen.
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Rohstoffsituationsbericht 2012

Neuer BGR-Bericht zur Rohstoffsituation:
Versorgung mit Rohstoffen bleibt Achillesferse für Technologiestandort Deutschland, 09.12.2013

Werden die Rohstoffe knapp? Ist die Rohstoffversorgung für den Technologiestandort Deutschland durch Importe gesichert? Welchen Anteil steuert das Recycling zur Deckung des Rohstoffbedarfs bei? Zur Beantwortung dieser und anderer wichtiger Fragen stellt der neue Rohstoffsituationsbericht der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) die nötigen Daten und Fakten zur Verfügung.

Der seit 1980 jährlich erscheinende Bericht ist eine Gesamtdarstellung der Situation der nichterneuerbaren Rohstoffe für Deutschland. Als geowissenschaftliches Kompetenzzentrum informiert die BGR die Bundesregierung und die deutsche Wirtschaft über aktuelle Entwicklungen zur Rohstoffproduktion im eigenen Land, den Außenhandel, die Preisentwicklung sowie den Verbrauch mit Blick auf die Versorgungssituation Deutschlands mit mineralischen und Energierohstoffen. Zudem wird auch die Entwicklung auf den internationalen Rohstoffmärkten dargestellt und bewertet. Datengrundlage für die Studien sind die bei Veröffentlichung verfügbaren Zahlen und Fakten des jeweiligen Vorjahres.
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Titel Energiestudie 2013

Neue Energiestudie der BGR:
Geologische Vorräte bei Energierohstoffen noch lange nicht erschöpft, 05.12.2013

Deutschland wird auch im Zeichen der Energiewende noch für viele Jahre auf fossile Energierohstoffe angewiesen sein. Erdöl, Erdgas, Steinkohle und Braunkohle tragen mit rund 79 % den mit Abstand größten Beitrag zur Deckung des deutschen Primärenergieverbrauchs bei. Aus geologischer Sicht gibt es für alle Energierohstoffe mit Ausnahme des konventionellen Erdöls weltweit noch große Vorräte. Die Reserven (wirtschaftlich gewinnbare Vorkommen) sind trotz gestiegener Produktion leicht gewachsen. Gemessen am gewinnbaren Energiegehalt ist die Kohle mit ihren großen globalen Vorräten der beherrschende Energierohstoff.

Das ist das Ergebnis der jetzt vorgelegten „Energiestudie 2013 – Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit von Energierohstoffen“ der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR).
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Profilgrube Podsol

Internationaler Tag des Bodens:
Bedroht und begrenzt – die Ressource Boden gebrauchen und nicht verbrauchen, 04.12.2013

Klimaveränderungen, der Wettbewerb um die Nutzung der Böden für die Nahrungs- bzw. Energiepflanzenproduktion sowie Bodenverluste durch Erosion und Infrastruktur gefährden vielerorts die nachhaltige Funktionsfähigkeit von Böden. Fast unauffällig versorgt der Boden als Substrat unsere Nutzpflanzen mit Nährstoffen und Wasser, ist Lebensraum für unzählige Kleistlebewesen und bleibt als eine der lebenswichtigen Ressourcen oftmals unerkannt.

„Die begrenzte und bedrohte Ressource Boden müssen wir nachhaltig gebrauchen und nicht verbrauchen. Gesunde Böden sind für unsere Gesellschaft lebenswichtig. Fruchtbare Böden sind auch in Deutschland nicht unbegrenzt vorhanden. Während auf der einen Seite Böden durch Versiegelung verlorengehen, steigt die Ertragserwartung für die übrige Fläche durch erhöhten Bedarf sowie die Technisierung der Landwirtschaft; Nutzungskonkurrenzen zum Beispiel um Anbaufläche von Energiepflanzen nehmen deutlich zu", so Dr. Rainer Baritz, Boden-Experte der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR).
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Staatssekretärin Anne Ruth Herkes (Mitte) und BGR-Präsident Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel (li.) mit den Preisträgern

Rohstoffeffizienz-Preis 2013 vergeben, 29.11.2013

Die Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Anne Ruth Herkes, hat am 28. November den Deutschen Rohstoffizienz-Preis 2013 an fünf Projekte aus Wirtschaft und Wissenschaft vergeben. Der vom BMWi ausgelobte und von der DERA in der BGR fachlich betreute Preis ist insgesamt mit 50 000 Euro dotiert.

Für einen effizienten Rohstoff- und Materialeinsatz entlang der Wertschöpfungskette wurden die Adamec GmbH aus Fürth, die Dipl.-Ing. Dr. Ernst Vogelsang GmbH & Co. KG aus Herten, die Protektorwerk Florenz Maisch GmbH & Co. KG aus Gaggenau, das Sächsische Textilforschungsinstitut aus Chemnitz und die Voigt & Schweitzer GmbH & Co. KG zusammen mit der Fontaine Technologie GmbH aus Gelsenkirchen ausgezeichnet.

„Die Preisträger leisten als kreative Vorreiter von rohstoffeffizienten Produkten und Prozessen einen wertvollen Beitrag zur Sicherung unserer künftigen Rohstoffversorgung. Sie zeigen auf vielfältige Art und Weise, dass bei Rohstoff- und Materialeffizienz auch große Sprünge gelingen können. Ökonomische und ökologische Vorteile geben sich die Hand. Dies ist für den Industrie- und Innovationsstandort Deutschland wichtig“, so die Staatssekretärin bei der Verleihung.
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Experten des BMWi und der BGR zu Gast in Shanghai

BGR-Experten tauschen sich mit chinesischen Kollegen aus, 28.11.2013

Eine Delegation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) sowie der BGR besuchte vom 18. bis 22. November 2013 die chinesische Stadt Shanghai. Dort trafen sich die deutschen Experten mit Kollegen des chinesischen „Ministry for Land and Ressources“ (MLR) und des „China Geological Survey“ (CGS) um sich über die Zusammenarbeit der vergangenen zwei Jahre und zukünftige gemeinsame Projekte auszutauschen. Die Teilnehmer einigten sich u. a. darauf, eine Studie zum weltweiten Angebot und der Nachfrage nach Lithium sowie Gallium zu erstellen. Des Weiteren sollen Projekte zum Monitoring sowie zur Frühwarnung vor Hangrutschen und zur Empfindlichkeit von Karst-Grundwassersystemen realisiert werden. Weitere Schwerpunkte des Treffens waren die Themen Geoinformationsmanagement, CO2-Speicherung in Geologischen Formationen und Geothermische Energie.
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INDEX: Schwarze Raucher

Expedition: BGR veröffentlicht Videoclips von „schwarzen Rauchern, 27.11.2013

Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) führen vom 2. bis 22. Dezember 2013 eine Expedition in den Indischen Ozean durch. Südöstlich von Madagaskar werden die Geowissenschaftler mit dem Forschungsschiff SONNE den mittelozeanischen Rücken erkunden.

Ab dem 2. Dezember 2013 können die Arbeiten der Wissenschaftler an Board und in der Tiefsee unter http://www.bgr.bund.de/INDEX2013-Tagebuch verfolgt werden. Zu sehen sind unter anderem Unterwasseraufnahmen von „schwarzen Rauchern“ am zentralindischen Rücken in 2 500 bis 4 000 Meter Tiefe. Die regelmäßig neu veröffentlichten Videoclips, Fotos sowie Textbeiträge können heruntergeladen und für die eigene Berichterstattung verwendet werden.
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Die Startseite des neuen Webportals „Geopotenzial Deutsche Nordsee“

Neues Web-Portal „Geopotenzial Deutsche Nordsee“ freigeschaltet, 26.11.2013

Eine interaktive Reise bis in 5 000 Meter unter den Meeresgrund der deutschen Nordsee können Interessierte in Zukunft über das neue Web-Portal „Geopotenzial Deutsche Nordsee“ (GPDN) unternehmen. Die Internetplattform wurde am 26. November 2013 gemeinsam von Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies und den Projektpartnern – Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) – freigeschaltet.

Der neue Internetauftritt ist für Jedermann frei zugänglich und beinhaltet zahlreiche Informationen über den geologischen Untergrund der deutschen Nordsee. Besondere Themenpakete sind die Sedimentverteilung, Baugrundverhältnisse sowie Rohstoff- und Speicherpotenziale. Die im Rahmen des Verbundprojekts „Geopotenzial Deutsche Nordsee“ gewonnenen Daten sollen zu einer nachhaltigen Entwicklung des Wirtschaftsraumes Nordsee beitragen und liefern wissenschaftliche Grundlagen für die maritime Raumordnung. Mit den Fachinformationen können unterschiedliche Nutzungsinteressen künftig besser abgestimmt werden.
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Web-Portal Geopotenzial Deutsche Nordsee (GPDN)

Erstmaliges Aufeinandertreffen der beiden Flaggschiffe der deutschen Meeresforschung, FS Sonne und FS Meteor, im Indischen Ozean

Deutsche Forschungsschiffe treffen sich erstmals im Indik, 25.11.2013

Ein besonderes Rendezvous fand am Sonntag, 24. November 2013 im Indischen Ozean statt. Erstmals trafen sich die beiden Forschungsschiffe FS SONNE und FS METEOR auf offener See.

Mit der SONNE erkunden derzeit Wissenschaftler der BGR den mittelozeanischen Rücken auf Vorkommen von Massivsulfiden und deren Metallkonzentration. Die Wissenschaftler bewerten das Gebiet im Hinblick auf eine mögliche Exploration. Mit dem FS METEOR sind derzeit Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität München in Verbund mit französischen, mauritischen und madagassischen Kooperationspartnern unterwegs. Sie führen geophysikalische Grundlagenforschung zur Ursache der langlebigen und tiefsitzenden Wärmequelle unter der Vulkaninsel von La Réunion durch. Die Wissenschaftler beider Forschungsschiffe tauschten sich vor Ort über ihre Arbeiten aus.

Das Treffen beider Forschungsschiffe wird einmalig bleiben; mit der Indienststellung des SONNE-Neubaus im August nächsten Jahres wird die FS SONNE der deutschen Meeresforschung nicht mehr zur Verfügung stehen.
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Luftaufnahme GEOZENTRUM Hannover

BGR informiert: Zahlen, Daten und Fakten zu Erdöl und Erdgas im Iran, 25.11.2013

Der Iran verfügt über die viertgrößten Erdöl- und die zweitgrößten Erdgas-Reserven der Welt. Langfristig spielt das Land eine wichtige Rolle bei der Deckung der weltweiten Nachfrage nach diesen Rohstoffen. Der Iran ist einer der wichtigsten Staaten der OPEC (Organisation erdölexportierender Länder).

Die wegen seines umstrittenen Atomprogramms verhängten Sanktionen der EU und der USA haben den Energiesektor des Irans stark getroffen. Alleine die drastischen Einbußen seiner Erdölexporte im vergangenen Jahr bedeuteten Einnahmeverluste in einer Größenordnung von 30 Milliarden US-Dollar. 2012 sanken die Erdölexporte um rund 40 % und ließen den Iran von der drittstärksten Erdölexportnation auf die zehnte Position abrutschen. Deutschlands Rohölimporte aus dem Iran fielen von 1,5 Millionen Tonnen in 2010 auf noch 96 000 Tonnen in der ersten Jahreshälfte 2012, bis zum Inkrafttreten des Embargos. Heute importieren offiziell lediglich China, Indien, Japan und Südkorea Erdöl aus dem Iran.
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