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Wechselwirkungen (Hetero- und Homoaggregation) von Silbernanopartikeln mit Ferryhydrit

BGR-Wissenschaftler untersuchten die Mobilität von Silbernanopartikeln in Böden, 22.07.2014

Um Auswirkungen der Silbernanopartikel auf die Umwelt zu untersuchen, wurde das Forschungsvorhaben UMSICHT (Abschätzung der Umweltgefährdung durch Silber-Nanomaterialien: vom Chemischen Partikel bis zum Technischen Produkt) durchgeführt. Im Rahmen dieses Verbundvorhabens untersuchte die BGR von 2010 bis 2014 in enger Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover (LUH) die Mobilität und die kolloidale Stabilität von Silbernanopartikeln (Ag ENP) in Böden.

In den Batchtests mit Proben von ackerbaulich genutzten Böden blieben die Ag ENP größtenteils kolloidal stabil, was ein Potenzial zur Mobilität in Böden anzeigt. Hingegen zeigten Säulenversuche ein geringes Potenzial zur Remobilisierung von in Böden eingebrachten Ag ENP. Die ausführlichen Ergebnisse können im Projekt-Endbericht nachgelesen werden.
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Weitere Informationen zu Silbenanopartikeln in Böden

Das Foschungsschiff SONNE wird getauft

Neues Forschungsschiff SONNE von Bundeskanzlerin getauft, 14.07.2014

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am vergangenen Freitag (11. Juli 2014) das neue Forschungsschiff SONNE getauft. Es löst die alte SONNE ab und wird in Zukunft auch der BGR als Forschungsplattform dienen. Die neue SONNE wird ab Anfang 2015 im Indischen und Pazifischen Ozean eingesetzt und soll zur Beantwortung wissenschaftlich und gesellschaftlich besonders relevanter Fragen wie dem Klimawandel, der Versorgung mit marinen Rohstoffen und der Folgenabschätzung von Eingriffen in marine Ökosysteme beitragen.

Mit 116 Meter Länge und 21 Meter Breite übertrifft das neue Forschungsschiff die Dimensionen seiner Vorgängerin deutlich. Der zusätzliche Platz an Deck und in den Labors geht auf die Anforderungen zurück, die unter Beteiligung der BGR in der Planungsphase festgelegt wurden. Sie tragen dem stetig steigenden Einsatz von aufwändiger Technik wie z. B. der 3D-Reflexionsseismik in der Meeresforschung Rechnung. Erste Testfahrten mit BGR-Beteiligung sind im Herbst 2014 geplant. Die neue SONNE wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) auf der Meyer-Werft in Papenburg (Niedersachsen) gebaut.
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Zum Film Taufe Forschungsschiff SONNE auf YouTube

Heliumballon wird zum Start vorbereitet

Erkundung von Grundwasser per Heliumballon, 14.07.2014

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) erprobt in dieser Woche auf dem Bundeswehr-Truppenübungsplatz „Döberitzer Heide“ in Brandenburg ein mobiles System für eine künftig effizientere Durchführung geophysikalischer Messungen. Kernelement bei dieser neuen – auf der Transienten-Elektromagnetik (TEM) basierenden – Methode ist ein Heliumballon. Der mit Sende- und Empfangsspulen ausgestattete Ballon ermöglicht Untersuchungen des geologischen Untergrundes aus der Luft bis in Tiefen von mehreren hundert Metern und soll nach erfolgreicher Erprobung insbesondere die Grundwassererkundung in Entwicklungsländern erleichtern.
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GEMAS-Atlas

GEMAS-Atlas: Geochemisches „Nord-Süd-Gefälle“ nachgewiesen, 10.07.2014

Mit der „Geochemical Mapping of Agriculturar and Grazing Land Soil“ (GEMAS) liegt jetzt erstmals ein Atlas vor, in dem die Elementgehalte aller Landwirtschaftsböden in Europa dargestellt werden. An dieser neuen Veröffentlichung waren die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die Expertengruppe „Geochemie“ der europäischen geologischen Dienste (EuroGeoSurveys) und der Verband der europäischen Metallindustrie (Eurometaux) beteiligt.

Für die Erstellung des GEMAS-Atlas haben Wissenschaftler in 33 europäischen Ländern 2.108 Ackerproben und 2.023 Grünlandproben genommen und die Gehalte von mehr als 50 Elementen analysiert.

Die Wissenschaftler haben mit ihren Ergebnissen einen scharfen Bruch in den gemessenen Elementgehalten entlang der südlichen Grenze der letzten Vereisung nachgewiesen. Dies ist vor allem auf die durch die Eiszeit hervorgerufenen geologischen Unterschiede zurückzuführen. So haben die Wissenschaftler in den landwirtschaftlich genutzten Böden Südeuropas zwei- bis dreimal höhere Spurenelementgehalte (z. B. Arsen, Cobalt, Gold, Kupfer, Lithium, Mangan, Nickel) festgestellt als in den jungen Böden Nordeuropas. Die südeuropäischen Böden sind in der Regel älter und intensiver verwittert.
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20th World Congress of Soil Science.

20th World Congress of Soil Science , 07.07.2014

Unter dem Motto „Soils Embrace Life and Universe“ trafen sich kürzlich Bodenkundlerinnen und Bodenkundler der ganzen Welt beim zwanzigsten Weltkongress der Bodenwissenschaften auf der Insel Jeju-do (Südkorea). Veranstalter war die Koreanische Gesellschaft für Bodenforschung und Düngung.

Die Bodenkunde der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) war mit sieben eigenen Beiträgen auf diesem internationalen Kongress gut sichtbar vertreten. Über 2.000 Tagungsteilnehmer informierten sich u. a. bei der BGR über Themen wie Wirkungen von Schadstoffen im Pflanzenbau, Bodengenese und Bodeninformation.

Der World Congress of Soil Science (WCSS) ist eine Konferenz, die alle vier Jahre stattfindet und von der International Union of Soil Sciences (IUSS) ausgerichtet wird. Das Ziel der Kongresse, die in der Regel von vielen hundert Mitgliedern der nationalen bodenkundlichen Gesellschaften besucht werden, ist der Austausch der neuesten Erkenntnisse in den Bodenwissenschaften
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BGR-Bodenkunde
World Congress of Soil Science (WCSS)
International Union of Soil Sciences (IUSS)

Deutschlands Botschafter Werner Wnendt (vierter von rechts) mit dem Expeditionsteam.

Deutscher Botschafter besucht Geologen in der Arktis, 07.07.2014

Besuch vom deutschen Botschafter in Kanada, Werner Wnendt, erhielten jetzt die Wissenschaftler der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) bei ihrer Expedition CASE 16 (Circum-Arctic Structural Events) auf der Ellesmere-Insel in der kanadischen Arktis. Der Botschafter wurde in Begleitung mit weiteren Expeditionsteilnehmern mit einer 2-motorigen „Twin Otter“ aus Resolute Bay in das Basislager der BGR-Geologen in der Flagler Bay an der Ostküste der Insel eingeflogen. Vier Tage wird Wnendt die Expeditionsteilnehmer der BGR und ihre Kollegen aus Kanada, Südafrika, den USA und Deutschland begleiten, um sich über die internationale Zusammenarbeit der Geologen im Gelände zu informieren.

Botschafter Wnendt zeigte sich nach seiner Ankunft vom BGR-Projekt sehr beeindruckt: „Die wissenschaftliche Zusammenarbeit ist einer der wichtigsten Bereiche in den deutsch-kanadischen Beziehungen und das Projekt der BGR im hohen Norden Kanadas ist ein besonders gelungenes Beispiel für diese erfolgreiche Kooperation.“

Seit Mitte Juni betreibt das 15-köpfige Expeditionsteam  in der kanadischen Arktis geologische Feldforschungen. Noch bis zum 21. Juli 2014 wollen die Wissenschaftler die geologischen Verhältnisse auf der Ellesmere-Insel in einem Umkreis von 150 Kilometern um das Basislager (79°15‘ nördlicher Breite) erforschen.
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Der BGR-Stand beim BDI-Rohstoffkongress.

BGR-Stand auf BDI-Rohstoffkongress, 04.07.2014

BGR-Präsident Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel hat gestern (3. Juli) an der Panel-Diskussion „Perspektiven des zukünftigen Rohstoffabbaus in Deutschland“ beim Rohstoffkongress des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) teilgenommen. Die BGR war auch mit einem eigenen Stand bei der Veranstaltung in Berlin vertreten und präsentierte dort die jüngsten Studien der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der BGR zu verschiedenen Rohstoffthemen.
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Der Leiter des geologischen Dienstes von Japan, Dr. Eikichi Tsukuda (vierter von links), besucht mit seiner Delegation die BGR.

Geologischer Dienst von Japan besucht BGR , 03.07.2014

Das GEOZENTRUM Hannover bekam am 1. Juli 2014 Besuch vom Leiter des geologischen Dienstes von Japan, Dr. Eikichi Tsukuda. Er informierte sich mit seiner Delegation über die Struktur der BGR und tauschte sich mit verschiedenen BGR-Experten über die Themen Internationale Zusammenarbeit, Marine Rohstofferkundung, Grundwassermanagement und Gefährdungsanalysen aus. Einen Schwerpunkt des Besuchs bildeten u. a. die gemeinsamen Aktivitäten in Ost- und Südost-Asien im Rahmen des CCOP (Coordinating Committee for Geoscience Programmes in East and Southeast Asia).
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Expedition kanadische Arktis

Neuer Newsletter, 01.07.2014

Der aktuelle BGR-Newsletter 03/2014 ist erschienen.

Eröffnung des Trainingskurses am 17.06.2014 in Managua/Nicaragua (vordere Reihe von links): Dr. Wilfried Strauch (Berater INETER), Dr. Dirk Kuhn (BGR), Angelica Munoz (INETER), Praxy Pineda (SINAPRED/INETER), Dr. Dirk Balzer (BGR).

BGR-Experten führen Fortbildung in Nicaragua durch, 30.06.2014

Experten der BGR haben vom 17.06. bis 27.06.2014 in Managua (Nicaragua) 15 Teilnehmer aus unterschiedlichen Institutionen Nicaraguas sowie aus den Ländern Guatemala, Costa Rica und der Dominikanischen Republik in der Durchführung von Risiko-Expositionsanalysen geschult. Die Fortbildung ist Teil einer entwicklungspolitischen Maßnahme, die die BGR im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) umsetzt. Ein erster Trainingskurs fand bereits im August 2013 in San Salvador (El Salvador) statt.

Die raum- und risikobezogenen Analysen der Exposition von „Elements at risk“ (z.B. Bevölkerung, kritische Infrastrukturen) gegenüber den natürlichen Bedrohungen Erdbeben, Vulkanausbrüche, Massenbewegungen und Überschwemmungen ermöglichen die Ableitung notwendiger Informationen für eine nachhaltige Raum- und Entwicklungsplanung im Hinblick auf eine Verminderung des Katastrophenrisikos sowie für ein verbessertes Katastrophen-Management.

Die Trainingsmaßnahme verbindet multidisziplinäre Fachleute verschiedener Institutionen der Raumplanung bzw. der Katastrophenprävention und fördert somit auch eine aktive Kommunikation und Vernetzung der relevanten Behörden im zentralamerikanischen und karibischen Raum. Die Eröffnung des Trainingskurses fand im Beisein von Repräsentanten der nationalen Katastrophenschutzbehörde (SINAPRED) und des geowissenschaftlichen Instituts (INETER) von Nicaragua statt.
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Weitere Informationen zur Internationalen Zusammenarbeit der BGR

Auszug aus der Bodenübersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1:200.000 (BÜK200).

Neue Bodenkarten der BGR als Atom-Feeds verfügbar, 30.06.2014

Weitere Bodenkarten der BGR sind jetzt als INSPIRE (Infrastructure for Spatial Information in the European Community)-konforme Downloaddienste (Atom-Feeds) verfügbar. Nach der „Bodenübersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1 : 1 000 000“ (BÜK 1000 DE) sowie der Karte „Gehalte an organischer Substanz in Oberböden Deutschlands 1 : 1 000 000“ (HUMUS 1000 OB) stellt die BGR jetzt auch die folgenden Bodenkarten als INSPIRE Download Service (predefined ATOM) bereit.

- Bodenübersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1 : 200 000 (BÜK 200)
- Bodenübersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1 : 3 000 000 (BÜK 3000)
- Gruppen der Bodenausgangsgesteine in Deutschland 1 : 5 000 000 (BAG 5000)
- Bodenübersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1 : 2 000 000 (BÜK 2000)
- Bodenübersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1 : 5 000 000 (BÜK 5000)
- Bodengroßlandschaften der Bundesrepublik Deutschland 1 : 5 000 000 (BGL 5000)
- Bodenarten der Oberböden Deutschlands 1 : 1 000 000 (BOART 1000OB)

Mit der INSPIRE-Richtlinie wird das Ziel verfolgt, eine gemeinsame europäische Geodateninfrastruktur aufzubauen. Diese europäische Richtlinie verpflichtet die geologischen Dienste der EU-Mitgliedsstaaten, raumbezogene Daten zur Verfügung zu stellen. Der Feed kann abonniert werden.
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Produkte im Fachinformationssystem Bodenkunder der BGR (FISBo BGR)

Vorbereitung des Video- und Fotoschlittens zur Bildkartierung des Meeresbodens in 4–5 km Wassertiefe

Manganknollen-Expedition: Eine Million Tonnen Wertmetalle im Pazifik entdeckt , 26.06.2014

Wissenschaftler der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) haben kürzlich im deutschen Manganknollen-Lizenzgebiet im Zentralpazifik ein Vorkommen von rund 30 Millionen Tonnen Manganknollen entdeckt und untersucht. Die Förderung der darin enthaltenen Wertmetalle Nickel, Kupfer und Kobalt, deren Menge insgesamt rund 1 Million Tonnen umfasst, würde etwa 15 Jahre Tiefseebergbau ermöglichen, so ein Ergebnis der siebenwöchigen Forschungsfahrt mit dem US-amerikanischen Forschungsschiff „KILO MOANA“.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die meeresgeologische Arbeitsgruppe der BGR ein vergleichbares Vorkommen rund 30 Kilometer weiter nördlich entdeckt. „Unsere Ergebnisse zeigen erneut, dass Manganknollen eine vielversprechende Rohstoffquelle der Zukunft sind", erklärt BGR-Expeditionsleiter Dr. Carsten Rühlemann.
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Karte der intrinsischen Vulnerabilitätsbewertung des TrÜbPl OL

20 Jahre Umweltberatung der Bundeswehr durch die BGR, 25.06.2014

Seit 20 Jahren berät die BGR die Bundeswehr im Boden- und Gewässerschutz auf Truppenübungsplätzen (TrÜbPl). Begonnen hat die Erfolgsgeschichte 1992 mit den hydrogeologischen Untersuchungen auf dem TrÜbPl Altmark in der Colbitz-Letzlinger Heide. Das damalige Ziel war die Entwicklung eines militärischen Nutzungskonzeptes, das dem Schutzbedürfnis des Grundwassers und dem erkannten Gefährdungspotential angepasst ist.

Um räumliche und zeitliche Veränderungen der Grundwasserbeschaffenheit sowie der Strömungsverhältnisse zeitnah zu erfassen, wurde der Truppenübungsplatz ab 2001 durch ein stetig angepasstes nutzungsbegleitendes Grundwassermonitoring überwacht. Dadurch konnten bei Bedarf erforderliche Maßnahmen jederzeit eingeleitet werden.

Die Beratungsarbeit der BGR orientierte sich stets an aktuellen Entwicklungen. So wurde mit der Umstrukturierung der Bundeswehr die Anzahl der Übungsanlagen zwar verringert, die Intensität auf den verbleibenden Anlagen ist mitunter gestiegen. Aus diesem Grund bewertete die BGR in einem Pilotprojekt die Umweltauswirkungen durch Übungsaktivitäten auf Sprengplätzen. Die wesentlichen Ergebnisse dieser Arbeit werden in der aktuellen Festschrift „25 Jahre Kontaminationsbearbeitung in der Bundeswehr“ dargestellt.

Die Arbeiten der BGR im vor- und nachsorgenden Boden- und Gewässerschutz erfolgten durchgehend im Sinne des 1992 formulierten Ziels eines umweltgerechten, militärischen Nutzungskonzepts. Mit dem aktuellen Projekt zur Vulnerabilitätskartierung militärischer Übungsanlagen der Bundeswehr wird in diesem Sinne ein zukunftsorientiertes Werkzeug entwickelt, das die Bewertung einer übungsbedingten Boden- und Gewässergefährdung auf TrÜbPl erlaubt und zur Optimierung des Übungsbetriebs beiträgt. Die aktuellen Projektergebnisse wurden auf dem Symposium „Daueraufgabe Altlasten – 25 Jahre Kontaminationsbearbeitung in der Bundeswehr“ präsentiert.
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Hydrogeologische Begutachtung der Colbitz-Letzlinger Heide – Kontrollmonitoring auf dem Truppenübungsplatz
Vulnerabilitätskartierungen militärischer Übungsanlagen der Bundeswehr

DERA - Deutsche Rohstoffagentur

Internationale Rohstoffpotenziale im Fokus von Industrie und Wissenschaft , 23.06.2014

Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat am 17. und 18. Juni 2014 gemeinsam mit der Fachvereinigung Auslandsbergbau und internationale Rohstoffaktivitäten (FAB), dem Forschungs- und Lehrbergwerk der TU Bergakademie Freiberg und der BEAK Consultants GmbH Freiberg ein gemeinsames Rohstoffgespräch veranstaltet.

Auf der Veranstaltung im sächsischen Freiberg erörterten mehr als 60 Teilnehmer aus Unternehmen, wissenschaftlichen Instituten sowie Bundes- und Landesministerien gemeinsam aktuelle Themen der internationalen Rohstoffwirtschaft. Im Fokus standen dabei vor allem die Gewinnung, die Verarbeitung und der Handel mit mineralischen Rohstoffen sowie die derzeitigen Marktentwicklungen.
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BGR-Studie: Ländervergleich mineralische Rohstoffe

China dominiert weltweite Rohstoffproduktion , 19.06.2014

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat jetzt eine neue Studie zu den Vorkommen und der Produktion mineralischer Rohstoffe in 180 Staaten veröffentlicht. Dieser Ländervergleich gibt einen Überblick über die Reserven (technisch und wirtschaftlich gewinnbare Rohstoffe), Ressourcen sowie Bergwerks- und Raffinadeproduktion der verschiedenen Staaten nach Wert der Rohstoffe.

Demnach dominiert China den internationalen Vergleich. Das asiatische Land hat im Jahr 2010 Rohstoffe im Gesamtwert von etwa 118 Milliarden US-Dollar produziert (Rang 1). Der Wert der Raffinadeproduktion betrug sogar circa 625 Milliarden US-Dollar (Rang 1). Es folgt auf Rang 2 Brasilien vor Australien (Rang 3), der Russischen Föderation (Rang 4) und Chile (Rang 5).
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MdB Claudia Roth und MONUSCO-Chef Martin Kobler bei einem Interview vor der Pilotmine Kalimbi bei Nyabibwe (DR Kongo)

MdB Claudia Roth und MONUSCO-Chef Martin Kobler besuchen Pilotmine, 19.06.2014

Bundestagsabgeordnete Claudia Roth und Martin Kobler, Leiter der UN-Friedensmission (MONUSCO) in der Demokratischen Republik (DR) Kongo sowie Vertreter der Deutschen Botschaft Kinshasa haben sich vor Ort über das BGR-Projekt zur Einführung und Umsetzung eines Zertifizierungssystems für mineralische Rohstoffe in der DR Kongo informiert und die Pilotmine Kalimbi bei Nyabibwe besucht.

In den Ostprovinzen der DR Kongo erfolgt die Rohstoffproduktion überwiegend durch unregulierten und informellen Kleinbergbau. Um langfristig sicher zu stellen, dass die Rohstoffe legal abgebaut und unter Leistung der vorgesehenen Steuern und Abgaben gehandelt werden, unterstützt das BGR-Projekt das kongolesische Bergbauministerium und seine nachgeordneten Abteilungen bei der Entwicklung und Umsetzung eines Zertifizierungssystems für mineralische Rohstoffe (Kassiterit, Coltan, Wolframit und Gold).

Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur stärkeren Kontrolle des Rohstoffsektors in den Ostprovinzen der DR Kongo (Süd- und Nord-Kivu, Maniema, Orientale und Katanga) und baut auf den Erfolgen des vorherigen Vorhabens auf. Zielgruppe des Projekts ist die Bevölkerung der DR Kongo (vor allem in den Bergbaugebieten), die von erhöhten Staatseinnahmen und einer Entschärfung der Gewaltspirale profitiert. Eine Regularisierung des Rohstoffabbaus schafft Vorteile durch erhöhte physische und soziale Sicherheit sowie steigende wirtschaftliche Unabhängigkeit.
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Weitere Informationen zur technischen Zusammenarbeit mit der DR Kongo

DERA Studie: Rohstoffsektor in Peru

Bergbausektor weiterhin von großer wirtschaftlicher Bedeutung für Peru, 18.06.2014

Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat gemeinsam mit der Germany Trade and Invest (GTAI) sowie der Deutsch-Peruanischen Industrie- und Handelskammer (AHK Peru) eine Studie über die Bedeutung und die Herausforderungen des peruanischen Rohstoffsektors veröffentlicht.

Im Rahmen des gemeinsamen Rohstoffdialogs der Fachvereinigung Auslandsbergbau und internationale Rohstoffaktivitäten (FAB), der DERA, der TU Bergakademie Freiberg und Beak Consultants wird die Studie heute Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft präsentiert.

Peru ist eines der rohstoffreichsten Länder Südamerikas und gehört bei metallischen Rohstoffen wie Silber und Kupfer zu den führenden Produzenten der Welt.
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Kleinbergbau in der Demokratischen Republik Kongo

BGR beim „Afrika-Kreis“, 12.06.2014

Bei einer durch den Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft organisierten Veranstaltung in Schrobenhausen (Bayern) hoben BGR-Experten die Bedeutung afrikanischer Rohstoffe für die deutsche Wirtschaft hervor. Nach einem Vortrag zum Thema „Afrikas Bergbau – Bedeutung, Chancen und Herausforderungen“ beteiligte sich die BGR auch an der anschließenden Podiumsdiskussion. Dabei betonte die Leiterin des zuständigen BGR-Fachbereichs „Internationale Zusammenarbeit“, Franca Schwarz, wie wichtig ein nachhaltiger Abbau und Handel von Rohstoffen auch für die wirtschaftliche Entwicklung der afrikanischen Länder selbst sei.

Die BGR engagiert sich bereits seit vielen Jahrzehnten in zahlreichen Projekten im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit auf dem afrikanischen Kontinent. An der Veranstaltung, die der „Afrika-Kreis Bayern“ ausgerichtet hatte, nahmen rund 50 Vertreter aus Wirtschaft und Behörden, darunter auch hochrangige Vertreter des bayerischen Wirtschaftsministeriums, teil.
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Studie

Weltbodenklassifikation neu erschienen, 11.06.2014

Zum 20. Weltkongress der Bodenkunde in Jeju/Korea ist die überarbeitete "World Reference Base for Soil Resources" erschienen. Überarbeitet wurden viele Definitionen und diagnostische Kriterien. Unter anderem sind die Änderungsvorschläge, die sich aus den Arbeiten der BGR am Ableitungsschlüssel KA5/WRB 2007 ergeben haben, vollständig eingeflossen.

Die neue Ausgabe kann bei der Welternährungsorganisation (FAO) in englischer Sprache heruntergeladen werden.
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Weitere Informationen im Internetangebot der BGR

DERA Commodity Top News: Brasilien – Ein Rohstoff-Champion

Neuer BGR-Kurzbericht: WM-Gastgeber Weltmeister bei Niob, 10.06.2014

Brasilien zählt nicht nur im Fußball zur Weltspitze, sondern auch bei der Produktion von Rohstoffen. So ist das bevölkerungsreichste Land Lateinamerikas einer der größten Eisenerzproduzenten der Welt und mit 92,5 % der globalen Produktion die Nummer Eins bei der Förderung von Niob – einem Metallrohstoff, der vor allem als Legierungszusatz für Stahl und Superlegierungen verwendet wird.

Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in ihrer aktuellen Ausgabe der „Commodity Top News“: „Brasilien – Ein Rohstoff-Champion“, die in Zusammenarbeit mit der Germany Trade and Invest (GTAI) entstanden ist.
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Neue BGR-Karte der potentiellen Erosionsgefährdung der Ackerböden durch Wasser in Deutschland (Ausschnitt)

Neue BGR-Karte zur Erosionsgefährdung von Ackerböden, 05.06.2014

Bodenerosion ist eine schleichende Gefahr für die Bodenfruchtbarkeit. Neben Bodenmaterial gehen auch Humus und Nährstoffe verloren. Eine neue Karte der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) gibt einen Überblick über die potentielle Erosionsgefährdung von Ackerböden durch Wasser, wie z.B. Starkregen und Oberflächenabfluss. Insgesamt werden auf ackerbaulich intensiv genutzten Flächen in Deutschland bis zu 20 Tonnen Boden pro Hektar im Jahr abgetragen. Das bedeutet, dass ca. 2 mm Boden jährlich verloren gehen. Die Bodenneubildung beträgt aber nur etwa 0,1 mm Boden pro Jahr und kann den Verlust durch Erosion bei weitem nicht kompensieren.

Die neue BGR-Karte zeigt, dass etwa ein Drittel der Ackerfläche von Deutschland eine mittlere bis sehr hohe Erosionsgefährdung aufweist. Dabei gibt es vier regionale Schwerpunkte: Die ackerbaulich genutzten Flächen im niedersächsischen Berg- und Hügelland, das sächsische Hügelland mit dem Erzgebirgsvorland, die Neckar- und Tauber-Gäuplatten und das Unterbayerische Hügelland.
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Die Teilnehmer des Copernicus-Workshops im GEOZENTRUM Hannover

Copernicus-Workshop in der BGR, 02.06.2014

„Detektion und Monitoring von Geogefahren – Oberflächen- und Massenbewegungen” hieß das Thema eines Workshops zur Satelliten gestützten Fernerkundung im Rahmen des Copernicus-Programms, zu dem die BGR in das GEOZENTRUM Hannover eingeladen hatte. Vertreter der Staatlichen Geologischen Dienste (SGD) der Bundesländer, des Länderausschusses Bergbau (LAB), des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), weiterer Forschungseinrichtungen und verschiedener Dienstleister diskutierten bei der Veranstaltung u.a. über Nutzeranforderungen für die Entwicklung eines Copernicus-Dienstekonzeptes für den Bereich Bodenbewegungen. Copernicus ist das europäische Programm zur Förderung der Satelliten gestützten Fernerkundung.
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Weitere Informationen zum Projekt

Teilnehmer der hydrogeologischen Feldexkursion vor einer Karsthöhle im Wadi Orjan

Deutsche Botschaft und jordanische Studenten besuchen BGR-Projekt, 02.06.2014

25 Studenten der Wasserwirtschaft und Geologie von jordanischen Universitäten sowie Vertreter der Deutschen Botschaft in Amman haben jetzt im Rahmen der „Deutschen Wochen 2014“ die Tanoor Quelle im Arbeitsgebiet der BGR in Jordanien besucht. BGR- Projektleiter Dr. Mathias Toll informierte die Besucher vor Ort über Aufgaben und aktuelle Arbeiten der BGR in ihrem Grundwasserprojekt in Jordanien. Besonders interessierten sich die Studenten und die Botschaftsvertreter für die hydrogeologischen Besonderheiten bei der Festlegung von Grundwasserschutzzonen in Karstgebieten. Im Anschluss an den Projektbesuch fand eine Wanderung durch eine benachbarte Karstlandschaft statt.
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Weitere Informationen zur technischen Zusammenarbeit mit Jordanien

Vertreter der BGR und ihrer Partnerbehörden stellten auf einem Workshop in Hanoi die Ergebnisse des Grundwasserprojekts vor.

Vietnam-Projekt erfolgreich abgeschlossen, 27.05.2014

Für das BGR-Grundwasserprojekt „Improvement of Groundwater Protection“ in Vietnam fand jetzt der Abschluss-Workshop statt. In Hanoi stellten Experten der BGR und der vietnamesischen Partnerbehörden im Beisein des vietnamesischen Umweltministers, Vertretern der Deutschen Botschaft und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) die Ergebnisse vor. Für fünf Provinzen Vietnams lieferte das Projekt wichtige Grundlagen zur Verbesserung des Grundwasserschutzes. Dazu gehörten ein Grundwassermonitoring, Ausbildungsmaßnahmen in den Partnerbehörden sowie Informationen für die Bevölkerung.
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Weitere Informationen im Internetangebot der BGR

Bodenübersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1 : 1 000 000 (BÜK 1000 DE)

BGR stellt neue Downloaddienste zu Bodenkarten bereit, 21.05.2014

Für die „Bodenübersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1 : 1 000 000“ (BÜK 1000 DE) sowie die Karte „Gehalte an organischer Substanz in Oberböden Deutschlands 1 : 1 000 000“ (HUMUS 1000 OB) stellt die BGR jetzt auch INSPIRE (Infrastructure for Spatial Information in the European Community)-konforme Downloaddienste als Atom-Feeds bereit. Es werden in Zukunft weitere Bodenkarten folgen. Der Feed kann abonniert werden.

Mit der INSPIRE-Richtlinie wird das Ziel verfolgt, eine gemeinsame europäische Geodateninfrastruktur aufzubauen. Diese europäische Richtlinie verpflichtet die geologischen Dienste der verschiedenen Länder, raumbezogene Daten zur Verfügung zu stellen.
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Der BGR-Stand im Fokus des Medieninteresses

Die BGR beim Europäischen Tag der Meere 2014, 20.05.2014

Mit einem Stand über marine Rohstoffforschung ist die BGR auf dem 7. "Europäischen Tag der Meere" (European Maritime Day) in Bremen vertreten. Die BGR informiert dabei u. a. über das beantragte deutsche Lizenzgebiete zur Erkundung polymetallischer Sulfide im Indischen Ozean sowie das bereits bestehende deutsche Lizenzgebiet zur Untersuchung von Manganknollenvorkommen im Pazifischen Ozean. Manganknollen und marine Sulfide aus einer Wassertiefe von bis zu 5 000 m können als Ausstellungsstücke vor Ort bestaunt werden.

Im Rahmen des Workshops „Nachhaltiger Abbau mariner Rohstoffe aus der Tiefsee“ referiert BGR-Experte Dr. Christian Reichert über Vorteile und Risiken im Tiefseebergbau.

Zum "Europäischen Tag der Meere" lädt jedes Jahr eine andere europäische Küstenstadt ein. In Bremen steht eine Konferenz im Congress Centrum mit zahlreichen Workshops zu aktuellen maritimen Themen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Ausstellung bietet 41 europäischen Institutionen aus Industrie und Forschung die Möglichkeit, ein breites Spektrum der marinen Forschung zu präsentieren.
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Weitere Informationen zum Europäischen Tag der Meere

Die Studenten mit BGR-Experten vorm Haupteingang des Geozentrums in Hannover.

Deutsch-arabischer Masterstudiengang zu Gast in der BGR, 16.05.2014

15 Studenten des deutsch-arabischen Masterstudiengangs „Integriertes Wasserressourcen-Management“ (IWRM) des Institutes für Technologie- und Ressourcenmanagement in den Tropen und Subtropen (Fachhochschule Köln) waren am 16. Mai zu Gast in der BGR. Das Programm der Fachhochschule Köln sowie der University of Jordan (Amman) dient der gemeinsamen Qualifizierung deutscher und arabischer Fachkräfte in Jordanien und Deutschland.
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Weitere Informationen zur technischen Zusammenarbeit mit Jordanien

BGR-Projektleiter Dr. Mathias Toll hat Prinzessin Sumaya bint el Hassan eine Ausgabe der Publikation „Inventory of Shared Water Resources“ übergeben

Jordanische Prinzessin besucht BGR-Stand, 14.05.2014

Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Sumaya bint el Hassan von Jordanien und der deutsche Botschafter Ralph Tarraf besuchten am 11. Mai den BGR-Stand während der „Deutschen Wochen 2014“ in Amman (Jordanien). An dem Stand informierte sie der BGR-Projektleiter Dr. Mathias Toll über die langjährige Kooperation der BGR mit dem Haschemitischen Königreich Jordanien und über die von der BGR und der UN-Organisation ESCWA (Economic and Social Commission for Western Asia) herausgegebene Publikation „Iventory of Shared Water Resources“. Prinzessin Sumaya und der deutsche Botschafter waren besonders an dem aktuellen Projekt „Wasseraspekte in der Landnutzungsplanung“, das von der BGR im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt wird, interessiert.

Während der „Deutschen Wochen“ vom 11. bis 23. Mai 2014 laden zahlreiche deutsche Institutionen in Jordanien zu unterschiedlichen Veranstaltungen ein.
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Weitere Informationen zur technischen Zusammenarbeit mit Jordanien

Besucher betrachten die Karte „Bodengüte der Ackerstandorte in Deutschland“

Faszination Boden – BGR auf der „klügsten Nacht des Jahres“, 13.05.2014

„Schau rein, schlau raus“ – unter diesem Motto hat die BGR auf der diesjährigen „Langen Nacht der Wissenschaften“ in Berlin am 10. Mai 2014 in Zusammenarbeit mit dem Geographischen Institut der Humboldt Universität zu Berlin (HU) „Die besten Böden Deutschlands“ als gemeinsame Aktion zum Bodenbewusstsein präsentiert. Vor dem Institut für Geographie der HU im Technologiepark Adlershof lag die 5 x 3 m große Bodenkarte zu dem Projekt aus. An zentraler Stelle war die begehbare Karte zur Bodengüte der Ackerstandorte in Deutschland platziert. Sie war „Blickpunkt“ und „Standpunkt“ für Diskussionen über die Bedeutung des Bodens als Lebensgrundlage für den Menschen.

Die gemeinsame Aktion von HU und BGR sollte mit einem Blick von oben auf ganz Deutschland das Wissen über Böden, ihre Eigenschaften und ihre Gefährdungen auf besondere Weise vermitteln und Anreize geben, sich stärker mit dem Boden zu beschäftigen. Sie diente u. a. dazu, Kinder und Erwachsene stärker für den Schutz der Böden zu sensibilisieren.

So sind fruchtbare Böden eine essentielle Grundlage für die Nahrungsmittelversorgung und verstärkt auch für den Anbau von „Energiepflanzen“. Böden bilden die Grundlage für über 90 % der weltweit produzierten Nahrung. Die Fruchtbarkeit des Bodens ist für die Landwirtschaft ein entscheidender Faktor und eine, in menschlichen Zeiträumen, nur bedingt erneuerbare Ressource. Leistungsfähige Böden haben auch eine besondere Bedeutung für den Schutz von Wasser, Klima und Biodiversität. Ein besonderes Problem in Deutschland ist der stetige Flächenverbrauch durch Urbanisierung und Infrastruktur. Hierfür werden insbesondere landwirtschaftlich genutzte Flächen, oft auch mit einem hohen Ertragspotenzial, in Anspruch genommen. In Deutschland werden bezogen, auf den Vierjahreszeitraum 2009–2012, immer noch täglich 74 ha Boden pro Tag in Siedlungs- und Verkehrsfläche umgewandelt.
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Weitere Informationen

Golden Eye

Neuer Newsletter, 30.04.2014

Der aktuelle BGR-Newsletter 02/2014 ist erschienen.

DERA Rohstoffinformationen 19: Rohstoffrisikobewertung – Wolfram

Handelshemmnisse beschränken sichere Versorgung mit Wolfram, 28.04.2014

Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) kommt in einer neuen Studie zu dem Ergebnis, dass auch mittelfristig mit einem weltweiten Angebotsdefizit bei Wolfram zu rechnen ist. Der Metallrohstoff gehört zu den von der EU als potenziell „kritisch“ eingestuften mineralischen Rohstoffen. Wichtige Anwendungsbereiche von Wolfram sind Hartmetallwerkzeuge, Stahl- und Superlegierungen, Halbzeug (z. B. Glühdrähte, Elektrodenmaterial) und Chemikalien.

Trotz vermehrtem Recycling sowie dem Bau neuer Bergwerke und zusätzlicher Aufbereitungskapazitäten u. a. in Vietnam, Australien, Großbritannien und Spanien bleibt weiterhin eine hohe Angebotskonzentration auf China bestehen, lautet das Fazit der DERA-Studie „Rohstoffrisikobewertung – Wolfram“. Mit über 80 % der globalen Bergwerksförderung ist China der weltweit wichtigste Wolframproduzent. Neben der Erhebung von Exportzöllen hält China weiterhin an Exportquoten auf Wolframzwischenprodukte fest. Der Export von Wolframerz und -konzentrat ist gänzlich verboten. Begründet werden die Exportbeschränkungen mit dem Schutz von Ressourcen und Umwelt. Das führt dazu, dass eine sichere Versorgung mit Wolfram auch in naher Zukunft nicht gewährleistet ist.
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Die Messgebiete der Küstenregion.

Hubschrauber-Messkampagne an der Nordsee, 23.04.2014

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) führt vom 28. April bis zum 28. Mai 2014 an der Nordseeküste westlich und südlich vom Jadebusen aerogeophysikalische Messflüge durch. Dabei wird eine 10 Meter lange Elektromagnetik-Sonde eingesetzt, die vom BGR-Hubschrauber „Sikorsky S-76B“ an einem Kabel in 40 Meter Höhe über den Boden geschleppt wird.

Mit der Flugsonde kartieren die Geowissenschaftler den Untergrund – insbesondere die Süß- und Salzwasservorkommen – bis in eine Tiefe von 100 Metern und messen das Geomagnetfeld sowie die Oberflächenstrahlung der Erde. Der BGR-Hubschrauber und die Elektromagnetik-Sonde sind dafür mit speziellen Sende- und Empfangssystemen ausgestattet.
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Eintrag in das Gästebuch: Bundesminister Sigmar Gabriel mit BGR-Präsident Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel

Bundesminister Gabriel besuchte die BGR, 17.04.2014

Der Minister informierte sich bei seinem 90-minütigen Besuch über Aufgaben und Arbeit der BGR. Als technisch-wissenschaftliche Oberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) berät die BGR die Bundesregierung und die deutsche Wirtschaft in allen geowissenschaftlichen und rohstoffwirtschaftlichen Fragen. Als nationaler geologischer Dienst von Deutschland und als Partner in der internationalen technischen Zusammenarbeit engagiert sich die BGR für eine nachhaltige Nutzung und Sicherung natürlicher Rohstoffe.

In seiner Ansprache an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hob der Minister die wachsende Bedeutung der BGR bei der Sicherung der Rohstoff- und Energieversorgung Deutschlands hervor.
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Manganknolle.

BGR setzt Untersuchung der Manganknollen-Gebiete fort, 14.04.2014

Eine Gruppe von neun Wissenschaftlern der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) bricht morgen (15. April 2014) von Honolulu (Hawaii) zu einer 42-tägigen Expedition mit dem amerikanischen Forschungsschiff "KILO MOANA" auf. Ihr Ziel ist der Manganknollengürtel im Zentralpazifik zwischen Hawaii und Mexiko. Die Meeresforscher aus Hannover werden dort im Auftrag der Bundesregierung das deutsche Lizenzgebiet zur Exploration von Manganknollen erkunden.

Für die BGR-Wissenschaftler ist es bereits die sechste Fahrt in das Lizenzgebiet. Grundlage dafür ist ein im Jahr 2006 zwischen der Internationalen Meeresbodenbehörde und der BGR geschlossener Vertrag, der Deutschland das exklusive Recht gibt, auf einem Meeresareal von 75 000 km2 Größe in rund 5 000 m Tiefe 15 Jahre lang den Bestand der metallreichen Manganknollen zu erfassen. Auf dieser Forschungskampagne werden drei wirtschaftlich interessante Teilgebiete von jeweils rund 1 500 km2 detailliert untersucht.
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Dr. Ulrich Schwarz-Schampera (l.) erläutert dem EU-Abgeordneten Reinhard Bütikofer den aktuellen Sachstand im Antragsverfahren für ein Lizenzgebiet der Bundesrepublik Deutschland im Indischen Ozean.

Europaabgeordneter Bütikofer besucht Messe-Stand der BGR , 11.04.2014

Der Europaabgeordnete Reinhard Bütikofer, Ko-Vorsitzender der Europäischen Grünen Partei und Sprecher der Europagruppe Grüne im Europäischen Parlament, hat im Rahmen seines Messerundgangs am 10. April den Stand der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) auf der HANNOVER MESSE besucht. Auf dem Gemeinschaftsstand „InwaterSolutions“ (Halle 6) präsentiert die BGR gemeinsam mit 20 weiteren Ausstellern ihre Arbeiten zur marinen Rohstoffforschung. Ausgestellt sind Exponate aus den Explorationsbereichen zu Manganknollen und marinen polymetallischen Sulfiden, die aus einer Wassertiefe von bis zu 5 000 m stammen.  

Bütikofer informierte sich beim zuständigen BGR-Projektleiter „Marine polymetallische Sulfide“, Dr. Ulrich Schwarz- Schampera, u. a. über den aktuellen Stand im Antragsverfahren für ein Lizenzgebiet zur Erkundung polymetallischer Sulfide im Indischen Ozean, das von der BGR im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) bei der Internationalen Meeresbodenbehörde (IMB) eingeleitet wurde.
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EU-Kommissar Günther Oettinger und BGR-Fachbereichsleiter Dr. Christian Reichert

EU-Kommissar Oettinger auf BGR-Stand, 09.04.2014

EU-Kommissar Günther Oettinger gehörte zu den ersten Gästen auf dem Stand der BGR auf der HANNOVER MESSE 2014. Dort präsentiert sich die BGR mit ihren Arbeiten zur marinen Rohstoffforschung. Gemeinsam mit 20 weiteren Ausstellern aus Wissenschaft und Wirtschaft zeigt die BGR auf dem Gemeinschaftsstand „InwaterSolutions“ in Halle 6 (Stand K 18) Exponate aus den Explorationsbereichen zu Manganknollen und marinen polymetallischen Sulfiden.

Die BGR-Experten stellen dazu Proben aus bis zu 5 000 m Wassertiefe vor und demonstrieren am Computer die gebirgsähnlichen Strukturen des Meeresbodens. Energie-Kommissar Oettinger zeigte sich sehr interessiert an der Arbeit der BGR auf diesem Gebiet und informierte sich beim zuständigen BGR-Fachbereichsleiter Dr. Christian Reichert auch über den aktuellen Stand im Antragsverfahren für ein Lizenzgebiet zur Erkundung polymetallischer Sulfide im Indischen Ozean, das von der BGR im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) bei der Internationalen Meeresbodenbehörde (IMB) eingeleitet wurde.
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Niedersächsischer Gemeinschaftsstand „Energie und Mobilität aus Niedersachsen“ : Besucher informieren sich über Geothermie-Lösungen

GEOZENTRUM stellt aktuelle Geothermie-Lösungen vor, 09.04.2014

Auf dem Niedersächsischen Gemeinschaftsstand „Energie und Mobilität aus Niedersachsen“ (Halle 27, Stand E50) präsentieren die Erdwärme-Experten aus dem GEOZENTRUM Hannover gemeinsam die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse der oberflächennahen und der tiefen Geothermie in Niedersachsen.

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) sowie das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) stellen aktuelle Projekte vor und zeigen anhand von zwei Exponaten die Nutzungsmöglichkeiten der tiefen und oberflächennahen Geothermie auf. Darüber hinaus können sich interessierte Besucher zu den Informationsangeboten des GEOZENTRUMs im Internet beraten lassen, beispielsweise zum Geothermischen Informationssystem GeotIS oder zum Auskunftssystem zur Erdwärmenutzung „Geothermie – geht das bei mir?“
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Stefan Kapferer (Mitte), Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit Lars Baumgürtel (links), Geschäftsführer Voigt & Schweitzer aus Gelsenkirchen und  Preisträger des Rohstoffeffizienzpreises 2013 sowie Moderator Volker Groß

Rohstoffeffizienzpreis 2014 – jetzt bewerben!, 08.04.2014

Start für den Wettbewerb „Deutscher Rohstoffeffizienzpreis 2014“. Stefan Kapferer, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), hat heute im Rahmen der HANNOVER MESSE 2014 die Bewerbungsphase eröffnet.

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Öffentlichkeit für einen noch effizienteren Umgang mit Rohstoffen und Material zu sensibilisieren. Gesucht werden innovative Ansätze für besonders ressourcenschonende Produkte, Prozesse, Dienstleistungen sowie neue anwendungsorientierte Forschungsergebnisse. Zur Bewerbung aufgefordert sind wissenschaftliche Institute und vor allem Unternehmen mit bis zu 1 000 Beschäftigten.

Vier Unternehmen sowie eine Forschungseinrichtung werden für innovative Lösungen zur Steigerung der Rohstoff- und Materialeffizienz mit jeweils 10 000 Euro prämiert.

Bewerbungsschluss ist der 23. September 2014. Die Preisvergabe findet am 4. Dezember 2014 im BMWi in Berlin statt.
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MWI-Minister Dr. Hazim El-Naser und Dr. Mathias Toll, BGR-Projektleiter des TZ-Projektes bei der Übergabe der Auszeichnungsurkunde (von links)

BGR erhält Auszeichnung im Wassersektor in Jordanien, 04.04.2014

Im Rahmen des "Arab Water Day" hat die BGR eine Auszeichnung für besondere Verdienste im Wassersektor erhalten. Der jordanische Minister für Wasser und Bewässerung Dr. Hazim El-Naser (Ministry of Water and Irrigation – MWI) würdigte auch die sehr gute Zusammenarbeit mit der BGR.

Jordanien ist eines der wasserärmsten Länder der Erde und hat, vor allem auf Grund des starken Flüchtlingszustroms aus Syrien, eine der weltweit höchsten Bevölkerungswachstumsraten. Angesichts der Wasserkrise kommt dem Schutz der vorhandenen Wasserressourcen vor Verschmutzung und Übernutzung eine hohe Bedeutung zu. Die verantwortlichen Institutionen des jordanischen Wassersektors verfügen jedoch in diesem Bereich noch nicht über ausreichende Fachkompetenz sowie Erfahrungs- und Prozesswissen. Die BGR ist bereits seit Ende der 50er Jahre im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Jordanien tätig. Mit bisher 16 Vorhaben (Projekten) zählt Jordanien zu den bedeutendsten Kooperationsländern der BGR.

Das aktuelle Projekt „Jordanien – Wasseraspekte in der Landnutzungsplanung“ hatte zunächst (in Phase I) eine Laufzeit von fünf Jahren (2009–2014) und wurde nun bis Ende 2015 verlängert. Projektziel ist es, den Schutz der jordanischen Wasserressourcen durch die Ausarbeitung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen zu verbessern. Von zentraler Bedeutung sind dabei die Einrichtung von Grundwasserschutzgebieten und die Verankerung von Schutzaspekten in der Regionalplanung sowie in Standortgenehmigungsverfahren.
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Gruppenfoto der Konferenzteilnehmer

BGR unterstützt Pakistan beim Thema Georisiken, 04.04.2014

Im Rahmen der Technischen Zusammenarbeit mit Pakistan veranstalteten der Geologische Dienst von Pakistan (GSP) und die BGR am 2. April 2014 in Islamabad ein Nationales Forum zum Thema „Geosciences and Disaster Risk Reduction“. Ziel der Veranstaltung war ein Austausch über Beiträge und Mandate fachlich-technischer Behörden und Institutionen zum Katastrophenmanagement in Pakistan. Zur Eröffnung der Konferenz sprach Jam Kamal Khan, Staatsminister für Erdöl und Natürliche Ressourcen der Islamischen Republik Pakistan.

In einem hochrangig besetzten Panel diskutierten unter anderen der Generaldirektor des GSP (Dr. Imran Khan), der Direktor für Disaster-Risk Reduction der Nationalen Katastrophenschutzbehörde Pakistans (Idrees Mahsud), der Kommunalbeauftragte des Distrikts Mansehra als Vertreter einer von wiederkehrenden Naturkatastrophen betroffenen Region (Zulfiqar Shah) sowie der Präsident der BGR (Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel) über die Notwendigkeit eines systematischen Datenaustausches über Gefährdungen durch Erdbeben, Überflutungen und Massenbewegungen. Dabei wurden die Erfahrungen der BGR/GSP-Projektarbeit zur Bewertung von Geogefahren in Nord-Pakistan eingebunden.
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Manganknolle Pazifik

BGR präsentiert Rohstoffe aus der Tiefsee, 03.04.2014

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) präsentiert sich während der HANNOVER MESSE 2014 mit ihren Arbeiten zur marinen Rohstoffforschung. Gemeinsam mit 20 weiteren Ausstellern und Partnern zeigt die BGR auf dem Gemeinschaftsstand „InwaterSolutions“ in Halle 6 (Stand K 18) Exponate aus den Explorationsbereichen zu Manganknollen und marinen polymetallischen Sulfiden. Die BGR-Experten stellen dazu Proben aus bis zu 5000 m Wassertiefe vor und demonstrieren am Computer die gebirgsähnlichen Strukturen des Meeresbodens.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hatte die BGR Ende 2013 beauftragt, bei der Internationalen Meeresbodenbehörde (IMB) eine Lizenz zur Erforschung von polymetallischen Sulfiden im Indischen Ozean zu beantragen. Im Rahmen der Vorbereitung dieser Lizenz ist die Erfassung von umfangreichem Datenmaterial erforderlich. Dazu hat die BGR bereits drei Expeditionen südöstlich von Madagaskar durchgeführt. Die vierte Ausfahrt ist für Ende 2014 geplant.

Das beantragte Lizenzgebiet hat eine Größe von 10 000 km2 mit einer Wassertiefe von mehr als 3 000 m. Dort befinden sich Sulfidvererzungen (Massivsulfide), die an sogenannte Hydrothermalfelder geknüpft sind. Diese Massivsulfide enthalten neben hohen Anteilen an Buntmetallen (Blei, Kupfer, Zink) auch Edelmetalle (Gold, Silber) sowie verschiedene Spurenelemente (unter anderem Antimon, Wismut, Germanium, Indium, Kobalt, Nickel, Selen, Tellur). Ein Großteil dieser Elemente wird für die Herstellung von Hochtechnologieprodukten wie Computern, Handys, Fernsehgeräten oder Windkraftanlagen benötigt. Die polymetallischen Sulfide könnten daher künftig einen wichtigen Beitrag zur Rohstoffversorgung Deutschlands leisten.
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Bohrmeißel kurz vor einer Geothermiebohrung

GEOZENTRUM stellt aktuelle Geothermie-Lösungen vor, 03.04.2014

Die Erdwärme-Experten der BGR, des LBEG sowie des LIAG aus dem GEOZENTRUM Hannover präsentieren gemeinsam die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse der oberflächennahen und der tiefen Geothermie in Niedersachsen. Auf dem Gemeinschaftsstand „Energie und Mobilität aus Niedersachsen“ (Halle 27, Stand E50) werden aktuelle Projekte vorgestellt und anhand von zwei Exponaten die Nutzungsmöglichkeiten der tiefen und oberflächennahen Geothermie aufgezeigt. Darüber hinaus können sich interessierte Besucher zu den Informationsangeboten des Geozentrums im Internet beraten lassen, beispielsweise zum Geothermischen Informationssystem GeotIS oder zum Auskunftssystem zur Erdwärmenutzung „Geothermie – geht das bei mir?“

Die HANNOVER MESSE 2014 hat mit den Themen Energy, lndustrialGreenTec und Research & Technology (u. a.) auch einen Schwerpunkt im Bereich der erneuerbaren Energien gebildet. Mit Blick auf die Energiewende und eine klimafreundliche und
nachhaltige Gestaltung zukünftiger Mobilität haben die Niedersächsischen Ministerien für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie Wissenschaft und Kultur den Gemeinschafts-stand „Energie und Mobilität aus Niedersachsen“ initiiert. 26 Unternehmen und Institutionen aus den Bereichen (Elektro-)Mobilität, Windkraft, Solarenergie, Bioenergie, Geothermie, Energiemanagement sowie Energiespeicher/-systeme nutzen die Gelegenheit, ihr Wissen und ihre Kompetenz in den jeweiligen Themen zu präsentieren – so auch die drei Einrichtungen des Geozentrums BGR, LBEG und LIAG.
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Topographische Erdbeben-Weltkarte

BGR-Stationen registrieren Starkbeben der Magnitude 8.1, 02.04.2014

Am 1. April 2014 ereignete sich um 20:46 chilenischer Zeit (2. April, 01:46 Mitteleuropäische Sommerzeit) vor der Küste Nordchiles (Region Tarapaca) ein Erdbeben der Stärke 8.1. Das Ereignis wurde von den Messstationen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) aufgezeichnet. Das Erdbeben fand in einer Tiefe von etwa 20 km statt. Erdbeben dieser Größenordnung weisen eine Bruchlänge von weit mehr als 100 km auf. Nach ersten Medienberichten sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Die chilenische Notfallbehörde ordnete die Evakuierung der Städte Iquique und Arica an. Im Gebiet um Iquique wurde ein lokal begrenzter Tsunami von etwa 2 m Höhe beobachtet.

Die Westküste Südamerikas ist häufiger von sehr starken Erdbeben betroffen. Hier verschiebt sich die sogenannte Nazca-Kontinentalplatte gegen die südamerikanische Platte mit einer mittleren Bewegungsrate von etwa 6 bis 8 cm pro Jahr. Sie taucht dadurch unter ihr ab (Subduktion). Durch die dabei auftretenden Spannungen werden Erdbeben erzeugt.

So ereignete sich 2010 in der Region Maule (Zentralchile) ein Erdbeben mit der Magnitude 8.8. Das bisher weltweit größte instrumentell registrierte Erdbeben wurde 1960 ebenfalls in Chile (vor Valdivia) mit der Stärke 9.5 registriert.
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Bohrung am Standort Klein-Altendorf

Zwölf Meter tief in die eiszeitlichen Lockersedimente, 01.04.2014

In der vergangenen Woche haben Experten der BGR in enger Zusammenarbeit mit einem Bohrteam des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) die erste Bohrung zur Vorstudie „Benchmark Profiles“ niedergebracht. Die Wissenschaftler sind am Standort Klein-Altendorf (Nordrhein-Westfalen) in eiszeitliche Lockersedimente in 12 m Tiefe vorgedrungen. Dabei haben sie verschiedene geologische Bohrverfahren getestet, um die geeignetste Technik zur Probengewinnung im Rahmen der Studie „Benchmark Profiles“ herauszufinden.

Ziel der Studie ist es, die gesamte ungesättigte Bodenzone – von der Bodenoberfläche bis zum Grundwasser – chemisch und physikalisch einheitlich zu charakterisieren, um z. B. bessere Prognosen über die Menge und Qualität der Grundwasserneubildung machen zu können. Bis zum Sommer stehen noch weitere Bohrungen an.
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Teilnehmer an der Wirtschaftskonferenz in Dschibuti

BGR auf Wirtschaftskonferenz in Dschibuti, 31.03.2014

Zur Verbesserung der Beziehungen zwischen Dschibuti und Deutschland fand jetzt in Dschibuti eine branchenübergreifende Wirtschaftskonferenz statt, an der auch die BGR als Teil einer großen deutschen Delegation teilnahm. Auf der Tagesordnung der Konferenz standen u. a. die Themen Energie und Infrastruktur.

Dschibuti erwirtschaftet nahezu drei Viertel seines Bruttoinlandsprodukts im Dienstleistungssektor und möchte seine Rolle als Handelszentrum zwischen seinen ostafrikanischen Nachbarn und den Weltmärkten stärken. Dazu könnte u. a. die Nutzung des beachtlichen geothermischen Potenzials in der Region beitragen, das bisher allerdings so gut wie nicht genutzt wird. Entlang des ostafrikanischen Grabenbruchs wird das Potenzial auf insgesamt rund 15 000 MW geschätzt.

Die BGR unterstützt bereits seit einigen Jahren Partnerländer in Ostafrika bei der Gewinnung staatlicher und privater Investoren zur Erschließung ihrer Erdwärmeressourcen. Darüber hinaus berät die BGR auch die regionale Geothermie-Einheit der Afrikanischen Union bei der Erstellung und Harmonisierung von geothermischen Regelwerken sowie bei der Betreuung der Geothermie-Faszilität. Bei der Wirtschaftskonferenz in Dschibuti stellte die zuständige BGR-Fachbereichsleiterin Franca Schwarz im Rahmen der „Session Energy & Water“ die BGR-Maßnahmen in Ostafrika vor und wies auf das Kooperationspotential mit Dschibuti hin.
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Während des Zukunftstag wurde auch das Fotostudio im GEOZENTRUM besucht

Zukunftstag im GEOZENTRUM Hannover, 27.03.2014

Welche Methoden der Standorterkundung gibt es für die Endlagerung radioaktiver Abfälle? Wie sieht die Rohstoffsituation in Afrika aus und wie wird die Geologie Niedersachsens in Karten umgesetzt? Antworten auf diese und viele andere spannende Fragen haben Experten am 27. März 2014 beim Zukunftstag im GEOZENTRUM Hannover gegeben.

In zahlreichen Workshops informierten sich 55 Schülerinnen und Schüler über die Aufgaben und Arbeitsbereiche des GEOZENTRUMs Hannover. Den Schülerinnen und Schülern wurde verdeutlicht, wie wichtig die Geowissenschaften für unser tägliches Leben sind.
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Investor‘s and Procurement Guide South Africa

Neue Rohstoffpotenziale in Südafrika, 26.03.2014

Experten der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) haben jetzt gemeinsam mit dem Council for Geoscience (Geologischer Dienst Südafrika) ein Handbuch über Rohstoffe in Südafrika veröffentlicht. Die neue Studie über Rohstoffvorkommen und Liefermöglichkeiten zeigt trotz der aktuellen Spannungen im Land das hohe Potenzial Südafrikas für deutsche Investoren, Consultants und Einkäufer auf.

In zwei Geländekampagnen haben Experten beider Länder neue Potenziale an Seltenen Erden, Antimon und Zirkon in verschiedenen Abbauregionen Südafrikas untersucht, analysiert und bewertet. Die Ergebnisse und Daten zur Verfügbarkeit dieser versorgungskritischen Rohstoffe für die deutsche Wirtschaft wurden nun im ersten Teil des „Investor’s and Procurement Guide South Africa“ zusammengetragen und auf der Internetseite der DERA veröffentlicht.
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Messhubschrauber und Flugsonde der BGR

Hubschrauber-Erkundung im Erzgebirge geht weiter, 25.03.2014

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und die Technische Universität Bergakademie Freiberg (TU BAF) sowie weitere Partner setzen ihre Suche nach Industrierohstoffen unter dem Geyerschen Wald im sächsischen Erzgebirge fort. Vom 31. März bis 11. April 2014 findet erneut eine Befliegung mit dem BGR-Hubschrauber (Kennung: D-HBGR) und der Flugsonde statt. Erlaubt die Wetterlage in diesem Zeitraum keine Erkundung, sind alternativ Aufsuchungen vom 28. April bis 9. Mai 2014 vorgesehen.

Das Projekt wird begleitet durch das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Die Aufsuchungsgenehmigung hat das Sächsische Oberbergamt erteilt. Wichtigstes Ziel des gemeinsamen Forschungsprojektes ist es, moderne Methoden zur Erkundung von Rohstoffen zu testen, zu bewerten und weiterzuentwickeln. Dabei handelt es sich um geophysikalische Verfahren, die aus der Luft oder am Boden eingesetzt werden, um bis in eine Tiefe von 500 m Erzkörper zu erkunden. Die eingesetzten Methoden vermeiden tiefe Eingriffe in den Untergrund.
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Antimon-Metallbarren

Neue Studie zur Rohstoffbewertung, 21.03.2014

Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) stellt in der neuen Ausgabe der Commodity Top News „Frühwarnindikatoren und Rohstoffrisikobewertung – Methodischer Überblick am Beispiel Antimon“ eine erweiterte Methodik zur Bewertung von Rohstoffversorgungsrisiken vor. Die dort vorgestellten Frühwarnindikatoren sind ein wesentlicher Bestandteil der Rohstoffrisikoberichte der DERA. Durch die Berücksichtigung neuer Indikatoren ist die Rohstoffrisikoanalyse nun noch aussagekräftiger: Neben der Recyclingrate und den deutschen Importen werden vor allem auch die globalen Exporte in die Analysen einbezogen.

In den regelmäßig erscheinenden Rohstoffrisikobewertungen werden auch Szenarien für die zukünftige Marktsituation mit einem Ausblick auf die Situation der kommenden fünf Jahre dargestellt. Weiterhin werden mögliche Herausforderungen in der Beschaffung der Rohstoffe  und alternative Bezugsquellen für kritische Märkte aufgezeigt.
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Internationaler Workshop von Polarforschern im GEOZENTRUM Hannover

Internationales Treffen von Arktis-Forschern in der BGR, 20.03.2014

Die BGR ist vom 19. bis 21. März 2014 Treffpunkt für 70 Arktis-Forscher aus zehn Ländern. Sie diskutieren über den aktuellen Stand der Arktis-Forschung.

Auch die BGR hat im Rahmen des Projekts CASE (Circum-Arctic Structural Events) seit 1992 bereits 15 große geologische Landexpeditionen nach Spitzbergen, Nordgrönland, Sibirien und in die kanadische Arktis organisiert und durchgeführt. Die Arktis gehört zu den bisher noch wenig erforschten großen Naturräumen dieser Erde.
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CASE-15-Expedition 2013: Der Porcupine River (Kanada)

Internationaler Arktis-Workshop im GEOZENTRUM, 17.03.2014

Die Arktis gehört zu den bisher noch wenig erforschten großen Naturräumen dieser Erde. Seit 1992 erkundet die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Zusammenarbeit mit internationalen wissenschaftlichen Institutionen aktiv die Arktis. Im Rahmen des Projekts CASE (Circum-Arctic Structural Events) hat die BGR inzwischen 15 große geologische Landexpeditionen nach Spitzbergen, Nordgrönland, Sibirien und in die kanadische Arktis organisiert und durchgeführt. Insgesamt 70 Geowissenschaftler aus Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Norwegen, Polen, Russland, Schweden, den USA und Deutschland treffen sich ab Mittwoch (19. März 2014) zu einem dreitägigen Workshop im GEOZENTRUM Hannover, um über den bisherigen Forschungsstand zu diskutieren.

„Noch immer gibt es viele offene Fragen. So wissen wir immer noch nicht genau, wie der arktische Ozean entstanden ist“, erklärt BGR-Polarforscher Dr. Karsten Piepjohn, der als CASE-Projektleiter den Workshop organisiert hat. Zur Klärung der Forschungslücken sind weitere Expeditionen erforderlich. Ein wesentliches Ziel der Veranstaltung in Hannover ist daher die Planung, Koordinierung und Finanzierung künftiger Forschungsreisen. „Wir hoffen, in den nächsten Jahren zwei große Expeditionen an den Nordrand Nordamerikas und Grönlands durchführen zu können mit dem Ziel, die geologische Entwicklung des Polarmeeres zu erforschen und zu klären, ob mögliche Rohstoffpotenziale vorhanden sind“, so Piepjohn.
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Zhonghuacerite-(Ce)

BGR-Recherche zu Seltene Erden-Produktion, 12.03.2014

Die BGR hat aktuelle Zahlen zum Weltmarkt der Seltenen Erden ausgewertet. Danach sinkt Chinas Anteil an der globalen Produktion dieser Hightech-Rohstoffe nur langsam. Wurden 2010 noch besorgniserregende 97,6 % der weltweit produzierten Seltenen Erdoxide (SEO) in China produziert, ist dieser Anteil entgegen den Erwartungen seitdem nur langsam gesunken. 2011 war der Wert auf 95,1 % gefallen. 2013 lag er bei 92,1 %. Die USA hatten letztes Jahr einen Anteil von 4,3 %, Russland von 2,3 % und Malaysia von 1,3 %. Auch die Weltproduktion ist zurückgegangen. Im Rekordjahr 2009 wurden weltweit knapp 133 500 t SEO produziert. 2013 waren es nur noch 90 500 t – ein Rückgang von 32 %.

Ende 2010 war in Kalifornien nach achtjährigem Stopp die Bergwerksförderung im Mountain Pass Bergwerk der US-amerikanischen Molycorp Inc. wieder aufgenommen worden. Anfang 2013 konnte dann auch die australische Lynas Corp. nach jahrelangen und aufwändigen Genehmigungsverfahren in Malaysia mit der Aufbereitung von Erz aus ihrem westaustralischem Mt. Weld Bergwerk beginnen. Beide Betreiber kommen jedoch nur langsam in Produktion. Die Anfahrung der beiden komplexen Aufbereitungsanlagen dauert länger als erwartet und die geplante Jahresproduktionen (19 050 t SEO in Mountain Pass bzw. 11 000 t SEO in Malaysia) sind noch lange nicht erreicht. Hinzu kommt seit Herbst 2011 ein unerwarteter und drastischer Preisverfall für Seltene Erden, der den Betreibern große finanzielle Schwierigkeiten bereitet. Von den einst euphorisch angedachten Kapazitätserweiterungen spricht heute in Kalifornien und Malaysia keiner mehr.
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Neues Bauland wird in Dhaka bevorzugt mit Hilfe von Sandverfüllungen von Feuchtgebieten gewonnen. Schwimmende Pumpen befördern Sand über „Pipelines“ dorthin

BGR startet neues Projekt in Bangladesch, 11.03.2014

Für das neue Vorhaben „Geoinformationen für die Stadtentwicklung, Bangladesch“ hat die BGR jetzt den ersten Projektplanungs-Workshop in Dhaka (Bangladesch) durchgeführt. Dabei wurde das Projekt im Detail durchgeplant und eine konkrete Steuerungsmatrix für die Projektleitung erarbeitet. An der Veranstaltung beteiligten sich neben mehreren Experten der BGR sowie des Geologischen Dienstes von Bangladesch auch Teilnehmer der betroffenen Zielgruppen wie z. B. Stadtplaner und Architekten.

Langfristiges Ziel des vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierten Vorhabens ist eine grundsätzliche Berücksichtigung geowissenschaftlicher Daten bei der Städteplanung in Bangladesch. Dabei soll der Geologische Dienst von Bangladesch bei der Schaffung von Grundlagendaten gestärkt werden. Gleichzeitig sollen die Verwaltungsstrukturen verbessert werden, um Geoinformationen bedarfsgerecht in stadtplanerische Entscheidungen einbeziehen zu können.

Das BGR-Vorhaben ist auf eine Gesamtlaufzeit von drei Jahren angelegt. Es ist Bestandteil des neuen Schwerpunktes des BMZ „Anpassung an den Klimawandel in Städten“.
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BGR-SFR-Antenne neben Hubschrauber

BGR testet weiterentwickeltes Radar-Messsystem, 10.03.2014

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) testet vom 12. bis 14. März 2014 gemeinsam mit der Firma RST GmbH in der Umgebung des Flugplatzes Hildesheim sowie in der Umgebung von Giften zwei Georadar-Messsysteme (GPR = ground penetrating radar). Dabei kommt der BGR-Hubschrauber Sikorsky S-76B zum Einsatz. Der Hubschrauber fliegt in einer Höhe von etwa 50 m. Unter ihm befindet sich in rund 35 m Höhe jeweils ein bis zu 9 x 4 x 1,8 m großes Metallgestell, das die Funktion einer Antenne hat.

Die Wissenschaftler haben in den vergangenen Monaten eines der beiden Aeroradar-Systeme technisch weiterentwickelt und wollen nun prüfen, wie sich die Änderungen auf die Datenqualität auswirken.

Die beiden von der BGR eingesetzten Aeroradar-Systeme sind weltweit einmalig. Sie werden dazu genutzt, Grundwasserhorizonte zu erfassen, Sedimente zu untersuchen, Eisdicken von Gletschern zu bestimmen oder Rohstoffvorkommen zu erkunden, wie z. B. Salz in der Atacama-Wüste in Chile.
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In der Waschpfanne wird Zinnstein aufkonzentriert

Erstes Exportzertifikat für Zinn aus der DR Kongo, 05.03.2014

Die EU-Kommission hat heute (05.03.2014) einen Verordnungsentwurf zu Einfuhren von Rohstoffen aus Konfliktgebieten vorgelegt. Er orientiert sich in wesentlichen Punkten an einer Richtlinie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), an deren Entwicklung u. a. die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) beteiligt war. Dieser Vorschlag der EU sieht eine freiwillige Selbstzertifizierung der Importeure von Zinn, Tantal, Wolfram, deren Erze und Konzentrate sowie Gold vor.

Nach der Verordnung können sich Rohstoffimporteure als „verantwortungsvoll“ zertifizieren, wenn sie Maßnahmen zur Sorgfaltspflicht in ihrer Lieferkette entsprechend der OECD-Richtlinien eingeführt haben und dies von einem unabhängigen Auditor geprüft wurde. Eine nationale Stelle in den jeweiligen Mitgliedsländern soll dies kontrollieren.

Ausgelöst wurde diese Entwicklung aufgrund der anhaltenden Finanzierung bewaffneter Rebellengruppen im Ostkongo durch den illegalen Abbau von Zinn, Tantal, Wolfram und Gold. Die BGR unterstützt seit 2009 den Aufbau von zertifizierten Handelsketten für mineralische Rohstoffe in zentral- und ostafrikanischen Ländern.
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Meteoriteneinschlag

Neuer Newsletter, 03.03.2014

Der aktuelle BGR-Newsletter 01/2014 ist erschienen.

Geländefahrt und erstes Arbeitsgespräch

Wissenschaftler starten nationales Copernicus-Projekt, 03.03.2014

Bodenbewegungen, Hanginstabilitäten und Einsturzgefahren sind die Themen des jetzt von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und dem Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz (LGB) gestarteten Projektes „Copernicus-Dienst zur Unterstützung von Gefährdungsanalysen und Regionalplanung im Rhein-Mosel-Gebiet“.

Die beteiligten Wissenschaftler führen während des Projektes erstmals satellitengestützte Messungen zu den Geländebewegungen im Rhein-Mosel-Gebiet durch. Die Ergebnisse werden kartiert und in Bewegungszonen eingeteilt, um in Zukunft mögliche Geogefahren besser abschätzen zu können. Das Projekt steht im Kontext des EU-Programms „Copernicus“. Im Rahmen dieses Programms entwickelt die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ein satellitengestütztes Erdbeobachtungsdienstkonzept. Es soll die Nutzung von Erdbeobachtungsdaten durch Satelliten verbessern.
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PDAC

DERA an weltweit führender Messe für Bergbauprojekte beteiligt, 28.02.2014

Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) organisiert am 4. März 2014 gemeinsam mit dem Helmholtz-Institut für Ressourcentechnologie Freiberg (HIF) und dem Kompetenzzentrum Bergbau & Rohstoffe der AHK Kanada eine Vortragsveranstaltung auf der weltweit führenden Messe für Bergbauprojekte, der PDAC (Prospectors & Developers Association of Canada) in Toronto/Kanada.

Die Vortragsveranstaltung ist eine Plattform deutscher und kanadischer Akteure, die  entlang der gesamten Rohstoffwertschöpfungskette – von der Exploration über den Bergbau und den Bergbaumaschinenbau bis zum Recycling und der Bergbausanierung – tätig sind. Neben zahlreichen Unternehmenspräsentationen zu modernsten und hocheffizienten Bergbau- und Aufbereitungstechnologien werden von Experten der BGR/DERA, des HIF, weiterer deutscher Forschungseinrichtungen und der AHK Kanada neue Konzepte zur Rohstoffsicherung sowie innovative Forschungsprojekte vorgestellt.

Die Messe der Prospectors & Developers Association of Canada (PDAC) gilt als weltweit führende Fachmesse der Bergbau- und Explorationsbranche. Die Veranstaltung findet vom 2. bis 5. März 2014 statt und wird von mehr als 30 000 Teilnehmern aus 126 Ländern besucht.
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GeoChannel von BGR und LBEG geht online

GeoChannel von BGR und LBEG geht online, 26.02.2014

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) erweitern ihr Informationsangebot!

Im neuen Internet-Videokanal „GeoChannel Bgr Lbeg“ auf YouTube (www.youtube.com/GeoChannelBgrLbeg) können Sie sich jetzt spannende Berichte, Dokumentationen und Interviews ansehen und herunterladen. Die BGR und das LBEG präsentieren in den Videoclips ihre neuesten Forschungsergebnisse und berichten von Expeditionen, Fachtagungen sowie Veranstaltungen.

Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise! Kommen Sie an Bord des Forschungsschiffes SONNE und begleiten Sie die Geowissenschaftler bei der Suche nach Rohstoffen auf dem Meeresgrund. Seien Sie unser Gast auf der Norddeutschen Geothermie-Tagung oder erfahren Sie mehr über 3D-Seismik in der Deutschen Nordsee.
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Mikrozonierungs-Karte von Mataram (Ausschnitt)

Mikrozonierungs-Karte in Indonesien vorgestellt, 25.02.2014

Der Geologische Dienst Indonesiens präsentierte jetzt der Lokalregierung der Provinz Nusa Tenggara Barat während eines Workshops eine Karte zur seismischen Gefährdung der Stadt Mataram. Die sogenannte Mikrozonierungs-Karte wurde mit Unterstützung von BGR-Experten im Rahmen des Projekts „Verminderung von Georisiken in Indonesien“ erstellt. Sie zeigt das Potenzial der seismischen Gefährdung auf kommunaler Ebene und hilft Planern das Thema Georisiko bei der Stadtentwicklung besser zu berücksichtigen.

Weite Teile Indonesien unterliegen einer sehr hohen seismischen Gefährdung. Im kleinräumigen Maßstab können aber während eines Erdbebens, in Abhängigkeit vom lokalen geologischen Untergrund, unterschiedlich starke Erschütterungen auftreten. Die Mikrozonierungs-Karte basiert auf engmaschigen seismischen Messungen im Stadtgebiet, mit denen Sedimentmächtigkeiten und andere Untergrund-Parameter bestimmt werden können. Aus diesen Messungen lassen sich dann Unterschiede in den zu erwartenden Erschütterungen ableiten, so dass eine Zonierung des Stadtgebietes möglich wird.

Der Workshop in Indonesien wurde von zahlreichen Vertretern der lokalen Behörden für Geologie, Raumplanung, Hochbauten und Katastrophenschutz besucht. Er diente damit auch als Forum zum Austausch über die Berücksichtigung von Georisiko-Daten in stadtplanerischen Entscheidungsprozessen. Das BGR-Projekt in Indonesien hat zum Ziel, die Kompetenz des Geologischen Dienstes Indonesiens als Berater lokaler Behörden im Georisiko-Sektor zu stärken. Es wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert.
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Votalitätsmonitor

DERA veröffentlicht ab sofort Volatilitätsmonitor, 20.02.2014

Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) veröffentlicht ab sofort auf ihrer Internetseite monatlich einen Volatilitätsmonitor für rund 80 Rohstoffpreise. Die erste Ausgabe zeigt, dass parallel zu den Preisen bei nahezu allen mineralischen Rohstoffen die Schwankungsbreiten in den letzten zwölf Monaten (Februar 2013 bis Januar 2014) rückläufig waren. Lediglich bei Seltenen Erden, Tantal, Wolframkonzentrat, Kobalt, Selen, Silber und Rhodium sowie bei den Industriemineralen Baryt und Kalisalz gab es größere Preisschwankungen mit Volatilitäten von über 20 %.

In den letzten fünf Jahren war die Preisvolatilität für Seltene Erden einzigartig hoch. Der beachtlich gestiegene Einsatz in Hightech-Geräten und Zukunftstechnologien hat zusammen mit den Exportbeschränkungen Chinas zu einer regelrechten Panikreaktion an den Märkten geführt. Zwischen 2009 und 2011 sind die Preise für einzelne Seltene Erden wie Neodym und Dysprosium um das Zwanzig- bis Dreißigfache, bei Samarium sogar um das Vierzigfache gestiegen. Seit 2012 sind die Preise zwar wieder deutlich gesunken, aber auch im Jahr 2013 war die Gesamtentwicklung bei den Seltenen Erden sehr turbulent.
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Offshore-Lizenzblöcke im Indischen Ozean vor Mosambik und Tansania

Studie zu neuen Erdgasvorkommen in Mosambik/Tansania, 19.02.2014

Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) starten am 20. Februar 2014 mit dem Forschungsschiff SONNE zu einer sechswöchigen Expedition vor der Küste von Mosambik im Indischen Ozean. Dort untersuchen die Wissenschaftler mit geophysikalischen Methoden das Auseinanderbrechen des ehemaligen Großkontinents Gondwana vor ca. 165 Mio Jahren (Erdzeitalter Jura) sowie die mögliche Fortsetzung des ostafrikanischen Grabensystems bis hinein in den Indischen Ozean.

Mit den Untersuchungen trägt die BGR weiterhin zu einer genaueren Einschätzung der Erdgasvorkommen vor der Küste Ostafrikas bei. So sind die größeren Erdgasressourcen in dieser Region zeitlich gemeinsam mit dem Auseinanderbrechen Gondwanas entstanden. Sie befinden sich im Rovuma-Becken vor Mosambik und Tansania in einer Tiefe von 500 bis 1 500 m unter dem Meeresgrund. In den letzten drei Jahren entdeckten verschiedene Erdgasunternehmen dort gleich mehrere Vorkommen. Ihr Potenzial wird auf rund vier Billionen m3 geschätzt – das entspricht etwa der doppelten Menge der norwegischen Erdgasressourcen. Zu diesen bedeutenden Erdgasfunden hat die BGR jetzt eine Kurzstudie veröffentlicht, die Informationen über diese Ressourcen und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Möglichkeiten sowie Herausforderungen für Ostafrika enthält.
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Antimon-Metallbarren

Neue Studie zu kritischen Rohstoffen, 14.02.2014

In einer neuen Studie, die vom British Geological Survey (BGS) heute herausgegeben wird, hat die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) die Verfügbarkeit von Germanium, Antimon und Indium eingehend betrachtet.

Es zeigt sich, dass der zukünftige Bedarf an Germanium im Wesentlichen durch Entwicklungen im Bereich der Glasfaserkabel und der Infrarottechnologie gesteuert wird. Insbesondere neue Entwicklungen, beispielsweise im Bereich hochentwickelter Nachtsichtsysteme sowie der Fahrzeugsicherheits- und Brandschutztechniken, werden voraussichtlich die Nachfrage deutlich steigen lassen. Weitere Wachstumsmärkte für Germanium sind neuartige TV-Bildschirme und germaniumbasierte Galliumarsenid-Solarzellen. Die Akzeptanz und Verbreitung weiterer technologischer Neuerungen, die sich derzeit noch in unterschiedlichen Forschungs- und Entwicklungsstadien befinden, können jedoch nicht vorausgesagt werden. Aufgrund der sich daraus ergebenden Unsicherheit der Nachfrage könnte der Bedarf bis 2030 stärker steigen als bisher angenommen.
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Kick-off Workshop zum Maghreb-Grundwasservorhaben in Tunis

BGR startet Grundwasser-Vorhaben im Maghreb, 13.02.2014

Die BGR hat jetzt zusammen mit dem Observatoire du Sahara et du Sahel (OSS) in Tunis ihr neues Regionalvorhaben in Nordafrika begonnen. Das Projekt der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist Teil eines Programms, das von der BGR und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in den drei Maghrebstaaten Tunesien, Algerien und Marokko durchgeführt wird. Es soll den Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen den Partnerländern im Maghreb im Hinblick auf nachhaltige Wasserbewirtschaftung fördern und unterstützen.

Die BGR engagiert sich insbesondere in den Bereichen Grundwasserüberwachung und -management sowie in der Fernerkundung. Insgesamt waren 20 Teilnehmer und Experten verschiedener Behörden und Institutionen der drei Maghrebländer auf der Veranstaltung vertreten. Die BGR ist damit wieder mit einem eigenständigen TZ-Vorhaben in Nordafrika aktiv.
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Botschafter Josef Beck sowie die beiden BGR-Wissenschaftler Dr. Ulrich Schwarz-Schampera und Dr. Michael Wiedicke-Hombach stellen vor der Rechts- und Fachkommission der Meeresbodenbehörde den deutschen Lizenzantrag vor

Sulfid-Lizenzantrag vorgestellt , 11.02.2014

Eine deutsche Delegation mit dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Jamaika, Josef Beck, und zwei BGR-Wissenschaftlern hat jetzt vor der Rechts- und Fachkommission der Internationalen Meeresbodenbehörde in Kingston (Jamaika) den Antrag Deutschlands auf eine Explorationslizenz für marine polymetallische Sulfiderze im Indischen Ozean vorgestellt. Die Kommission will im Juli eine Empfehlung an das Council mit den Vertretern der 166 Unterzeichnerstaaten des Internationalen Seerechtsübereinkommens aussprechen.

Die BGR führt seit 2010 vorbereitende Arbeiten für eine Lizenzbeantragung auf Massivsulfide im Indischen Ozean durch. Ziel der Arbeiten ist es, mit Hilfe moderner rohstoffgeologischer Explorationstechniken Metallsulfidvorkommen zu identifizieren, die in der Vergangenheit an den Austrittsstellen aktiver heißer Quellen am Meeresboden entstanden sind. Diese heißen Quellen, die ebenso als spektakuläre „schwarze Raucher“ bekannt sind, gibt es auch heute noch am zentralindischen Rücken.

Für eine zukünftige Abbaulizenz sind jedoch nur bereits erloschene Felder interessant, bei denen die Bildung der Massivsulfide aus den Ablagerungen der heißen Quellen abgeschlossen ist und aus deren Umfeld Lebensformen, die sonst an den aktiven heißen Quellen angetroffen werden, längst verschwunden sind.
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Auch spannende Laborversuche gehören zum Praktikumsprogramm

Schülerpraktikanten in der BGR, 11.02.2014

Welche Aufgaben hat die BGR als Nationaler Geologischer Dienst von Deutschland? Wie sieht die Arbeit der Geo-Experten aus? Welche Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten gibt es? Fragen, mit denen sich in der BGR in diesen Tagen wieder eine Vielzahl von Schülerinnen und Schüler in Rahmen von mehrwöchigen Praktika beschäftigen.

Geduldig geben die Geowissenschaftler, Ingenieure, Techniker, IT-Spezialisten und Verwaltungsfachleute Antworten auf diese und andere Fragen – und vielleicht entdeckt der eine oder andere Schüler hier seinen späteren Beruf oder künftigen Ausbildungsplatz. Mit 30 Ausbildungsplätzen in den verschiedenen Berufen bietet die BGR mit ihren rund 800 Beschäftigten interessante Perspektiven.
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Praktikum
Ausbildung
Stellenangebote

PEBS-Kongress im GEOZENTRUM Hannover

Fachtagung zur Endlagerung radioaktiver Abfälle, 06.02.2014

Neue Forschungsergebnisse zur Endlagerung radioaktiver Abfälle in Ton, Salz und Granit werden am 6. und 7. Februar 2014 im GEOZENTRUM Hannover vorgestellt. Die Fachtagung „International Conference on the Performance of Engineered Barriers” wird von der BGR organisiert und bildet zugleich die Abschlussveranstaltung des EU-Projektes PEBS (Long-term Performance of Engineered Barrier Systems).

Mehr als 180 Experten aus 17 Ländern nehmen an dem Kongress teil. Auf einer Podiumsdiskussion diskutieren Experten aus Deutschland, Schweden, Finnland, Belgien und Rumänien über zukünftige Endlager-Projekte der Europäischen Union (EU). 
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Neue Ausschreibungsrunde für Explorationsförderprogramm

Förderprogramm zur Versorgung mit Rohstoffen, 31.01.2014

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat im Rahmen der Rohstoffstrategie der Bundesregierung mit Wirkung vom 1. Januar 2013 das Explorationsförderprogramm neu aufgelegt. Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) nimmt vom 1. Februar bis  31. Mai  2014 Förderanträge zur Prüfung und Bewertung entgegen.

Ziel ist es, die Versorgung der Bundesrepublik Deutschland mit den kritischen Rohstoffen Antimon, Beryllium, Kobalt, Fluorit, Gallium, Germanium, Graphit, Indium, Magnesium, Niobium, Platinmetalle, Seltene Erden, Tantal und Wolfram zu verbessern.

Antragsberechtigt sind rechtlich selbstständige Unternehmen, die zur Durchführung des Vorhabens technisch und wirtschaftlich in der Lage sind, ihren Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland haben und hier die Voraussetzungen für eigene rohstoffwirtschaftliche Tätigkeiten bieten.

Nach der Prüfung durch die DERA entscheidet das BMWi als Zuwendungsgeber über die Anträge. Die Förderung sieht bedingt rückzahlbare Darlehen für die Exploration sowie Gewinnung, Aufbereitung und Verarbeitung von kritischen Rohstoffen im In- und Ausland vor. Für 2014 hat die Bundesregierung insgesamt 7,5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.

Die Bewilligung von Anträgen steht vor Inkrafttreten des Haushaltsgesetzes 2014 unter dem Vorbehalt der vorläufigen Haushalts- und Wirtschaftsführung gemäß Artikel 111 Grundgesetz.  Die Bewilligung ist nach Inkrafttreten des Haushaltsgesetzes 2014 mit Projektbeginn ab 1. August 2014 vorgesehen.
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Zinnbarren im Lager des staatlichen Zinnunternehmens PT Timah

Zinnmarkt mittelfristig unter Druck , 28.01.2014

Bei der Verfügbarkeit von Zinn drohen mittelfristig Probleme. Nach Berechnungen der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), ergibt sich ab 2018 ein zunehmendes Defizit auf dem Weltzinnmarkt.
Die Ursache liegt in der voraussichtlich deutlich zurückgehenden Zinnproduktion in Indonesien aufgrund immer geringerer Vorräte.

Die zu erwartende jährliche Versorgungslücke von möglicherweise 40 000 t Zinn ist erheblich und kann wahrscheinlich nicht durch einen Verkauf von Zinn aus Lagerbeständen oder Recycling abgewendet werden. Stattdessen müsste es einen Ausgleich durch Substitution in den relevanten Branchen, vor allem der Elektronik- und Verpackungsindustrie, geben. Neue Zinnbergwerke, die den Produktionsrückgang auffangen könnten, sind bis 2020 nicht in Sicht. Handelsrestriktionen in Indonesien führen aktuell zu weiteren Unsicherheiten auf dem Zinnmarkt. Damit sind Preis- und Lieferprobleme vorprogrammiert. „Der Zinnmarkt wird sich gravierend ändern, nur den genauen Zeitpunkt können wir noch nicht konkret definieren“, so Dr. Harald Elsner von der BGR.
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Seltene Erden für die Glasherstellung

Neue BGR-Studie zum Rohstoffpotenzial in der Arktis:
Weltgrößtes gesichertes Seltene Erden-Vorkommen liegt in Sibirien, 16.01.2014

Eine jetzt veröffentlichte Kurzstudie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) gibt einen Überblick über die rohstoffwirtschaftliche Bedeutung der Arktis. In ihrer Reihe „Commodity Top News“ informieren die BGR-Experten über mineralische Rohstoffvorkommen in Nordskandinavien, Grönland, der russischen und der nordamerikanischen Arktis.

„Die Arktis ist reich an Bodenschätzen und verfügt auch im Weltmaßstab über bedeutende Rohstoffvorkommen“, so der BGR-Wirtschaftsgeologe und Mitautor der Studie, Dr. Harald Elsner. Die arktischen Anteile der traditionellen Bergbauländer Norwegen und Schweden tragen bereits seit Jahrzehnten zur Rohstoffversorgung Europas bei. Auch in der nordamerikanischen und vor allem in der russischen Arktis stehen bedeutende Rohstoffvorkommen im Abbau, z. B. Nickel oder Platingruppenmetalle in der westsibirischen Region Norilsk und auf der russischen Kola-Halbinsel, die heute rund 17 % bzw. 25 % der Weltproduktion dieser Metalle ausmachen.
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Forschungsschiff Maria S. MERIAN

BGR-Expedition im Schwarzen Meer:
Gashydratsuche mit dem Forschungsschiff Maria S. MERIAN, 14.01.2014

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) startet am 20. Januar 2014 mit dem Forschungsschiff Maria S. MERIAN von Varna (Bulgarien) aus ins Schwarze Meer. Die Wissenschaftler suchen im Donaudelta vor der Küste Rumäniens nach submarinen Gashydraten.

Gashydrate zählen zu den unkonventionellen Energierohstoffen. Es sind eisähnliche feste Substanzen, die sich unter hohem Druck und niedrigen Temperaturen aus Wasser und Methangas bilden. Gashydrat-Vorkommen finden sich überwiegend im Meeressediment entlang von Kontinenträndern, aber auch im kontinentalen Permafrost und in tiefen Seen. In der näheren Zukunft könnten sie einen nicht unwesentlichen Beitrag zur globalen Energieversorgung leisten.

An Bord des Forschungsschiffes sind 14 Wissenschaftler und Techniker der BGR, vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, dem Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg sowie der Universität Barcelona. Auf der 17-tägigen Reise kommen z. T. neu entwickelte, elektromagnetische Messsysteme zum Einsatz, mit denen sich Gashydrate im Meeressediment abbilden lassen.
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Umweltminister Nazem El-Khoury, Dr. Armin Margane und Renata Raad

Libanesischer Umweltminister informiert sich bei BGR-Experten, 08.01.2014

Der libanesische Umweltminister Nazem El-Khoury und die zuständige Sachbearbeiterin Zeina Yaacoub haben kürzlich die BGR-Experten Dr. Armin Margane und Renata Raad empfangen, um sich über die Fortschritte des Projektes „Schutz der Jeita-Quelle“ zu informieren. Im Großraum Beirut hängen ca. 1,9 Mio Einwohner von der Trinkwasserversorgung aus der etwa 13 km entfernten Jeita-Quelle ab.

Das Karst-Grundwasser der Jeita-Quelle und damit die Trinkwasserversorgung Beiruts sind von zahlreichen Verschmutzungsquellen wie z. B. Abwasser, Tankstellen und Kleinindustrie bedroht. Die BGR berät die libanesische Regierung und entwickelt im Rahmen des Projektes, gemeinsam mit mehreren Partnern, gezielte Maßnahmen, um den Schadstoffeintrag in das Oberflächen- und Grundwasser zu verringern. So werden Aspekte des Wasserressourcenschutzes in die Planung von Projekten zur Abwasserreinigung, wie auch in andere Bereiche der Landnutzungsplanung integriert. Dazu zählt unter anderem die Ausweisung von Grundwasserschutzgebieten.

Auf Basis der durch das Projekt erstellten Grundwasserschutzgebietsabgrenzung bereiten die BGR-Experten derzeit zusammen mit dem libanesischen Umweltministerium einen entsprechenden Gesetzentwurf vor. 
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Seeanemonen im Edmond-Feld in 3300 m Wassertiefe

Exploration metallischer Rohstoffe: Forschungsarbeiten in über 3000 Meter Wassertiefe, 27.12.2013

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) mit Hauptsitz in Hannover damit beauftragt, bei der Internationalen Meeresbodenbehörde (IMB) eine Lizenz zur Erforschung von polymetallischen Sulfiden im Indischen Ozean zu beantragen. Im Rahmen der Vorbereitung dieser Lizenz ist die Erfassung von umfangreichem Datenmaterial erforderlich. Dafür führte die BGR jetzt zum insgesamt dritten Mal eine Expedition südöstlich von Madagaskar durch.

Die BGR-Wissenschaftler erkundeten im Indischen Ozean mit dem Forschungsschiff SONNE ein 10.000 km2 großes Gebiet bis in eine Wassertiefe von mehr als 3.000 Meter auf polymetallische Sulfide  (Massivsulfide), die an sogenannte Hydrothermalfelder geknüpft sind. Diese Massivsulfide enthalten neben hohen Anteilen an Buntmetallen (Blei, Kupfer, Zink) auch Edelmetalle (Gold, Silber) sowie verschiedene Spurenelemente (unter anderem Antimon, Wismut, Germanium, Indium, Kobalt, Nickel, Selen, Tellur). Ein Großteil dieser Elemente wird für die Herstellung von Hochtechnologieprodukten wie Computern, Handys, Fernsehgeräten oder Windkraftanlagen benötigt. Die polymetallischen Sulfide könnten daher künftig einen wichtigen Beitrag zur Rohstoffversorgung Deutschlands leisten.
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INDEX

Neuer Newsletter, 19.12.2013

Der aktuelle BGR-Newsletter 06/2013 ist erschienen.

Workshop Botschaft Kanada

Rohstoffdialog von AHK Kanada, DERA, FAB und Botschaft von Kanada:
Deutsch-Kanadische Zusammenarbeit im Bergbaubereich gestärkt, 12.12.2013

Am 11. und 12. Dezember 2013 haben das Kompetenzzentrum Bergbau & Rohstoffe der AHK Kanada, die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die Fachvereinigung Auslandsbergbau (FAB) und die Botschaft von Kanada eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Titel „Opportunities in Canada´s Resource Sector and Different Financing Instruments for Mining Projects – Focus on Toronto Stock Exchange“ durchgeführt.

Zahlreiche Unternehmen aus Deutschland und Kanada haben teilgenommen, um sich gegenseitig über Möglichkeiten der Finanzierung von Rohstoffprojekten zu informieren und auszutauschen. Der Fokus der Veranstaltung lag dabei auf dem kanadischen Rohstoffsektor und dessen Börsen (Toronto Stock Exchange TSX; Toronto Stock Exchange Venture TSXV) als den weltweit bedeutendsten Handelsplatz für Projekte der Rohstoffwirtschaft. Insgesamt sind an diesen beiden Börsen über 1 600 Bergbauunternehmen gelistet. Im Jahr 2012 wurden insgesamt rund 6,5 Mio. t mineralische und Energie-Rohstoffe im Wert von mehr als 1,5 Mrd. € von Kanada nach Deutschland importiert.
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Plenum auf der Festveranstaltung der FAO

BGR-Experten auf FAO-Veranstaltung, 11.12.2013

Mehrere Experten der BGR haben kürzlich an einer Festveranstaltung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) anlässlich des Weltbodentags in Rom teilgenommen. Während der Veranstaltung wurde der BGR-Wissenschaftler Dr. Manfred Birke für seine Aktivitäten im Bereich Analytik und Qualitätssicherung im Rahmen des GEMAS-Projektes (Geochemische Kartierung von Acker- und Weidelandböden in Europa) gewürdigt. Mit dem GEMAS-Projekt führten die europäischen geologischen Dienste eine Erfassung von Spurenelementen in landwirtschaftlichen Böden durch.

In einem anschließenden Workshop referierte der BGR-Experte Dr. Rainer Baritz noch über die Bedeutung der GEMAS-Ergebnisse und die Bodenkunde im Allgemeinen. 
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Forschungsschiff SONNE

+418 °C in 3 300 Meter Wassertiefe ermittelt:
BGR misst Temperaturrekord im Indischen Ozean, 10.12.2013

Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) haben jetzt einen Temperaturrekord für den Indischen Ozean gemessen. Die Geowissenschaftler ermittelten an einem „Schwarzen Raucher“ in rund 3 300 Meter Wassertiefe eine Temperatur von +418 °C. Der näher untersuchte Heißwasserschlot aus massivem Kupfererz gehört zum mittelozeanischen Rücken des Indischen Ozeans.

Bereits im Sommer dieses Jahres hatten BGR-Wissenschaftler einen Temperaturrekord für den Pazifischen Ozean gemessen. Sie ermittelten in metallreichen Fluiden eines „Schwarzen Raucher“ bei Vanuatu in 1 850 Meter Wassertiefe eine Temperatur von +378 °C.

Im Indischen Ozean befinden sich die BGR-Wissenschaftler derzeit auf einer Expedition mit dem Forschungsschiff SONNE. Südöstlich von Madagaskar erkunden sie ein Untersuchungsgebiet auf polymetallische Sulfide. Ein erster Tauchgang mit dem Unterwasserroboter ROV Kiel 6000 des GEOMAR hat an den „Schwarzen Rauchern“ Temperaturen um 400 °C ermittelt. Die Wissenschaftler bewerten das Untersuchungsgebiet im Hinblick auf eine mögliche Exploration polymetallischer Sulfide. Sie führen begleitend eine Bestandsaufnahme der Tierwelt im Untersuchungsgebiet durch und dokumentieren die Umweltbedingungen.
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Rohstoffsituationsbericht 2012

Neuer BGR-Bericht zur Rohstoffsituation:
Versorgung mit Rohstoffen bleibt Achillesferse für Technologiestandort Deutschland, 09.12.2013

Werden die Rohstoffe knapp? Ist die Rohstoffversorgung für den Technologiestandort Deutschland durch Importe gesichert? Welchen Anteil steuert das Recycling zur Deckung des Rohstoffbedarfs bei? Zur Beantwortung dieser und anderer wichtiger Fragen stellt der neue Rohstoffsituationsbericht der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) die nötigen Daten und Fakten zur Verfügung.

Der seit 1980 jährlich erscheinende Bericht ist eine Gesamtdarstellung der Situation der nichterneuerbaren Rohstoffe für Deutschland. Als geowissenschaftliches Kompetenzzentrum informiert die BGR die Bundesregierung und die deutsche Wirtschaft über aktuelle Entwicklungen zur Rohstoffproduktion im eigenen Land, den Außenhandel, die Preisentwicklung sowie den Verbrauch mit Blick auf die Versorgungssituation Deutschlands mit mineralischen und Energierohstoffen. Zudem wird auch die Entwicklung auf den internationalen Rohstoffmärkten dargestellt und bewertet. Datengrundlage für die Studien sind die bei Veröffentlichung verfügbaren Zahlen und Fakten des jeweiligen Vorjahres.
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Titel Energiestudie 2013

Neue Energiestudie der BGR:
Geologische Vorräte bei Energierohstoffen noch lange nicht erschöpft, 05.12.2013

Deutschland wird auch im Zeichen der Energiewende noch für viele Jahre auf fossile Energierohstoffe angewiesen sein. Erdöl, Erdgas, Steinkohle und Braunkohle tragen mit rund 79 % den mit Abstand größten Beitrag zur Deckung des deutschen Primärenergieverbrauchs bei. Aus geologischer Sicht gibt es für alle Energierohstoffe mit Ausnahme des konventionellen Erdöls weltweit noch große Vorräte. Die Reserven (wirtschaftlich gewinnbare Vorkommen) sind trotz gestiegener Produktion leicht gewachsen. Gemessen am gewinnbaren Energiegehalt ist die Kohle mit ihren großen globalen Vorräten der beherrschende Energierohstoff.

Das ist das Ergebnis der jetzt vorgelegten „Energiestudie 2013 – Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit von Energierohstoffen“ der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR).
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Profilgrube Podsol

Internationaler Tag des Bodens:
Bedroht und begrenzt – die Ressource Boden gebrauchen und nicht verbrauchen, 04.12.2013

Klimaveränderungen, der Wettbewerb um die Nutzung der Böden für die Nahrungs- bzw. Energiepflanzenproduktion sowie Bodenverluste durch Erosion und Infrastruktur gefährden vielerorts die nachhaltige Funktionsfähigkeit von Böden. Fast unauffällig versorgt der Boden als Substrat unsere Nutzpflanzen mit Nährstoffen und Wasser, ist Lebensraum für unzählige Kleistlebewesen und bleibt als eine der lebenswichtigen Ressourcen oftmals unerkannt.

„Die begrenzte und bedrohte Ressource Boden müssen wir nachhaltig gebrauchen und nicht verbrauchen. Gesunde Böden sind für unsere Gesellschaft lebenswichtig. Fruchtbare Böden sind auch in Deutschland nicht unbegrenzt vorhanden. Während auf der einen Seite Böden durch Versiegelung verlorengehen, steigt die Ertragserwartung für die übrige Fläche durch erhöhten Bedarf sowie die Technisierung der Landwirtschaft; Nutzungskonkurrenzen zum Beispiel um Anbaufläche von Energiepflanzen nehmen deutlich zu", so Dr. Rainer Baritz, Boden-Experte der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR).
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Staatssekretärin Anne Ruth Herkes (Mitte) und BGR-Präsident Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel (li.) mit den Preisträgern

Rohstoffeffizienz-Preis 2013 vergeben, 29.11.2013

Die Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Anne Ruth Herkes, hat am 28. November den Deutschen Rohstoffizienz-Preis 2013 an fünf Projekte aus Wirtschaft und Wissenschaft vergeben. Der vom BMWi ausgelobte und von der DERA in der BGR fachlich betreute Preis ist insgesamt mit 50 000 Euro dotiert.

Für einen effizienten Rohstoff- und Materialeinsatz entlang der Wertschöpfungskette wurden die Adamec GmbH aus Fürth, die Dipl.-Ing. Dr. Ernst Vogelsang GmbH & Co. KG aus Herten, die Protektorwerk Florenz Maisch GmbH & Co. KG aus Gaggenau, das Sächsische Textilforschungsinstitut aus Chemnitz und die Voigt & Schweitzer GmbH & Co. KG zusammen mit der Fontaine Technologie GmbH aus Gelsenkirchen ausgezeichnet.

„Die Preisträger leisten als kreative Vorreiter von rohstoffeffizienten Produkten und Prozessen einen wertvollen Beitrag zur Sicherung unserer künftigen Rohstoffversorgung. Sie zeigen auf vielfältige Art und Weise, dass bei Rohstoff- und Materialeffizienz auch große Sprünge gelingen können. Ökonomische und ökologische Vorteile geben sich die Hand. Dies ist für den Industrie- und Innovationsstandort Deutschland wichtig“, so die Staatssekretärin bei der Verleihung.
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Experten des BMWi und der BGR zu Gast in Shanghai

BGR-Experten tauschen sich mit chinesischen Kollegen aus, 28.11.2013

Eine Delegation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) sowie der BGR besuchte vom 18. bis 22. November 2013 die chinesische Stadt Shanghai. Dort trafen sich die deutschen Experten mit Kollegen des chinesischen „Ministry for Land and Ressources“ (MLR) und des „China Geological Survey“ (CGS) um sich über die Zusammenarbeit der vergangenen zwei Jahre und zukünftige gemeinsame Projekte auszutauschen. Die Teilnehmer einigten sich u. a. darauf, eine Studie zum weltweiten Angebot und der Nachfrage nach Lithium sowie Gallium zu erstellen. Des Weiteren sollen Projekte zum Monitoring sowie zur Frühwarnung vor Hangrutschen und zur Empfindlichkeit von Karst-Grundwassersystemen realisiert werden. Weitere Schwerpunkte des Treffens waren die Themen Geoinformationsmanagement, CO2-Speicherung in Geologischen Formationen und Geothermische Energie.
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INDEX: Schwarze Raucher

Expedition: BGR veröffentlicht Videoclips von „schwarzen Rauchern, 27.11.2013

Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) führen vom 2. bis 22. Dezember 2013 eine Expedition in den Indischen Ozean durch. Südöstlich von Madagaskar werden die Geowissenschaftler mit dem Forschungsschiff SONNE den mittelozeanischen Rücken erkunden.

Ab dem 2. Dezember 2013 können die Arbeiten der Wissenschaftler an Board und in der Tiefsee unter http://www.bgr.bund.de/INDEX2013-Tagebuch verfolgt werden. Zu sehen sind unter anderem Unterwasseraufnahmen von „schwarzen Rauchern“ am zentralindischen Rücken in 2 500 bis 4 000 Meter Tiefe. Die regelmäßig neu veröffentlichten Videoclips, Fotos sowie Textbeiträge können heruntergeladen und für die eigene Berichterstattung verwendet werden.
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Die Startseite des neuen Webportals „Geopotenzial Deutsche Nordsee“

Neues Web-Portal „Geopotenzial Deutsche Nordsee“ freigeschaltet, 26.11.2013

Eine interaktive Reise bis in 5 000 Meter unter den Meeresgrund der deutschen Nordsee können Interessierte in Zukunft über das neue Web-Portal „Geopotenzial Deutsche Nordsee“ (GPDN) unternehmen. Die Internetplattform wurde am 26. November 2013 gemeinsam von Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies und den Projektpartnern – Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) – freigeschaltet.

Der neue Internetauftritt ist für Jedermann frei zugänglich und beinhaltet zahlreiche Informationen über den geologischen Untergrund der deutschen Nordsee. Besondere Themenpakete sind die Sedimentverteilung, Baugrundverhältnisse sowie Rohstoff- und Speicherpotenziale. Die im Rahmen des Verbundprojekts „Geopotenzial Deutsche Nordsee“ gewonnenen Daten sollen zu einer nachhaltigen Entwicklung des Wirtschaftsraumes Nordsee beitragen und liefern wissenschaftliche Grundlagen für die maritime Raumordnung. Mit den Fachinformationen können unterschiedliche Nutzungsinteressen künftig besser abgestimmt werden.
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Web-Portal Geopotenzial Deutsche Nordsee (GPDN)

Erstmaliges Aufeinandertreffen der beiden Flaggschiffe der deutschen Meeresforschung, FS Sonne und FS Meteor, im Indischen Ozean

Deutsche Forschungsschiffe treffen sich erstmals im Indik, 25.11.2013

Ein besonderes Rendezvous fand am Sonntag, 24. November 2013 im Indischen Ozean statt. Erstmals trafen sich die beiden Forschungsschiffe FS SONNE und FS METEOR auf offener See.

Mit der SONNE erkunden derzeit Wissenschaftler der BGR den mittelozeanischen Rücken auf Vorkommen von Massivsulfiden und deren Metallkonzentration. Die Wissenschaftler bewerten das Gebiet im Hinblick auf eine mögliche Exploration. Mit dem FS METEOR sind derzeit Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität München in Verbund mit französischen, mauritischen und madagassischen Kooperationspartnern unterwegs. Sie führen geophysikalische Grundlagenforschung zur Ursache der langlebigen und tiefsitzenden Wärmequelle unter der Vulkaninsel von La Réunion durch. Die Wissenschaftler beider Forschungsschiffe tauschten sich vor Ort über ihre Arbeiten aus.

Das Treffen beider Forschungsschiffe wird einmalig bleiben; mit der Indienststellung des SONNE-Neubaus im August nächsten Jahres wird die FS SONNE der deutschen Meeresforschung nicht mehr zur Verfügung stehen.
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Luftaufnahme GEOZENTRUM Hannover

BGR informiert: Zahlen, Daten und Fakten zu Erdöl und Erdgas im Iran, 25.11.2013

Der Iran verfügt über die viertgrößten Erdöl- und die zweitgrößten Erdgas-Reserven der Welt. Langfristig spielt das Land eine wichtige Rolle bei der Deckung der weltweiten Nachfrage nach diesen Rohstoffen. Der Iran ist einer der wichtigsten Staaten der OPEC (Organisation erdölexportierender Länder).

Die wegen seines umstrittenen Atomprogramms verhängten Sanktionen der EU und der USA haben den Energiesektor des Irans stark getroffen. Alleine die drastischen Einbußen seiner Erdölexporte im vergangenen Jahr bedeuteten Einnahmeverluste in einer Größenordnung von 30 Milliarden US-Dollar. 2012 sanken die Erdölexporte um rund 40 % und ließen den Iran von der drittstärksten Erdölexportnation auf die zehnte Position abrutschen. Deutschlands Rohölimporte aus dem Iran fielen von 1,5 Millionen Tonnen in 2010 auf noch 96 000 Tonnen in der ersten Jahreshälfte 2012, bis zum Inkrafttreten des Embargos. Heute importieren offiziell lediglich China, Indien, Japan und Südkorea Erdöl aus dem Iran.
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Die BGR- und LBEG-Experten und ihre chinesischen Gäste

Chinesische Delegation besucht GEOZENTRUM, 20.11.2013

Im Rahmen der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China besuchte eine chinesische Delegation zwei Tage lang (18. und 19. November 2013) das GEOZENTRUM Hannover. Die Vertreter des Core and Sample Center of Land and Resources des China Geological Survey (CGS) tauschten sich mit Experten der BGR und des LBEG über ihre Aufgaben aus. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Informationen über den Umgang mit Bohr- und Bodendaten sowie geowissenschaftliche Sammlungen.
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Besucher auf dem DLG-Gemeinschaftsstand

BGR auf der Fachmesse „Agritechnica“, 20.11.2013

Mit einer Sonderausstellung nahm die BGR vom 10. bis 16. November an der weltweit größten Landtechnikmesse, der Agritechnica, in Hannover teil. Auf dem DLG-Gemeinschaftsstand „Smart Farming“ präsentierten die zwei Bodenkunde-Fachbereiche der BGR auf Einladung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG e. V.) neben dem Zugang zu Bodendaten die neue Karte „Bodengüte in Deutschland“.

Die Agritechnica ist Innovationsmotor und Ideengeber für die globale Landwirtschaft. Die Fachmesse informierte über Entwicklungen, Trends und Strategien für die Zukunft der Landwirtschaft. Rund 2 900 Aussteller aus 47 Ländern präsentierten ihre Technik für die professionelle Pflanzenproduktion. Rund 450 000 Besucher, davon 112 000 aus dem Ausland, nahmen an der weltgrößten Landtechnikmesse und dem fachlichen Rahmenprogramm in Hannover teil. Die Messe richtet sich insbesondere an Landwirte, Händler, Landmaschinenhersteller sowie Entscheider und Investoren, insbesondere aus den Großbetrieben Mittel- und Osteuropas.

In zahlreichen Fachgesprächen gaben Vertreter des Bodenkunde-Fachbereichs der BGR Auskunft über Bodendaten sowie über die Bedeutung fruchtbarer Böden als essentielle Grundlage für die Nahrungsmittelversorgung und immer stärker auch für den Anbau von „Energiepflanzen“. Die BGR-Experten machten deutlich, dass der Boden als eine in menschlichen Zeiträumen nur bedingt erneuerbare Ressource zu sehen ist. Die Fruchtbarkeit des Bodens ist für die Landwirtschaft ein entscheidender Faktor. Leistungsfähige Böden sind zudem von besonderer Bedeutung für den Schutz von Wasser, Klima und Biodiversität.
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Weitere Informationen

Die BGR-Experten informierten über Berufschancen bei der BGR

BGR auf der Fachmesse „Engagement Weltweit“, 19.11.2013

Mit einem eigenen Stand und einem Podiumsbeitrag durch die BGR-Fachbereichsleiterin für Internationale Zusammenarbeit, Franca Schwarz, nahm die BGR am 16. November an der Veranstaltung „Engagement Weltweit“ teil. Die Fachmesse informierte über Entwicklungen und Trends in der personellen Entwicklungszusammenarbeit. Sie wurde vom Arbeitskreis „Lernen und Helfen in Übersee“ e. V. (AKLHÜ) organisiert und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt.

Mehr als 1 500 Besucher nahmen an der Messe in Bonn teil, die sich insbesondere an berufserfahrene Fach- und Führungskräfte sowie an Hochschulabsolventen und Berufseinsteiger wendete. In zahlreichen Fachgesprächen gaben Vertreter des Fachbereichs „Internationale Zusammenarbeit“ Auskunft über das internationale Engagement der BGR und die beruflichen Chancen und Möglichkeiten bei der Bundesanstalt.
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Antimon-Halbmetall

Neue Studie zur Rohstoffrisikobewertung:
Versorgungslage bei Antimon bleibt kritisch, 13.11.2013

Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat heute (13. November 2013) eine neue Studie mit dem Titel „Rohstoffrisikobewertung – Antimon“ veröffentlicht. Die DERA-Experten kommen darin zu dem Ergebnis, dass der Antimonmarkt auch in den nächsten fünf Jahren angespannt bleiben wird. Die berechneten Szenarien zeigen, dass bis 2017 mit einem Angebotsdefizit zu rechnen ist und damit akute Preis- und Lieferrisiken bei diesem Rohstoff bestehen. Antimon ist ein Halbmetall und wird unter anderem zur Herstellung von Blei-Batterien und Flammschutzmitteln verwendet.

Die Versorgungsrisiken sind insbesondere durch die Schlüsselposition Chinas und damit verbundenen Wettbewerbsverzerrungen zu erklären: Im Jahr 2011 lag der chinesische Anteil an der globalen Förderung bei etwa 74 %. Neben der Bergwerksförderung nimmt China im globalen Antimonmarkt sowohl in der Weiterverarbeitung als auch bei der Nachfrage und im internationalen Handel eine wichtige Rolle ein. China wird auch in den nächsten Jahren weiterhin das dominierende Bergbauland bleiben. Angebotsregulierende Maßnahmen Chinas wie Exportquoten und -steuern beeinflussen nachhaltig das weltweite Antimonangebot und wirken sich maßgeblich auf den Preis aus.
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Karte Ackerbauliches Ertragspotenzial der Böden in Deutschland

Agritechnica: BGR präsentiert neue Karte zur Bodengüte
Rund 25 % der deutschen Äcker sind besonders ertragreich, 11.11.2013

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) präsentiert bei der Agritechnica in Hannover auf dem Gemeinschaftsstand der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) in der Sonderausstellung „Smart Farming“ (Halle 17, Stand B47) erstmals eine bundesweit einheitliche Karte zur Bodengüte der Ackerstandorte in Deutschland. Nach der neuen Karte der BGR-Bodenexperten besitzt rund ein Viertel der Böden in Deutschland nach internationalen Maßstäben ein hohes Ertragspotenzial für Getreide.

Böden bilden nicht nur in Deutschland, sondern weltweit die Grundlage für über 90 % der produzierten Nahrung. In Deutschland beträgt der Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche 47 %. Das sind rund 17 Millionen Hektar (ha). Davon sind 70 % (12 Mio. ha) Ackerflächen. Rund 25 % dieser Flächen fallen nach der neuen deutschlandweiten Karte der BGR zur Bodengüte in die Kategorie „hohes“ bzw. „sehr hohes Ertragspotenzial“.
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BGR präsentiert die

Agritechnica 2013: BGR präsentiert die „besten Böden Deutschlands", 08.11.2013

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) beteiligt sich vom 10. bis 16. November mit einer Sonderausstellung auf der weltweit größten Landtechnikmesse, der Agritechnica, in Hannover. Auf dem Gemeinschaftsstand „Smart Farming“ präsentiert die Bodenkunde der BGR auf Einladung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG e. V.) das Thema „Bodengüte in Deutschland“.

Fruchtbare Böden sind essentielle Grundlage für die Nahrungsmittelversorgung und immer stärker auch für den Anbau von „Energiepflanzen“. Böden bilden die Grundlage für über 90 % der weltweit produzierten Nahrung. Die Fruchtbarkeit des Bodens ist für die Landwirtschaft ein entscheidender Faktor und eine in menschlichen Zeiträumen nur bedingt erneuerbare Ressource. Leistungsfähige Böden haben auch eine besondere Bedeutung für den Schutz von Wasser, Klima und Biodiversität.
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Der Bereich

BGR-Exponate in der Afrika-Ausstellung im Übersee-Museum Bremen, 07.11.2013

Seit dem 12. Oktober 2013 lädt das Übersee-Museum zu einer sehenswerten neuen Ausstellung „Karibu Afrika! ‒ Willkommen in Afrika!“ ein. Diese Ausstellung führt durch die vielseitigen Lebensräume dieses Kontinents. In den fünf Themenbereichen Alltag, Wüste, Ressourcen, Gesellschaft und Menschwerdung greift sie Aspekte des heutigen Afrikas auf.

Die BGR wurde 2011 ‒ in einer sehr frühen Planungsphase der Ausstellung ‒ um Unterstützung für den Bereich „Ressourcen“ gebeten und stellt einige Fotos und Mineral-Proben rund um das für die Hightech-Industrie sehr wichtige Mineral „Coltan“ zur Verfügung. Thematisiert wird der Herkunfts-Nachweis im Rahmen der Zertifizierung von Rohstoff-Handelsketten. In diesem Teil der Ausstellung wird auf die Herkunft der Exponate sehr genau und korrekt hingewiesen. Ein Besuch in Bremen lohnt sich alle Mal.
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Dr. Volker Steinbach (BGR), Dr. Thomas Gäckle (Bundeswirtschaftsministerium), Hans-Joachim Welsch (BDI), Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel (BGR), Eugen Weinberg (Commerzbank) und Dr. Peter Buchholz (BGR, Foto v.li.)

BGR-Rohstoffkonferenz 2013, 05.11.2013

Rund 180 Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten jetzt auf der BGR-Rohstoffkonferenz 2013 im GEOZENTRUM Hannover über Preis- und Lieferrisiken auf den internationalen Rohstoffmärkten. Im Fokus der zweitägigen Veranstaltung standen Handlungsoptionen für eine sichere Versorgung der deutschen Wirtschaft mit Rohstoffen, denn trotz zuletzt sinkender Rohstoffpreise bestehen nach wie vor große Beschaffungsrisiken. So erörterten die Experten neben globalen Marktanalysen vor allem konkrete Ausweichstrategien. Dazu zählen Maßnahmen zur Diversifizierung von Rohstoffbezugsquellen, aber auch Käufergemeinschaften, langfristige Lieferverträge, die Themen Lagerhaltung und Hedging, Rohstoffeffizienz und Recycling sowie eine Beteiligung an Explorations- und Bergbauprojekten.
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Endlagerung

Neuer Newsletter, 01.11.2013

Der aktuelle BGR-Newsletter 05/2013 ist erschienen.

Die BGR präsentiert sich auf der Global Soil Week 2013

BGR auf der Global Soil Week 2013, 30.10.2013

Bei der „Global Soil Week 2013 – Bodenlose Zukunft?“ in Berlin war die BGR mit mehreren Beiträgen vertreten. Im Rahmen einer Session über Global Soil-Information präsentierte BGR-Bodenkundler Dr. Rainer Baritz das Thema „Design options and needs for a global monitoring system (incl. GOSS)“. Weitere BGR-Beiträge waren Grafiken und Poster, darunter auch die „Karte der Bodengüte für Deutschland“ sowie eine begehbare Karte zu den wichtigsten Böden Mitteleuropas.

Die vom Potsdamer Institute for Advanced Substainability Studies (IASS) organisierte Konferenz mit rund 400 Teilnehmern aus mehr als 60 Ländern sollte dazu beitragen, den Schutz der Böden in den globalen Nachhaltigkeitszielen zu verankern und mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft konkrete Lösungsansätze zu Bodenschutz und nachhaltiger Landwirtschaft zu entwickeln. Veranstaltungspartner waren u. a. die Europäische Kommission, die Vereinten Nationen und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Fruchtbare Böden sind essentiell, um die wichtigsten globalen Ziele wie Hungerbekämpfung, Eindämmung des Klimawandels oder Sicherung der Süßwasserversorgung zu erreichen. Laut IASS werden jährlich ca. 24 Milliarden Tonnen Boden vernichtet.
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Rohstoffe sind Thema auf der BGR-Rohstoffkonferenz im GEOZENTRUM Hannover

Einladung zum Pressegespräch: BGR-Rohstoffkonferenz 2013 in Hannover, 30.10.2013

Rund 180 Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft treffen sich am 4. und 5. November 2013 im GEOZENTRUM Hannover zur BGR-Rohstoffkonferenz 2013. Im Mittelpunkt der von der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) organisierten Konferenz stehen in diesem Jahr Preis- und Lieferrisiken sowie Handlungsoptionen für deutsche Unternehmen. „Trotz zuletzt sinkender Rohstoffpreise bestehen zahlreiche Preis- und Lieferrisiken auf den Rohstoffmärkten. Mit der BGR-Rohstoffkonferenz bieten wir eine Plattform für Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, sich über aktuelle Trends zu informieren“, so Dr. Peter Buchholz, Leiter der DERA.

Im Mittelpunkt des ersten Konferenztages stehen globale Marktanalysen und Beschaffungsrisiken. Hans-Joachim Welsch, Vorsitzender des BDI-Ausschusses Rohstoffpolitik und Geschäftsführer der ROGESA Roheisengesellschaft Saar mbH, eröffnet die Tagung mit einem Vortrag zur Rohstoffversorgung der deutschen Industrie. Im Anschluss wird Eugen Weinberg, Leiter Rohstoffmarktanalysen der Commerzbank AG, einen Überblick zur Situation auf den internationalen Rohstoffmärkten geben. Am zweiten Konferenztag werden konkrete Ausweichstrategien und Handlungsoptionen für Unternehmen diskutiert.
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Prof. Jens Gutzmer (HIF), Mathias Scheunert (TU Freiberg) und Dr. Bernhard Siemon (BGR, Foto v.li.) vor dem Start des Hubschraubers zum ersten Messflug mit der Sonde (re. im Foto)

BGR-Hubschrauber erkundet Erzgebirge nach Rohstoffen, 24.10.2013

Die BGR hat jetzt mit dem Forschungsprojekt zur Erkundung von metallischen Rohstoffen im Erzgebirge begonnen. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung startete der BGR-Hubschrauber im sächsischen Geyer zu seinem ersten Messflug über den Geyerschen Wald. Die Befliegung ist Teil eines Forschungsprojektes, das die BGR gemeinsam mit dem Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) und der Technischen Universität Bergakademie Freiberg durchführt. Ziel ist die Erkundung nach metallischen Rohstoffen wie Zinn, Wolfram, Zink und Indium.

Das Rohstoffpotenzial des geologischen Untergrundes im Gebiet um Geyer soll mit Hilfe von geophysikalischen Verfahren bis in eine Tiefe von ca. 500 m erfasst werden. Dazu setzt die BGR eine 10 m lange Flugsonde mit Messsensoren ein. Die Sonde hängt an einem 45 m langen Kabel unter dem Hubschrauber und wird in einer Höhe von 30 bis 40 m über dem Gelände nachgeschleppt. Bei der Untersuchung fliegt der Hubschrauber das 110 km2 große Gebiet in Linienabständen von 300 oder 500 m ab. Die erste Messkampagne ist auf zwei Wochen angelegt. Neben den geophysikalischen Methoden, die Auskunft über die Art der Rohstoffe geben, sollen später auch seismische Untersuchungen stattfinden. Sie werden durchgeführt durch die TU Bergakademie Freiberg und liefern Informationen zur Lage der möglichen Rohstoffkörper im Untergrund. Alle Daten sollen schließlich in ein hochaufgelöstes dreidimensionales geologisches Modell der Rohstofflagerstätte einfließen.
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Gernot Hagemann (hannoverimpuls), Dr. Jochen Schneider (ENERCHANGE), BGR-Präsident Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel, Umweltminister Stefan Wenzel, LBEG-Präsident Ralf Pospich und LIAG-Direktor Prof. Dr. Ugur Yaramanci  (Foto v. li.)

6. Norddeutsche Geothermietagung im GEOZENTRUM Hannover, 24.10.2013

Im Geozentrum Hannover ging heute die 6. Norddeutsche Geothermietagung zu Ende. An zwei Kongresstagen mit zahlreichen Fachvorträgen, zwei Exkursionen und einer Podiumsdiskussion mit dem niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel stimmten die 200 anwesenden Experten darin überein, dass die oberflächennahe Geothermie auf bestem Wege ist, sich als fester Bestandteil der Energiewende zu etablieren. Aus Sicht der Fach-leute ist es zudem notwendig und lohnenswert, die möglichen Zukunftspotenziale der tiefen Geothermie in Norddeutschland weiter zu erkunden.

Veranstalter der Tagung waren die drei Einrichtungen des Geozentrums Hannover - die Bun-desanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) – sowie die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft hannoverimpuls und die Freiburger Agentur Enerchange.
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LBEG-Präsident Ralf Pospich eröffnet die 6. Norddeutsche Geothermietagung im GEOZENTRUM Hannover

Norddeutsche Geothermietagung eröffnet, 23.10.2013

Das GEOZENTRUM Hannover ist vom 23. bis 24. Oktober 2013 Norddeutschlands Drehscheibe für Geothermie. Mehr als 200 Experten diskutieren an diesen beiden Tagen auf der 6. Norddeutschen Geothermietagung über Entwicklungen, Potenziale und Innovationen im Bereich Geothermie.

Die Veranstaltung wurde am Mittwoch vom Präsidenten des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), Ralf Pospich, eröffnet. Veranstalter der Tagung sind die drei Einrichtungen des GEOZENTRUMS Hannover – die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) und das LBEG – sowie die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft hannoverimpuls und die Freiburger Agentur Enerchange. Schwerpunkt des ersten Veranstaltungstages ist die oberflächennahe Geothermie. Die Themen reichen dabei von der Qualitätssicherung über beispielgebende Projekte bis hin zu Fragen der Wirtschaftlichkeit.
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Geowissenschaftler nehmen Proben aus den vom Meeresgrund geborgenen Gesteinen

BGR-Expedition in den Indischen Ozean:
Untersuchung metallischer Rohstoffe in der Tiefsee, 23.10.2013

Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) starten am 27. Oktober 2013 mit dem Forschungsschiff Sonne vom australischen Port Hedland zu einer Expedition in den Indischen Ozean. Dort wollen die Geowissenschaftler südöstlich von Madagaskar das Auftreten metallreicher Ablagerungen entlang ozeanischer Spreizungszonen untersuchen. Die Ausfahrt ist Teil des Forschungsprogramms INDEX und dient zur Vorbereitung einer Explorationslizenz zur Erkundung von polymetallischen Sulfiden im Indik. Diese Lizenz soll die BGR voraussichtlich im Namen der Bundesrepublik Deutschland bei der Internationalen Meeresbodenbehörde (IMB) beantragen.

Polymetallische Sulfide (Massivsulfide) enthalten neben hohen Anteilen an Buntmetallen (Blei, Kupfer, Zink) auch Edelmetalle (Gold, Silber) sowie verschiedene Spurenelemente (u. a. Antimon, Wismut, Germanium, Indium, Kobalt, Nickel, Selen, Tellur). Ein Großteil dieser Elemente wird für die Herstellung von Hochtechnologieprodukten wie Computern, Handys, Fernsehgeräten oder Generatoren für Windkraftanlagen benötigt. Die Massivsulfide könnten daher künftig einen Beitrag zur Rohstoffversorgung Deutschlands leisten.
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Unterzeichnung der Absichtserklärung zur Zusammenarbeit in Chile

Vereinbarung beim Bergbau- und Rohstoff-Forum in Santiago unterzeichnet:
BGR will mit Geologischem Dienst von Chile im Rohstoffsektor enger zusammenarbeiten, 17.10.2013

Der Nationale Geologische- und Bergbaudienst von Chile (SERNAGEOMIN) und die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) wollen künftig enger zusammenarbeiten. Im Rahmen der Deutsch-Chilenischen Wirtschaftstage in Santiago de Chile unterzeichneten jetzt der stellvertretende SERNAGEOMIN-Direktor Luis Ignacio Silva und BGR-Präsident Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel eine Absichtserklärung zur geowissenschaftlichen Zusammenarbeit beider Geologischer Dienste im Bereich der Rohstoffpotentialbewertung von Lagerstätten und von Bergbaurückständen.

Die Unterzeichnung fand im Vorfeld der zweiten Sitzung des Forums für Bergbau und mineralische Rohstoffe statt, das im Rahmen der Wirtschaftstage durchgeführt wurde. Das Forum war auf Grundlage der im Januar 2013 vereinbarten Rohstoffpartnerschaft zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Chile ins Leben gerufen worden. Es dient als Plattform für Unternehmen sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen und soll zur nachhaltigen Gewinnung und Nutzung mineralischer Rohstoffe und zur Verbesserung der Rohstoff- und Ressourceneffizienz beitragen.
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Messhubschrauber der BGR

Rohstoffe im Erzgebirge: Hubschrauber-Erkundung beginnt
– BGR-Hubschrauber in Geyer am 22. Oktober 2013 –, 16.10.2013

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) setzt zwischen dem 22. und 31. Oktober 2013 ihren Hubschrauber über dem Geyerschen Wald im sächsischen Erzgebirge ein. Die Befliegung ist Teil eines Forschungsprojektes mit dem Ziel, Methoden zur Erkundung von Rohstoffen aus der Luft weiterzuentwickeln. Es wird durch das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) bzw. das zu ihm gehörende Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) koordiniert.

Für die Befliegung des Geyerschen Waldes plant die BGR einen Zeitraum von zwei Wochen ein, da der Hubschrauber bei schlechtem Wetter nicht starten kann. Tatsächlich braucht er nur sieben Tage, um das gesamte, rund 110 km2 große Gebiet zu erfassen. Vorbehaltlich der Wetterbedingungen plant die BGR den ersten Flug am 22. Oktober. An diesem Tag laden wir Medienvertreter herzlich zu einem Pressegespräch vor Ort in Geyer ein, um das Vorhaben vorzustellen. Dieser Termin ist ebenfalls vorbehaltlich der Wetterlage! Auch Anwohnerinnen und Anwohner können den Hubschrauber besichtigen.
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Geothermie-Modell

6. Norddeutsche Geothermietagung im GEOZENTRUM Hannover:
200 Experten diskutieren Entwicklungen, Potenziale und Innovationen im Bereich der Geothermie, 16.10.2013

Vom 23. bis 24. Oktober 2013 findet im GEOZENTRUM Hannover die 6. Norddeutsche Geothermietagung statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung mit rund 200 Experten stehen Entwicklungen, Potenziale und innovative Anwendungsmöglichkeiten der oberflächennahen und tiefen Geothermie in Norddeutschland. Zum Programm gehören Fachvorträge, Exkursionen sowie eine Podiumsdiskussion mit dem Niedersächsischen Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Stefan Wenzel.

Veranstalter der Tagung sind die drei Einrichtungen des GEOZENTRUMS Hannover – die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) – sowie die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft hannoverimpuls und die Freiburger Agentur Enerchange.

Das Interesse an der Geothermie als Energiequelle ist weiter gewachsen. 2012 wurden allein in Niedersachsen ca. 2 000 oberflächennahe Geothermie-Bohrvorhaben angezeigt und damit so viele wie nie zuvor. Ein neuer Trend am Markt ist, dass oberflächennahe Geothermie zunehmend auch in größeren, gewerblich genutzten Gebäudekomplexen verwendet wird. Nicht ohne Grund: Wenn sowohl Wärme- als auch Kältebedarf besteht, ist die Geothermie in der Regel konkurrenzlos günstig.
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Experten diskutierten über bessere Schutzmaßnahmen für Wildtiere bei Bergbau-Projekten

Tagung zum Schutz von Wildtieren bei Bergbau-Projekten, 16.10.2013

90 Experten diskutierten bei einer Tagung im GEOZENTRUM Hannover über Maßnahmen zum besseren Schutz von Wildtieren bei Bergbau-Projekten in Zentralasien. Zur Veranstaltung hatten das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), die Bonner Konvention zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten (CMS) sowie die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) eingeladen.

Das zunehmende Interesse an Bodenschätzen aus Zentralasien führt zu wachsenden Konflikten mit Umwelt und Natur. Großflächige Tagebaue sowie neue Zäune, Straßen und Schienen zerschneiden den Lebensraum wandernder Wildtierarten. Ziel der Tagung war es, mit mehr Information, aber auch konkreten Vorschlägen Lösungen aufzuzeigen, die eine wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen und gleichzeitig den Schutz der Tiere angemessen berücksichtigen.

Erste Schritte wurden bereits eingeleitet. So sind Umweltaspekte ein wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit in den von Deutschland geschlossenen Rohstoffpartnerschaften mit der Mongolei und Kasachstan. Als Mitgliedstaat der Bonner Konvention hat sich Deutschland zudem verpflichtet, negative Auswirkungen der Infrastruktur auf wandernde Tierarten in Zentralasien zu minimieren.Konkrete Vorschläge sehen begrenzte Straßensperrungen, die Entfernung von Zäunen oder die Erprobung von Unterführungen und Grünbrücken vor.
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Wolframit aus Wolfram-Camp in Australien

DERA präsentierte beim Industrieworkshop neue Studie: Wolfram-Markt bleibt angespannt, 15.10.2013

Über 50 Vertreter der deutschen Wirtschaft trafen sich zum „Industrieworkshop Wolfram“ der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Berlin. Beim Workshop wurden die Ergebnisse der neuen DERA-Rohstoffrisikobewertung zu Wolfram vorgestellt und aktuelle Marktentwicklungen diskutiert.

Wolfram gehört zu den von der EU als potenziell „kritisch“ eingestuften Rohstoffen. Mit rund 83 % ist China das größte Bergbauland für Wolframerz. Verwendungsbereiche sind Hartmetallwerkzeuge, Stahl- und Superlegierungen, Halbzeug (z. B. Glühdrähte, Elektrodenmaterial) und Chemikalien.
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Luftaufnahme GEOZENTRUM Hannover

Tagung im GEOZENTRUM : Experten diskutieren über besseren Schutz von Wildtieren
bei Bergbau-Projekten in Zentralasien, 14.10.2013

Kohle, Kupfer oder Gold – die Mongolei gehört zu den rohstoffreichsten Staaten der Erde. Doch das zunehmende Interesse an Bodenschätzen aus dem zentralasiatischen Land führt zu Konflikten mit Umwelt und Natur. Großflächige Tagebaue, neue Zäune, Straßen und Schienen zerschneiden den Lebensraum wandernder Wildtierarten und werden für Saiga-Antilopen oder Mongolische Gazellen manchmal sogar zu einem tödlichen Hindernis. Von den Auswirkungen der Rohstoffhausse in der mongolischen Steppe sind auch die nomadi-sierenden Viehzüchter betroffen. Wie aber können die Folgen des Bergbaus in Staaten wie der Mongolei oder Kasachstan reduziert werden? Über diese Frage diskutieren 90 Experten aus Politik, Wissenschaft und Institutionen am Mittwoch, 16. Oktober 2013, bei einer Tagung im GEOZENTRUM Hannover.

Dazu eingeladen haben das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsi-cherheit (BMU), die Bonner Konvention zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten (CMS) sowie die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Zu den an-wesenden Experten gehören Vertreter aus den Bereichen Geowissenschaften, Bergbau, Natur- und Umweltschutz, Bio- und Zoologie. Ziel der Tagung ist es, mit mehr Information, aber auch konkreten Vorschlägen Lösungen aufzuzeigen, die eine wirtschaftliche Entwick-lung ermöglichen und gleichzeitig den Schutz der Tiere angemessen berücksichtigen.
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Schulung in Mataram/Indonesien

BGR unterstützt Bestandsaufnahme von Hangrutschungen in Indonesien, 14.10.2013

Im Rahmen des BGR-Projekts „Verminderung von Georisiken in Indonesien“ wurde jetzt ein Kriterienkatalog zur Bestandsaufnahme von Hangrutschungen in der Praxis erprobt, der künftig für ganz Indonesien gelten soll. An der Schulung in Mataram, bei der die BGR den indonesischen Projektpartner unterstützte, nahmen Vertreter der lokalen geologischen Dienste, von Planungsbehörden und dem städtischen Bauamt teil.

Die Vorlagen zur standardisierten Erfassung von Hangrutschungen hatten die BGR-Experten des Arbeitsbereiches Ingenieurgeologische Gefährdungsanalysen gemeinsam mit ihren indonesischen Kollegen entwickelt. Durch Regen verursachte Hangrutschungen zählen in Indonesien zu den häufigsten Naturkatastrophen. Die Schulung von Akteuren auf lokaler Ebene stellt einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur kontinuierlichen Erweiterung und Verbesserung des nationalen Hangrutschungsinventars dar, das als wichtige Grundlage für Maßnahmen zur Verminderung des Risikos für die Bevölkerung dient.

Das BGR-Projekt in Indonesien wird durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert.
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Forschungsschiff

Geowissenschaftliche Schiffsexpedition in die Arktis:
BGR-Experten stoßen in bisher eisbedeckte Regionen vor, 30.09.2013

Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) stießen jetzt mit dem italienischen Forschungsschiff „OGS Explora“ erstmals in arktische Regionen vor, die in den vergangenen Jahren permanent eisbedeckt waren. Dabei haben sie im Arktischen Ozean nordöstlich von Spitzbergen eines der bislang nördlichsten seismischen Profile vermessen.

Das Profil reichte bis an die aktuelle Packeisgrenze bei 83⁰17’N und wurde damit nur 755 Kilometer vom Nordpol entfernt aufgezeichnet. Es umfasste insgesamt den ausgedehnten Schelfbereich der Nordbarentssee und den Kontinentalrand bis in das mehr als 3 000 Meter tiefe Nansen-Becken. Mit den gewonnen Daten können die Wissenschaftler die tiefere Erdkruste des Kontinentalrandes der Nordbarentssee im Übergang zum Arktischen Ozean abbilden und den zeitlichen Ablauf der geologischen Entwicklung des Kontinentalrandes entschlüsseln.
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BGR-Experten informieren auf der DBG-Jahrestagung 2013

BGR-Bodenkunde auf der DBG-Jahrestagung 2013, 20.09.2013

„Böden – Lebensgrundlage und Verantwortung“ – so lautete das Motto der Jahrestagung der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft (DBG) Mitte September in Rostock. Auf der Tagung waren Bodenkundler der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) mit diversen Beiträgen vertreten.

„Fruchtbare Böden werden weltweit immer knapper, und auch bei uns sind die ökologischen Funktionen der Böden für die Erhaltung der Trinkwasserressourcen, den Klimaschutz und die Biodiversität bedroht“, so Tagungspräsident Professor Peter Leinweber von der Universität Rostock. Vor diesem Hintergrund informierten sich mehr als 800 Teilnehmer unter anderem über Themen wie Böden und Klimawandel, Biodiversität, urbane Böden, Methodische Innovationen und Energiepflanzenanbau.
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Weitere Informationen

Der BGR Report liegt jetzt auch in englischer Sprache vor

BGR Report jetzt auch auf Englisch, 19.09.2013

Der neue BGR Report liegt jetzt auch auf Englisch vor. Er informiert ein internationales Publikum über die vielfältigen Aufgaben und Projekte der BGR im Jahr 2012.

Eine nach Farben sortierte, thematische Gliederung und wichtige Zusatzinformationen helfen den Lesern bei der Navigation durch das Heft. Der Inhalt des BGR Report ist in drei Hauptkapitel unterteilt. Sie beschreiben die „Projekte“ des Vorjahres, enthalten einen „Ausblick“ auf kommende Aufgaben und geben im Magazinteil „Spektrum“ Einblicke in die Berufswelt der BGR-Mitarbeiter. Im hinteren Teil des Heftes werden die Ansprechpartner zu den einzelnen Projekten in Bild und Text kurz vorgestellt.

Der BGR Report erscheint in Zukunft jährlich auf Deutsch sowie Englisch. Er kann kostenlos über Vertrieb@bgr.de bestellt oder digital über die Webseite der BGR heruntergeladen werden. Der BGR Report ist auch als digitales Produkt auf CD-ROM erhältlich.
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BGR auf dem „Deutschen Rohstofftag“

BGR auf dem „Deutschen Rohstofftag“, 16.09.2013

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fand jetzt der „Deutsche Rohstofftag“ in Berlin statt. Die BGR war unter anderem neben dem Afrika-Verein der Deutschen Wirtschaft und der OECD offizieller Kooperationspartner der Veranstaltung. Franca Schwarz, Leiterin des Fachbereichs Internationale Zusammenarbeit, vertrat die BGR auf dem Panel „Nachhaltige Rohstoffwirtschaft am Fallbeispiel Kritischer Rohstoffe und Konfliktminerale“.

Die BGR unterstützt im Auftrag des BMZ den Aufbau eines regionalen Zertifizierungssystems in der Region der Großen Seen in Zentralafrika (ICGLR). Zusätzlich wird seit 2008 ebenfalls die Zertifizierung von Rohstoffen in Ruanda und seit 2009 in der Demokratischen Republik Kongo unterstützt. Im Juli 2013 fand in der Demokratischen Republik Kongo das jährliche Treffen der Mitglieder der ICGLR statt, in dessen Rahmen das erste ICGLR-Zertifikat für Konfliktmineralien aus der DR Kongo verliehen wurde.
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Die Deutsch-Chinesische Delegation zu Gast im Endlager Morsleben

Deutsch-Chinesische Kooperation im Geosektor, 09.09.2013

Im Rahmen der deutsch-chinesischen Kooperation im Geosektor besuchten vom 01. bis 08. September  2013  sechs Vertreter des Chinesischen Geologischen Dienstes (CGS) die BGR, um sich über verschiedene Geothemen auszutauschen. Der Schwerpunkt des Treffens lag in den Bereichen Geogene Gefährdungen und Karsthydrogeologie. Die BGR organisierte für die Gäste aus China eine Befahrung des Endlager-Bergwerks  Morsleben sowie des Wasserstraßenkreuzes Magdeburg, welches vom diesjährigen Hochwasser betroffen war. Das Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt informierte die chinesische Delegation an verschiedenen Standorten über die Geschichte des Kali- und Steinsalzbergbaues im Raum Staßfurt. Schließlich wurden mit dem Besuch der Heimkehle, des schiefen Turms von Bad Frankenhausen und der Rhumequelle Gefährdungen durch Verkarstungsprozesse gemeinsam betrachtet und diskutiert.

Die deutsch-chinesische Kooperation beruht auf einer Vereinbarung zwischen dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und dem Ministry for Land and Resources der Volksrepublik China (MLR) vom 19. Juli 1979. Die Themen der Zusammenarbeit werden in zweijährlichen Treffen der BGR mit dem chinesischen Geologischen Dienst (CGS) vereinbart.
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Der BGR-Hubschrauber im Einsatz

BGR-Hubschrauber im Thüringer Wald im Einsatz: Befliegung mit weltweit empfindlichsten Magnetfeldsensoren, 06.09.2013

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) führt vom 09. bis 13. September 2013 im Süden Thüringens Messflüge mit ihrem Hubschrauber „Sikorsky S-76B“ durch. In einem 20 x 10 Kilometer großen Gebiet östlich von Bad Lobenstein wollen Wissenschaftler vom Institut für Photonische Technologien (IPHT) mit so genannten SQUIDs, den weltweit empfindlichsten Magnetfeldsensoren, den südlichen Teil des Thüringer Waldes weiter vermessen. Gleichzeitig setzen BGR-Experten ein Gammastrahlenspektrometer ein, mit dem die natürliche Oberflächenstrahlung gemessen wird.
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DERA-Tätigkeitsbericht

Deutsche Rohstoffagentur (DERA) zieht Bilanz: BDI-Präsident hebt Bedeutung der DERA für Industrie hervor, 05.09.2013

„Eine starke Industrie braucht Rohstoffe für die Verarbeitung. Ohne Rohstoffe stehen die Räder still. Insofern ist eines der wichtigsten Anliegen die Sicherung der deutschen Industrie mit Rohstoffen. Hier spielt die Deutsche Rohstoffagentur eine sehr wichtige Rolle“, so Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI).

Seit drei Jahren berät die DERA in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) deutsche Unternehmen zur Verfügbarkeit von Rohstoffen und zur Absicherung von Preis- und Lieferrisiken. Mit dem nun veröffentlichten Bericht „Deutsche Rohstoffagentur (DERA) – Ziele, Aufgaben und Ergebnisse 2010 – 2013“ zieht die DERA eine Bilanz ihrer bisherigen Arbeit.
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Halten das neue Basiswerk über Wasserressourcen in der arabischen Welt in ihren Händen: (von links) Roula Majdalani (ESCWA), Franca Schwarz (BGR) und Ali Subah (ESCWA)

Neues Basiswerk über Wasserressourcen in der arabischen Welt, 03.09.2013

Auf der Weltwasserwoche in Stockholm wurde erstmals von der Wirtschafts- und Sozialkommission der Vereinten Nationen für Westasien (UN-ESCWA) und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) das Basiswerk „Inventory of Shared Water Resources in Western Asia“ vorgestellt. Diese neue und bisher einmalige Publikation beschreibt den Bestand der grenzüberschreitenden Oberflächen- und Grundwasserressourcen des Nahen Ostens und der arabischen Halbinsel.

In der Arbeit wurden Informationen zur Hydrologie und Hydrogeologie, zur Nutzung sowie zum Status der internationalen Vereinbarungen zum grenzüberschreitenden Wassermanagement gesammelt und in einer umfassenden, systematischen und standardisierten Form dargestellt. Damit soll die regionale Debatte über grenzüberschreitende Wasserressourcen unterstützt und eine Entscheidungsgrundlage für einen weiten Kreis von Wasserexperten geschaffen werden.
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Basiswerk „Inventory of Shared Water Resources in Western Asia“

UN und BGR veröffentlichen neue und bisher einmalige Studie:
Basiswerk über Wasserressourcen in der arabischen Welt – „Jeder Tropfen zählt“, 03.09.2013

Die vier Flüsse Euphrat, Tigris, Nil und Jordan sind bekannt für Konflikte um Wasserressourcen im Nahen Osten. Aber es gibt auch weniger bekannte Flüsse und große Grundwasservorkommen in dieser politisch sensiblen Region, die im Fokus zukünftiger Konflikte stehen könnten. Um die Kooperation zwischen den Staaten im Wasserressourcenmanagement in der Region zu stärken, haben die Wirtschafts- und Sozialkommission der Vereinten Nationen für Westasien (UN-ESCWA) und die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) daher ein Basiswerk erarbeitet, das alle grenzüberschreitenden Wasserressourcen des Nahen Ostens und der arabischen Halbinsel katalogisiert. Die Studie „Inventory of Shared Water Resources in Western Asia“ wurde heute, 3. September 2013, auf der Weltwasserwoche in Stockholm erstmals vorgestellt und von Wasserexperten und Politikern intensiv diskutiert.

Das erarbeitete Basiswerk ist die erste UN-geführte Initiative, die den Bestand der in der Region geteilten Oberflächen- und Grundwasserressourcen in einer umfassenden, systematischen und standardisierten Art und Weise katalogisiert. „Das Inventar wird einen erheblichen Einfluss auf das Management der Wasserressourcen in der Region und die Entwicklung eines rechtlichen Rahmenwerks für die arabischen Staaten haben“, so Roula Majdalani, Leiter der Abteilung Sustainable Development and Productivity der UN-ESCWA zur neuen Publikation.
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Film 3D-Seismik

Neuer Newsletter, 02.09.2013

Der aktuelle BGR-Newsletter 04/2013 ist erschienen.

Die Treibeisgrenze, hier bei 82°40‘

Geowissenschaftler vermessen seismisches Profil an der Packeisgrenze, 29.08.2013

Auf einer aktuellen Expedition in die nördliche Barentssee/Spitzbergen haben BGR-Wissenschaftler das bislang nördlichste seismische Profil der BGR vermessen. Das Profil reicht bis an die aktuelle Packeisgrenze bei 83⁰17’N und wurde damit nur 755 Kilometer vom Nordpol entfernt aufgezeichnet. Insgesamt haben die BGR-Experten ein komplettes seismisches Profil über den ausgedehnten Schelfbereich der Nordbarentssee und den Kontinentalrand bis in das mehr als 3 000 Meter tiefe Nansen-Becken vermessen. Für die Rekonstruktion der Öffnungsgeschichte des arktischen Ozeans und das Verständnis der dortigen Geologie sind die registrierten Daten notwendig. Sie werden nach Rückkehr der Geowissenschaftler in der BGR ausgewertet.

Die Expedition mit dem italienischen Forschungsschiff „OGS Explora“ ist Teil des mehrjährigen BGR-Schwerpunktprogramms „PANORAMA" (Potenzialanalyse des Europäischen Nordmeeres und angrenzender Randmeere der Arktis), mit dem die Geowissenschaftler Untersuchungen sowohl in Bezug auf die Chancen als auch auf die Umweltrisiken bei einer möglichen Nutzung von Energierohstoffen im arktischen Raum durchführen werden. Bisher existieren zum geologischen Untergrund des weitgehend eisbedeckten arktischen Ozeans nur wenige Daten, die als Grundlage zur Abschätzung des Erdöl- und Erdgaspotenzials dienen können. Die aktuelle Expedition startete vor zwei Wochen. Am 17. September kehren die Geowissenschaftler voraussichtlich zurück.
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Luftaufnahme GEOZENTRUM Hannover

Naher Osten: BGR bewertet aktuelle Erdöl- und Erdgassituation in Syrien, 29.08.2013

Die Erdöl- und Erdgasreserven Syriens nehmen im weltweiten Vergleich keine besondere Stellung ein. Jedoch war Deutschland bis zum Jahr 2010 größter Abnehmer von syrischem Erdöl. Im Folgenden bewertet die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) als geowissenschaftliches Kompetenzzentrum der Bundesregierung die aktuelle Erdöl- und Erdgassituation Syriens.

Syrien ist ein relativ „altes“ Erdölland. Bereits in den 1930er Jahren wurde mit der Suche nach Erdöl begonnen, jedoch kam es erst in den späten 1960er Jahren zu einer nennenswerten Förderung. Derzeit verfügt Syrien über Erdölreserven von etwa 340 Mio. t sowie Erdgasreserven von 285 Mrd. m³. Damit zählt Syrien zu den „erdölärmsten“ Ländern im Nahen Osten. Die ältesten Erdölfelder liegen im äußersten Nordosten an der Grenze zum Irak und ziehen sich in einer Zone Richtung Südwesten bis in die Region um Homs. Den Höhepunkt seiner Ölförderung hat Syrien mit etwa 30 Mio. Jahrestonnen 1995 überschritten, danach sanken die Mengen. In den Jahren zwischen 2007 und 2010 hielt sich die Förderung bei knapp unter 20 Mio. t pro Jahr recht stabil bis zu Beginn der Unruhen 2011 (16,7 Mio. t) und 2012 (9 Mio. t). Mit Ausweitung der Sanktionen seitens der USA, der europäischen Union und anderer Staaten zogen sich sowohl die internationalen als auch die nationalen Ölfirmen aus den Förderregionen zurück, was zu einem Rückgang der Rohölproduktion führte. Auch auf Grund sanktionsbedingter Einschränkungen der Exporte und geringerer Raffineriedurchsatzmengen musste die Förderung reduziert werden. Bisher blieben die Förderanlagen selbst weitestgehend unversehrt im Hinblick auf Zerstörung und Sabotage. Pipelines und Infrastruktur wurden in einzelnen Regionen geschädigt.
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Teilnehmer des Trainingskurses Risiko-Expositionsanalysen in El Salvador

Georisiko-Experten der BGR führen Trainingskurs in El Salvador durch, 28.08.2013

Experten der BGR schulen derzeit in El Salvador 14 Mitarbeiter unterschiedlicher Institutionen in der Durchführung von Risiko-Expositionsanalysen gegenüber Naturgefahren. Damit unterstützt die BGR die Raum- und Entwicklungsplanung in El Salvador.

Der Kurs ist eine Folgemaßnahme des BGR-Projektes „Verminderung von Georisiken in Zentralamerika“, in dessen Rahmen auch eine Methode zur Analyse und Kartierung von Risiko-Exposition entwickelt und eingesetzt wurde. Diese sogenannte CARA-GIS-Methodik (Central American Risk Exposition Analysis-GIS) bildet die Grundlage für eine raum- und risikbezogene Analyse unterschiedlicher Gefährdungsszenarien durch Erdbeben, Vulkanausbrüche, Massenbewegungen und Überschwemmungen.

Die Trainingsmaßnahme verbindet Fachleute aus unterschiedlichen staatlichen Institutionen der Raumplanung und der Katastrophenprävention und fördert somit auch eine bessere Kommunikation und Vernetzung dieser Behörden. Die Eröffnung des Trainingskurses fand im Beisein von Repräsentanten des salvadoranischen Ministeriums für Umwelt und Naturressouren (MARN), dem regionalen Koordinationszentrum zur Prävention von Naturkatastrophen in Zentralamerika (CEPREDENAC), der Universität Centroamericana José Simeón Cañas (UCA) sowie der BGR statt.
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BGR-Mitarbeiter informieren über die Projekte der BGR

BGR informiert über internationale Projekte, 27.08.2013

Der Fachbereich Internationale Zusammenarbeit der BGR präsentierte sich am 25. August 2013 beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin. Die Mitarbeiter informierten über verschiedene BGR-Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit und stellten sich den Fragen der Gäste. Zu den Besuchern zählte neben zahlreichen interessierten Bürgern, Botschaftern, Mitarbeitern von Behörden und Ministerien auch Bundesminister Dirk Niebel.

Das BMZ beteiligt sich jedes Jahr mit einem „globalen“ Programm an dem Tag der offenen Tür. In diesem Jahr waren Botschafter aus insgesamt 54 Ländern mit einem Stand, Veranstaltungen oder kulinarischen Angeboten vertreten.
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Der BGR-Stand auf der IdeenExpo 2013

BGR auf der IdeenExpo 2013, 26.08.2013

„Marine Rohstoffforschung“ ist das Hauptthema des BGR-Standes bei der diesjährigen IdeenExpo, die vom 24. August bis zum 1. September 2013 auf dem Messegelände Hannover stattfindet. Bereits an den ersten Tagen informierten sich zahlreiche angehende „junge Naturwissenschaftler und Techniker“ an dem BGR-Stand über die Forschungsprojekte und marinen Expeditionen der BGR im indischen Ozean und den Manganknollenfeldern im Pazifik.

Zur IdeenExpo werden insgesamt mehr als 300 000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene erwartet. Rund 550 Mitmach-Exponate, über 500 Workshops und ein vielfältiges Bühnenprogramm sorgen für jede Menge Unterhaltung. Ziel der Veranstaltung ist es, junge Menschen für naturwissenschaftliche und technische Berufe zu begeistern.

Die IdeenExpo ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der BGR-Stand befindet sich in Halle 9 (Stand-Nr. ERE-06).
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BGR-Hubschrauber Sikorsky S-76B

Hubschrauber-Einsatz der BGR über dem Thüringer Wald: Befliegung mit Gammastrahlenspektrometer wird fortgesetzt, 26.08.2013

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) führt ab heute, dem 26.August, bis zum 30. August 2013 im Thüringer Wald Messflüge mit ihrem Hubschrauber „Sikorsky S-76B“ durch. Nachdem in der vergangenen Woche die Erprobung des neuen Gammastrahlenspektrometers im Süden Thüringens erfolgreich war, werden nun zwei etwa 100 Quadratkilometer große Gebiete zwischen Bad Salzungen und Waltershausen untersucht.

Mit den aus der Luft gewonnenen Strahlungsdaten können die BGR-Experten Aussagen zu den Gesteinsvorkommen an der Erdoberfläche machen. Diese Informationen ergänzen Ergebnisse, die hier bereits im Frühjahr mit einem am Institut für Photonische Technologien (IPHT) entwickelten magnetischen Volltensorsystem gewonnen wurden. Die Messungen werden im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes „INFLUINS“ (Integrierte Fluiddynamik in Sedimentbecken) durchgeführt. Im Mittelpunkt der Arbeiten stehen tiefe und flache Fluidsysteme mit ihren möglichen Wechselwirkungen und damit herausfordernde Zukunftsthemen wie eine gesicherte Wasserversorgung.
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Schwarzer Raucher

BGR-Experten messen Temperaturrekord im Pazifik: Hinweise auf Goldablagerungen bei Vanuatu entdeckt, 23.08.2013

Wissenschaftler der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) haben in heißen Lösungsaustritten an sogenannten „Schwarzen Rauchern“ im südwestlichen Pazifik Hinweise auf Gold- und Buntmetallablagerungen (z.B. Kupfer, Zink) entdeckt. Zudem ermittelten sie einen neuen Temperaturrekord für den pazifischen Ozean. In metallreichen Fluiden eines „Schwarzen Raucher“ stellten sie in 1850 Meter Wassertiefe eine Temperatur von +378 Grad Celsius fest.

Die außergewöhnlich hohe Temperatur wurde an einem „Schwarzen Raucher“ in einem vulkanischen Randbecken nahe des Inselstaates Vanuatu gemessen. In dieser Region werden bei hohen Temperaturen metallreiche Fluide abgeschieden, die zur Bildung 3 bis 4 Meter hoher metallreicher Schornsteine („Schwarzer Raucher“) am Meeresgrund führen.
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BGR-Experten mit den pakistanischen Teilnehmern des Fernerkundungskurses

BGR-Experten schulen pakistanische Projektpartner, 22.08.2013

Fünf Mitarbeiter des pakistanischen Geologischen Dienstes absolvieren zurzeit einen dreiwöchigen Fernerkundungskurs in der BGR. Die Wissenschaftler gehören zum Projekt „Georisk Assessment Northern Pakistan“, das von der BGR im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit durchgeführt wird. Die Veranstaltung ist der Auftakt zu einer langfristig angelegten „Capacity-Building“-Maßnahme und hat das Ziel, die Methoden der Fernerkundung zur Erhebung von Daten im Bereich Georisiken in den Gebirgsregionen Pakistans einzusetzen. Es ist geplant, noch in diesem Jahr zwei weitere Kurse in Islamabad (Pakistan) durchzuführen.
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BGR-Hubschrauber Sikorsky S-76B

Hubschrauber-Befliegung im SüdenThüringens:
BGR erprobt neues Gammastrahlenspektrometer, 21.08.2013

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) führt ab heute bis zum 23. August 2013 im Süden Thüringens Messflüge mit ihrem Hubschrauber „Sikorsky S-76B“ durch. In einem 15 mal 10 Kilometer großen Gebiet westlich von Bad Lobenstein wollen die BGR-Experten mit einem Gammastrahlenspektrometer aus der Luft die Unterschiede in der natürlichen Oberflächenstrahlung messen. Dabei wird erstmalig das neue BGR-Spektrometer, mit dem das gesamte Spektrum der Gammastrahlung erfasst werden kann, im Feldeinsatz erprobt.
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Das Basislager von CASE 15 am Blow River

Bedeutende Entdeckung im Yukon-Territorium: BGR-Geologen finden arktische San Andreas-Störung, 21.08.2013

Geologen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) kehrten jetzt mit bedeutenden wissenschaftlichen Ergebnissen von ihrer internationalen Expedition „CASE 15“ aus Kanada zurück. In den Gebirgen des Yukon-Territoriums südlich der Eismeerküste stellten die BGR-Forscher fest, dass die großräumige vertikale Bruchzone, die die Erdkruste in diesem Gebiet durchschlägt, mit ähnlichen Strukturen in Nordgrönland und Spitzbergen auf der anderen Seite des Polarmeeres zusammenhängt. „Damit wurde erstmals in der Arktis eine große Seitenverschiebungszone nachgewiesen, die rund 2 500 Kilometer lang ist und in ihren Ausmaßen die San Andreas-Störung in Kalifornien noch übertrifft“, so BGR-Expeditionsleiter Dr. Karsten Piepjohn.
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Teilnehmer der indonesischen Delegation

Indonesische Delegation besucht BGR, 20.08.2013

Eine indonesische Delegation besuchte am 19. August 2013 die BGR, um sich über die Themen Raumplanung und Gefährdungsanalysen zu informieren. Die BGR ist in Indonesien an dem Projekt „Verminderung von Georisiken“ beteiligt. Zu der Delegation zählten Vertreter des Nationalen Geologischen Dienstes Indonesiens, des Indonesischen Innenministeriums sowie Kooperationspartner der lokalen geologischen Dienste der Provinzen Aceh, Nusa Tenggara Barat und des Regierungsbezirks Ende.

Neben der BGR besuchte die Delegation während ihrer mehrtägigen Reise auch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), die Akademie für Raumplanung und Landesforschung (ARL) sowie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Die Teilnehmer setzten sich intensiv mit dem deutschen Raumplanungssytem und dessen Mechanismen auseinander.
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Das Bohrgerät mit dem Versorgungsfahrzeug und dem Absetzbecken für den Bohrschlamm

Neue Testbohrungen: BGR-Experten erkunden Namibias Grundwasserschatz, 20.08.2013

Bis zu 5 Milliarden Kubikmeter Trinkwasser umfasst das neu entdeckte Grundwasservorkommen im Cuvelai-Etosha-Becken im Norden Namibias. Hydrogeologen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und Experten des namibischen Ministeriums für Landwirtschaft, Wasser und Forstwirtschaft hatten vor einem Jahr das Potenzial dieser bedeutenden Ressource erstmals näher bestimmt. Jetzt wurde mit weiterführenden Erkundungsarbeiten begonnen
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Grafik zur marinen Seismik

BGR-Film über Forschungsfahrt in der Nordsee, 13.08.2013

Die BGR hat eine Dokumentation über ihre marine Forschungsfahrt in der Nordsee gedreht und auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Während der sechswöchigen Expedition haben die BGR-Geoexperten erstmals ihre neu entwickelte mobile und mehrkanalige 3D-Seismik getestet. Der 34-minütige Film zeigt Aufnahmen von den Tests, den Arbeiten und dem Leben auf dem Forschungsschiff METEOR. Speziell angefertigte und in den Film integrierte Grafiken veranschaulichen das komplexe Thema „3D-Seismik“ auch für den Laien.

Um die Technik zu testen, befuhren die BGR-Wissenschaftler mit der METEOR ein 80 Quadratkilometer großes Gebiet in der Nordsee. Dort hat die METEOR zwei 1000 Meter lange, im Abstand von 150 Meter parallel verlaufende und mit Sensoren bestückte Kabel hinter sich hergezogen. Die Sensoren, sogenannte Hydrophone, zeichneten dabei Echos von Schallwellen auf, die zuvor mit Luftpulsern in den Untergrund ausgesendet wurden. Die Tests sind äußerst erfolgreich verlaufen und die mobile 3D-Seismik kann auch in Zukunft eingesetzt werden, um kleinräumige geologische Strukturen bis zu 1000 Meter unter dem Meeresboden zu erfassen.
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Presse-Gespäch Fracking-Kongress

Hannover-Erklärung zum Fracking veröffentlicht, 31.07.2013

Die BGR, das Helmholtz-Zentrum Potsdam–Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) haben jetzt mit der sogenannten „Hannover-Erklärung“ ihre gemeinsamen Standpunkte zum Thema „Umweltverträgliches Fracking“ veröffentlicht. Mit der „Hannover-Erklärung“ ziehen die drei Institutionen ihre Schlussfolgerungen aus dem Kongress „Umweltverträgliches Fracking“, der vom 24. bis 25. Juni 2013 im GEOZENTRUM Hannover stattfand und auf dem sich mehr als 200 Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu den Themen Schiefergas und Hydraulic Fracturing (Fracking) austauschten. Die Konferenzteilnehmer waren dazu aufgerufen, die Inhalte der Erklärung in einer Entwurfsfassung zu kommentieren und damit an der finalen Version mitzuwirken.
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Zur Hannover-Erklärung und den Kommentaren

Podium bei der Eröffnungsveranstaltung der ICGLR-Konferenz

BGR auf der ICGLR-Konferenz in Kinshasa, 29.07.2013

Im Rahmen der internationalen ICGLR-Konferenz (International Conference of the Great Lakes Region) mit hochrangigen Delegationen wurde am 23. und 24. Juli 2013 das erste ICGLR-Zertifikat für Konfliktminerale aus der Demokratischen Republik (DR) Kongo feierlich ausgehändigt. Die ICGLR hat in Zusammenarbeit mit den Regierungen ihrer Mitgliedstaaten und mit Unterstützung der Deutschen Bundesregierung, insbesondere der BGR, im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) dieses fälschungsichere Zertifikat geschaffen. Es bestätigt die Konfliktfreiheit von Rohstoffen aus zertifizierten Minen aus der DR Kongo. Das bedeutet nicht nur, dass die in den zertifizierten Minen geförderten „3T“-Erze (Zinn, Tantal, Wolfram) und Gold keine bewaffneten, kriminellen oder illegalen Gruppen entlang der Handelskette finanzieren, sondern auch die Einhaltung sozialer und umweltschutzbezogener Mindeststandards.

Die BGR war durch Franca Schwarz, Fachbereichsleiterin Internationale Zusammenarbeit und Matthias Baier, Projektkoordinator aus Hannover sowie durch die Projektleiter Uwe Näher und Prof. Bali Barume aus der DR Kongo vertreten.
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